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Autor Thema: Freeze bei LiveUpdate Ausführung  (Gelesen 1239 mal)

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Zeiti

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Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« am: 12. Januar 2009, 12:39:00 »

hej

Ich wollte per Liveupdate mein Bios updaten, doch bei der Ausführung unter Windows fror die Ausführung ein. Ich hatte die \"Stand-alone\" Version benutzt und wollte unter Windows flashen. Als er mit der Prozedur anfing, stürzte das prog ab, obwohl ich mich explizit an die Anleitung gehalten habe ( Bios Protection deaktiveren, alle Programme auch Sidebar,Virenscanner etc closen ).

Mein Rechner lässt sich seitdem nicht mehr hoch fahren, bzw. es geschieht einfach nichts zu Begin.
Mein Board ist das MSI NEO 3 FR.

Nun meine Frage : soll ich es mit dieser Methode probieren : LINK   ?

Ich wollte vorher euren Rat einholen.
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Jack

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RE: Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« Antwort #1 am: 12. Januar 2009, 12:41:43 »

Ja, das ist die einzige Chance, die Du hast, das Board zu retten, ohne es einschicken zu müssen (bootblockbasierter AMI BIOS Recovery Flash mithilfe eines internen Diskettenlaufwerks.

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Zeiti

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Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« Antwort #2 am: 12. Januar 2009, 13:19:47 »

hej

vielen dank für die fixe Antwort, die Methode hat tatsächlich funktioniert.

Ich hab mein BIOS mit der neuesten Version, die für mein Board erhältlich war, wiederhergestellt.

Allerdings habe ich nun ein nervendes Problem : Beim Starten stoppt der Rechner und es steht \"CMOS CheckSum Bad\".

Als Möglichkeiten bietet er mir nur an F1 für SETUP, oder F2 to load default Values and Continue.

Einen CMOS Reset habe ich schon probiert.
Die Problematik ist dass ich meinen Speicherriegeln min 2.0 Volt für einen stabilen lauf geben muss ( OCZ DDR 2 800, eigentlich 2,1 Volt ), und er jedesmal die Settings verwirft.

was soll ich tun ?
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Jack

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Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« Antwort #3 am: 12. Januar 2009, 13:25:48 »

Das ist durchaus normal nach einem Recovery-Flash.  Flash das BIOS nochmal auf herkömmlichen Wege und zwar idealerweise mithilfe dieses Tools:

MSIHQ: USB Flashing Tool v1.17j - BIOS Flash leicht gemacht

MSI Live Update und andere Arten des vermeintlich \"geflegten\" Windows-basierten Updates solltest Du jetzt und in Zukunft idealerweise vermeiden (in Deinem eigenen Interesse).  Das Risiko eines Fehlflashs ist um einiges höher als bei einem DOS-basierten Flashs.  

Solltest Du generelle Stabilitätsprobleme haben, ist es ratsam diese vor dem BIOS-Flash  zu beseitigen, sonst bist Du eventuell nachher wieder genau da, wo dieser Thread angefangen hat.  Lass am Besten mal Memtest86+ Deinen Speicher checken, um sicher zu gehen (das MSIHQ-Tool packt Dir memtest86+ mit auf den Stick und Du hast nach dem Booten die Möglichkeit es alternativ zur BIOS-Update-Prozedur zu starten).

Zitat
Die Problematik ist dass ich meinen Speicherriegeln min 2.0 Volt für einen stabilen lauf geben muss ( OCZ DDR 2 800, eigentlich 2,1 Volt ), und er jedesmal die Settings verwirft.

Du meinst, das BIOS stellt den Speicher nicht automatisch auf 2.1V ein (macht es aus Prinzip nicht)?  Was stellt das BIOS ein? Hast Du einen Link zur Herstellerseite der Speicherriegel?
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Zeiti

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Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« Antwort #4 am: 12. Januar 2009, 13:36:09 »

Meine Speicherriegel : OCZ

Ich kann durchaus sein dass ich mich irre, aber das Board stellt da immer seine 1,8 V ein, später läuft das ganze instabil. Auch die Timings von 4-4-4-12 werden nicht richtig gesetzt, sondern (Auch unter Windows messbar) werden auf 5-5-5-18 gesetzt.


Zitat
MSI Live Update und andere Arten des vermeintlich \"geflegten\" Windows-basierten Updates solltest Du jetzt und in Zukunft idealerweise vermeiden (in Deinem eigenen Interesse). Das Risiko eines Fehlflashs ist um einiges höher als bei einem DOS-basierten Flashs.

Hehe danke für den Tip  ;)

Ich werde es per DOS flashen, vielen Dank nochmal für deine Hilfe :)
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Jack

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Freeze bei LiveUpdate Ausführung
« Antwort #5 am: 12. Januar 2009, 13:41:54 »

Zitat
Ich kann durchaus sein dass ich mich irre, aber das Board stellt da immer seine 1,8 V ein, später läuft das ganze instabil. Auch die Timings von 4-4-4-12 werden nicht richtig gesetzt, sondern (Auch unter Windows messbar) werden auf 5-5-5-18 gesetzt.

Das Board macht genau das, was die SPD-Profile ihm sagen.  Die Standard-Spannung für alle DDR2-Module ist 1.8V+/-0.1V bei DDR2-800-Modulen sind die Timings nach JEDEC-Spezifikationen mit 5-5-5-18 darauf abgestimmt.  Das sind sozusagen die nativen Spezifikationen der auf den Modulen verbauten Speicherchips.  Wirf mal mit CPU-Z einen Blick auf die SPD-Profile.  Du wirst feststellen, dass das 400-MHz-Profil (entspricht DDR2-800) dieser Aussage entspricht.  

Das ganze ist also kein Fehler, sondern liegt in der Natur der Sache.

Timings von 4-4-4-12 bei Modulen bzw. Chips, die für 5-5-5-18 bei 1.8V+/-0.1V ausgelegt, bedeutet, diese Module/Chips außerhalb ihrer eigenen Spezifikationen zu betreiben.  Deshalb muss die Spannung über den Industriestandardwert hinaus angehoben werde, damit das ganze überhaupt eine Chance hat, stabil zu laufen.  

Du kannst das nicht mit einem BIOS-Update ändern, sondern wirst Dich daran gewöhnen müssen, dieses Überschreiten der Spezifikationen jeweils selbst vorzunehmen.

Wie schon gesagt, stell sicher, dass die Speichereinstellungen passen (Memtest86+ laufen lassen).  Sollte es Fehler geben, nimm ein Modul heraus und takte es zur Not auf 667 MHz herunter.  Wichtig ist, dass das System für das BIOS-Update 100% stabil ist.
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