lichtschaffen
Grünschnabel
- Registriert
- 06. Feb. 2026
- Beiträge
- 9
Moin Leute!
Da ich viel Foto-Bearbeitung mache, ist es sehr wichtig, auf eine farbechte Anzeige zurückgreifen zu können. Es reicht dabei nicht aus, dass der Monitor einen sehr großen Farbbereich abdecken kann, sondern die Zuordnung muss korrekt funktionieren, d.h. die Farben der Pixel, die in der Datei bzw. der gerade laufenden Bildbearbeitung sind, müssen mit der genau richtigen Farbe auch angezeigt werden.
Dazu gibt es grob drei grundsätzliche Möglichkeiten. In qualitativ aufsteigender Reihenfolge sind das die einfache Kalibrierung mit Windows Bordmitteln nach Augenmaß, die Kalibrierung mit Hilfe von Colorimetern (z.B. Spyder) und Speicherung von Korrektur-Profilen in der Grafikkarte und die Kalibrierung mit Hilfe von Colorimetern und direkter Speicherung im Monitor.
Die ersten beiden Varianten ermitteln nötige Korrekturen zur Anzeige und speichern die in Farbprofil-Dateien, die in die Grafikkarte geladen werden (Software-Kalibrierung), damit die im Betrieb eine Übersetzung der gesendeten Farben in die anzuzeigenen Farben vornimmt, während die letzten Variante die Korrektur-Daten im Monitor ablegt (Hardware-Kalibrierung).
Ich benutze seit Jahren Spyder-Colorimeter und seit der jüngsten Aufrüstung des PCs mit Anschaffung einer neuen Grafikkarte (5070 Ti) und eines neuen Monitors habe ich auch den aktuellen Spyder neu beschafft.
Genauso seit Jahren und eben auch jetzt ist es bei mir so, dass die ermittelten Korrekturen grundsätzlich gut funktionieren, aber eben auch immer mal im laufenden Betrieb "verlorengehen" und wieder "gefunden" werden. Das äußert sich so, dass die Monitoranzeige plötzlich ohne erkennbaren Grund deutlich heller (falsch) wird und dann nach einigen Sekunden wieder dunkler (richtig). Manchmal dauert das aber auch länger und manchmal muss ich einen Neustart durchführen.
Eigentlich sollte es so sein, dass beim Rechner-Start Windows hochfährt, alle möglichen Dinge lädt und dabei auch den Spyder-Dienst startet, der die ermittelten Korrekturdaten in die Grafikkarte schreibt, die damit ab da dann die korrigierte Anzeige liefern sollte, bis der Rechner wieder ausgeschaltet wird. Aber immer wieder kommt es zum Verlust der korrekten Anzeige - und ich bin ratlos, an was das liegt.
Ich hatte schon den Verdacht, die Grafikkarte könnte die Daten verlieren und erst mit einem der sporadischen Prüfläufe des Spyder-Dienstes neu geladen werden. Aber auch das System mit der alten Grafikkarte zeigte dieses Verhalten, so dass es also wohl nicht an einem "Defekt" der Grafikkarte liegt, sondern eher an etwas Softwareseitigem.
Hat da jemand eine Idee bzw. eigene Erfahrungen, Lösungen...?
Danke
Frank
Da ich viel Foto-Bearbeitung mache, ist es sehr wichtig, auf eine farbechte Anzeige zurückgreifen zu können. Es reicht dabei nicht aus, dass der Monitor einen sehr großen Farbbereich abdecken kann, sondern die Zuordnung muss korrekt funktionieren, d.h. die Farben der Pixel, die in der Datei bzw. der gerade laufenden Bildbearbeitung sind, müssen mit der genau richtigen Farbe auch angezeigt werden.
Dazu gibt es grob drei grundsätzliche Möglichkeiten. In qualitativ aufsteigender Reihenfolge sind das die einfache Kalibrierung mit Windows Bordmitteln nach Augenmaß, die Kalibrierung mit Hilfe von Colorimetern (z.B. Spyder) und Speicherung von Korrektur-Profilen in der Grafikkarte und die Kalibrierung mit Hilfe von Colorimetern und direkter Speicherung im Monitor.
Die ersten beiden Varianten ermitteln nötige Korrekturen zur Anzeige und speichern die in Farbprofil-Dateien, die in die Grafikkarte geladen werden (Software-Kalibrierung), damit die im Betrieb eine Übersetzung der gesendeten Farben in die anzuzeigenen Farben vornimmt, während die letzten Variante die Korrektur-Daten im Monitor ablegt (Hardware-Kalibrierung).
Ich benutze seit Jahren Spyder-Colorimeter und seit der jüngsten Aufrüstung des PCs mit Anschaffung einer neuen Grafikkarte (5070 Ti) und eines neuen Monitors habe ich auch den aktuellen Spyder neu beschafft.
Genauso seit Jahren und eben auch jetzt ist es bei mir so, dass die ermittelten Korrekturen grundsätzlich gut funktionieren, aber eben auch immer mal im laufenden Betrieb "verlorengehen" und wieder "gefunden" werden. Das äußert sich so, dass die Monitoranzeige plötzlich ohne erkennbaren Grund deutlich heller (falsch) wird und dann nach einigen Sekunden wieder dunkler (richtig). Manchmal dauert das aber auch länger und manchmal muss ich einen Neustart durchführen.
Eigentlich sollte es so sein, dass beim Rechner-Start Windows hochfährt, alle möglichen Dinge lädt und dabei auch den Spyder-Dienst startet, der die ermittelten Korrekturdaten in die Grafikkarte schreibt, die damit ab da dann die korrigierte Anzeige liefern sollte, bis der Rechner wieder ausgeschaltet wird. Aber immer wieder kommt es zum Verlust der korrekten Anzeige - und ich bin ratlos, an was das liegt.
Ich hatte schon den Verdacht, die Grafikkarte könnte die Daten verlieren und erst mit einem der sporadischen Prüfläufe des Spyder-Dienstes neu geladen werden. Aber auch das System mit der alten Grafikkarte zeigte dieses Verhalten, so dass es also wohl nicht an einem "Defekt" der Grafikkarte liegt, sondern eher an etwas Softwareseitigem.
Hat da jemand eine Idee bzw. eigene Erfahrungen, Lösungen...?
Danke
Frank
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