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News und Sonderforen => Neue MSI-Hardware im Test => Thema gestartet von: MrMorgan am 26. März 2016, 09:28:10

Titel: [Review]Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition - HWLuxx Foren-Aktion
Beitrag von: MrMorgan am 26. März 2016, 09:28:10
User-Review: MSI Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition - LGA1151 Mainboard


Inhaltsverzeichnis:


1) Vorstellung

2) Vorwort

3) Verpackung und Lieferumfang

4) Das Mainboard im Überblick

5) Besondere Features

6) Testsystem

7) Das BIOS

8) Die Software

9) Übertakten

10) Erweiterte Tests

11) Fazit

12) Schlußwort



1) Vorstellung

Erstmal zu meiner Person. Mein Name ich Michael, ich bin mittlerweile 35 Jahre JUNG :D und ich habe eine Ausbildung in der IT hinter mir, arbeite momentan allerdings nicht im IT-Sektor. Nichts desto trotz ist IT und alles, was damit zu tun hat, natürlich mein Hobby. Mit dem Thema habe ich eigentlich zu tun, seit ich ca. 12-13 Jahre alt war. Begonnen hat meine Reise mit einem Amiga 500 und der "klassische" eigene PC hielt bei mir dann erst mit einem AMD K6 mit 200MHz Einzug. Vorher mussten die PC´s meiner Freunde unter meiner Neugier leiden :). Gefolgt sind dann über die Jahre natürlich etliche PC Syteme bis hin zu meinem aktuellen System, das ihr in meiner Signatur sehen könnt.

2) Vorwort

Aktuell plane ich ein Casemod in Thermaltakes neuem Core X71 Gehäuse. Als ich mir über die näheren Details zum Mod im klaren war inkl. Farbgebung (Grau/weiß/blau), standen für mich nur eine Handvoll Mainboards zur Auswahl. Die letzten Jahre kaufte ich mir eigentlich ausschließlich Mainboards von Asus, deshalb standen neben dem XPOWER Titanium noch folgende Mainboards zur Auswahl:

Asus Z170-A
Asus Z170-Pro
Asus Z170-Deluxe
Asus Sabertooth Z170 S
MSI Z170A KRAIT Gaming 3x

In der engeren Auswahl waren am Ende das Sabertooth Z170 S und das XPOWER Gaming Titanium Edition. Letztendlich war mir die Camo Optik vom Z170 S dann allerdings... nunja etwas zu "verspielt" und ich habe mich für das hier getestete Mainboard entschieden.

3) Verpackung und Lieferumfang

Verpackung:

Kommen wir als erstes zur Verpackung. Nachdem ich das Paket geöffnet hatte, konnte ich einen ersten Blick auf die doch ansprechende Verpackung des Mainboards werfen.

Die Verpackung wirkt sehr hochwertig. Die Vorderseite ist in silber-grau gehalten und zeigt neben der Mainboardbezeichnung noch ein Bild vom Mainboard ansich.

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Die Rückseite ist in schwarz gehalten. Neben den Keyfeatures der Hardware findet sich noch eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten sowie eine Auflistung der Anschlüsse des I/O Panels.

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Die Oberseite der Verpackung lässt sich nochmals aufklappen und gibt einem Einblick auf eine weitere Liste mit Features sowie auf das Mainboard selbst.

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Lieferumfang:

Kommen wir zum Lieferumfang welcher wirklich reichhaltig ist:

- Das Mainboard natürlich
- Anleitung, Garantieschein, Quick-Start-Guide
- Treiber-CD
- I/O-Shield
- SLI-Brücke
- OC Panel inkl. Verbindungskabel
- 6x V-Check-Kabel zur Spannungsmessung
- 6x S-ATA Kabel (3x gerade, 3x gewinkelt)
- 1x MSI Sticker für die Gehäusefront
- 1x Türhänge-Schild

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4) Das Mainboard im Überblick

Grundsätzlich ist Optik wohl Geschmackssache. In Vergangenheit unterschied man bei MSI zwischen Mainboards für die Gaming-Fraktion und getrennt davon Mainboards fürs Extrem-OC. Erstere waren bisher in "klassischem" Rot-Schwarz gehalten, wohingegen die OC Mainboards in Schwarz-Gelb aufzufinden waren. Mit dem Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition geht MSI jetzt einen neuen Weg und möchte mit dem Mainboard sowohl Gamer als auch Übertaktungs-Enthusiasten ansprechen.

Das Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition ist komplett in silber-grau (Titanium) / schwarz gehalten. Es macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Mir gefällt die Optik des Mainboards sehr gut, da es einfach mal eine Abwechslung zum sonstigen Einheitsbrei der Hersteller bietet. Auf den ersten Blick sticht natürlich der MSI-Drache als Logo auf der Southbridge heraus, den man bisher nur auf den Mainboards der Gaming-Serie fand.

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Kommen wir zu den Grundlegenden Fakten:

Das Mainboard unterstützt Sockel 1151 CPUs der Skylake Generation. Das Mainboard ist mit 4 DDR4-Ram Slots bestückt, die eine maximale Belegung mit 64GB RAM unterstützen. MSI bewirbt die Platine mit einer Technik die "DDR4 Boost" heißt. Kurz erklärt bedeutet das, dass die Schaltkreise rund um die RAM-Slots komplett abgeschirmt sind und so die maximalen verfügbaren Datenraten garantieren sollen. Es wird bis 4.133MHz RAM Takt unterstützt. Das Mainboard besitzt 16 Titaniumspulen zur Stromversorgung und soll somit auch Extrem-Overclocking ohne Einschränkungen ermöglichen.

Ein weitere optischer Ausreißer ist das OC-Dashboard, das sich auch entfernen lässt und mittels des mitgelieferten Verbindungskabel extern nutzen lässt. Es soll für "On-the-Fly OC Anpassungen" Möglichkeiten bieten. Mit diesem kleinen Zusatzboard lassen sich folgende Einstellungen wärend des Betriebs ändern:

- BLCK +-: CPU Grundtakt
- RESET: der PC lässt sich resetten
- POWER: PC ein- und ausschalten
- Discharge: Hiermit lässt sich das Mainboard entleeren um das BIOS zu resetten (Während der PC aus ist)
- Ratio +-: Hiermit lässt sich der CPU-Multiplikator ehöhen bzw. veringern
- Slow Mode: Wird benötigt bei LN2-Kühlung. Hiermit startet die CPU mit einer stabilen Frequenz und verhindert dadurch einen Systemcrash
- GO2BIOS: Ein Druck nach dem Systemstart bringt uns ins BIOS

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Für die Bastler und Bencher wäre auch noch die Schalter unten rechts zu erwähnen, womit sich das Board auch ohne Gehäuse starten und resetten lässt. Ein weiteres Highlight hier ist der Drehschalter rechts, GAME BOOST Drehschalter genannt. Hier lassen sich in 11 Stufen die OC Frequenz wählen. Der Schalter ist aktivier- und deaktivierbar im BIOS. Wenn er aktiviert ist, kann man vor einschalten des PCs die OC Stufe wählen, dann den PC einschalten und die CPU läuft auf der gewählten Stufe. Links oberhalb des POWER-Schalters findet sich noch ein 2-Way Schalter mit dem man zwischen BIOS A und BIOS B wechseln kann.

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Eine weitere Auffälligkeit ist der erste und dritte PCIe-Slot, welcher von MSI als Steel-Armor PCIe-Slots betitelt werden. Hierbei handelt es sich um durch Metall verstärkte PCIe-Slots, die einen besseren halt für große Grafikkarten bieten sollen (auch im SLI- bzw. Crossfire Verbund). Der erste ist mit x16-fach angebunden, der drittte mit x8-fach. Die zwei weiteren Slots sind je x4-fach.

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Je zwischen dem ersten und zweiten, sowie dritten und vierten PCIe-Slot befinden sich die zwei M.2 Steckplätze für SSDs die mit PCIe Gen3 x4 angebunden sind, welche eine theoretische Übertragungsrate von 32GB/s ermöglichen. Je nach Belegung der M.2 Slots werden bestimmte S-ATA Ports deaktiviert. Im Handbuch des Mainboards findet man eine genau Auflistung der Steckmöglichkeiten und der daraus resultierenden Nutzungsmöglichkeiten der S-ATA Ports.

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Das Mainboard verfügt über 8 SATA III-Ports und zwei SATAe-Ports. Bei Nutzung eines SATAe-Ports fallen je 2 normale S-ATA Ports weg. Rechts neben den SATA Ports befindet sich der interne USB 3.0-Connector sowie ein USB 3.1 Gen1 Anschluss, der zum Beispiel für externen Einsatz des Boards (z.B. auf Benchtables) gut ist.

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Auf der linken unteren Seite des Boards befindet sich der Soundchip vom Typ Realtek ALC 1150, der dank Nahimic AUDIO BOOST 3 besten 8-Kanal Audio Sound bieten soll (leider habe ich kein Surroundsystem, um diese Funktion auszureizen.

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Kommen wir schlussendlich zum I/O-Shield, welches keine WÜnsche offen lässt:

Ausgestattet ist das Mainboard mit folgenden Schnittstellen (von links nach recht, Mehrfachbelegung von oben nach unten):

- PS/2
- USB2.0 / Hotkey-Slot
- USB2.0
- Clear CMOS
- USB2.0 / BIOS Flashback+
- 2x USB3.1 Gen1
- HDMI
- Display Port
- HDMI
- LAN
- 2x USB3.1 Gen1
- 2x USB3.1 Gen2
- Audioconnector (5x Klinke, 1x S/PDIF optisch)

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Ein Highlight das hier noch zu erwähnen ist nennt sich "BIOS Flashback+". Man kann damit das BIOS des Mainboards updaten, ohne das CPU, RAM oder Grafikkarte installiert ist. Es muss nur die Stromversorgung angeschlossen sein und das Flash-ROM muss sich auf einem FAT32-Formatieren USB Stick befinden, der in dem dafür vorgesehen USB-Anschluss des I/O Panels gesteckt wird. Dann drückt man den "BIOS Flashback+"-Button, welcher sich überhalb der RAM-Slots befindet und das BIOS wird aktualisiert. Erlischt die Aktivitätsleuchte ist das BIOS-Update komplett.

5) Besonder Features

Das Mainboard ist mit einer Umfangreichen Featureliste ausgestattet.

Dazu zählen folgende Highlights:

- 16 Phasen Spannungsversorgung für Extrem-CPU Overclocking
- Unterstützt DDR4-3600+(OC) Speicher (bis 4.133MHz einstellbar im BIOS)
- DDR4 Boost: Der Leistungsschub für deinen DDR4-Hauptspeicher
- USB 3.1 Gen2: 2x schneller mit 10 Gbps-Speed
- Twin Turbo M.2 Anschlüsse: 64Gb/s, unterstützt Turbo U.2
- Nahimic Audio Enhancer & Audio Boost 3: Sound in Studio-Qualität
- Game Boost: 11 OC-Stufen für einfaches Übertakten
- OC Dashboard: Easy On-the-Fly OC
- Designed for Overclocking mit OC Essentials und OC Engine 2
- XSplit Gamecaster v2: 1 Jahr kostenfreie Premium-Lizenz
- Military Class 5: Qualitätskomponenten mit brandneuen Titanium-Spulen
- Steel Armor PCI-E Slots für NVIDIA SLI™ & AMD Crossfire™
- Click BIOS 5 mit skalierbarer High-Res-Darstellung
- BIOS Flashback + Easy BIOS Recovery

6) Testsystem

Aktuell ist mein PC wirklich mehr Testsystem als Standardcomputer wegen des bevorstehenden Casemods:

Komponenten:

CPU: Intel i7-6700k (geköpft)
CPU-Kühler: Coolermaster Hyper T4
Mainboard: MSI Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition
RAM: 2x4GB Kingston HyperX Fury DDR4-2400 CL15
GPU: EVGA GTX 980Ti Superclocked+ ACX2.0+
SSD1: Crucial MX200 256GB (System+Programme)
SSD2: Crucial MX200 500GB (Games)
HDDs: 1x 2TB WD Green, 1x 3TB Seagate
PSU: Corsair AXi 860W
Gehäuse: BitFenix Comrade weiß

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7) Das BIOS

Hier möchte ich euch mal eine kurze Übersicht über das wirklich umfangreiche BIOS geben. Es lässt wirklich keine Wünsche offen.

Für mich ist das BIOS neu, da ich seit Jahren nur Asus Mainboards hatte... Ok neu in gewissem Sinne. Primär spreche ich natürlich von der Optik. Da in Vergangenheit die OC Bereitschaft bei mir nicht ganz so hoch war, habe ich mich im BIOS auch nicht sonderlich viel aufgehalten ;)

Bei Auslieferung war bei mir das Bios 1.3 installiert von Oktober 2015. Nach Neuinstallation von Windows habe ich per MSI Live Update auf die neuste Verison 1.6 geupdated.

Bei ersten starten des BIOS ist dies auf eine Art "Light"-Benutzerobefläche gestellt.

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In dieser Oberfläche kann man auf einer Seite die meisten, für den normalen Nutzer wichtigen Dinge ändern, INformationen abgreifen, Boot-Reihenfolge ändern sowie die Details der installierten Hardware erkenne. Man hat hier auch eine Anzeige für CPU- und Systemtemperatur sowie die aktuelle CPU Frequenz und Speicher Frequenz. Gleich darunter kann man die Boot-Reihenfolge der verschiedenen Geräte ändern. Oben links kann man noch den Game Boost Schalter des Mainboards aktivieren oder auf Software umstellen sowie das XMP Profil des RAMs aktivieren. Unten kann man noch die

Klickt man unten links auf "Hardware Monitor", bekommt man eine aktuelle Übersicht der Lüftersteuerung, den Temperaturen und der aktuell anliegenden Spannungen.

(http://abload.de/thumb/msi_snapshot_0108jtb.png) (http://abload.de/image.php?img=msi_snapshot_0108jtb.png)

Ein klick oben auf den Button "Advanced (F7)" schaltet das BIOS vom "EZ Mode" auf den vollen Modus, sprich man hat jetzt vollen Zugriff auf alle Einstellungen.

(http://abload.de/thumb/msi_snapshot_02y9qxb.png) (http://abload.de/image.php?img=msi_snapshot_02y9qxb.png)

Unter Settings kann man die Grundlegenden Einstellungen zum Mainboard verwalten. Wie ihr euch sicher denken könnt, kann ich hier keinesfalls auf alle möglichen Optionen eingehen ;)

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Interessant wird es aber dann beim "Overclocking Settings" Menü. Seht es mir nach, wenn ich euch hier einfach mal ein paar Bilder zeige. Ich hab von OC aktuell zu wenig Ahnung, um auf viele Punkte jetzt einzugehen. Jetzt im Moment wo ich hier schreibe läuft ein OC-Lauf auf 4,5GHz, mal schauen ob es was wird ;) Ich werde mich die Tage mal etwas mehr damit beschäftigen und hier eventuell einen Nachtrag machen. Bis dahin... Bilder Bilder und nochmals Bilder :)

(http://abload.de/thumb/msi_snapshot_079vqz3.png) (http://abload.de/image.php?img=msi_snapshot_079vqz3.png)(http://abload.de/thumb/msi_snapshot_08afqjy.png) (http://abload.de/image.php?img=msi_snapshot_08afqjy.png)(http://abload.de/thumb/msi_snapshot_09tbpsw.png) (http://abload.de/image.php?img=msi_snapshot_09tbpsw.png)

8) Die Software

Kommen wir erstmal zur Software. MSI stellt für das Mainboard einiges an Software bereit. Ich gehe jetzt hier nicht auf jedes kleine Programm ein. Zu erwähnen (in meinen Augen) wäre hier folgende Software:

MSI Command Center:

(http://abload.de/thumb/msicommandcenterxhjsm.jpg) (http://abload.de/image.php?img=msicommandcenterxhjsm.jpg)

Im Command Center habe ich Zugriff auf praktisch alle Information rund um mein System. Es zeigt mir aktuelle Details zu Taktraten, Spannungen, Temperaturen. Darüber hinaus kann man damit auch per Software übertakten. Auch die Lüfter an den verschiedenen Anschlüssen des Mainboards kann man damit regeln (Manuell oder mit voreingestellen Profilen). Das Zusatzfenster links zeigt mit einer netten Grafik die Temperaturen und an welchen Anschlüssen Lüfter angeschlossen sind.

Auf dem nächsten Bild übrigens schön zu sehen, welche Profile auf dem "Game Boost" Schalter des Mainboards hinterlegt sind.

(http://abload.de/thumb/commandcenter_2t0k69.jpg) (http://abload.de/image.php?img=commandcenter_2t0k69.jpg)

MSI Gaming App:

Die MSI Gaming APP ist ein hilfreiches kleines Programm mit ein paar interessanten Features. Man kann damit z.B. ein Overlay aktivieren, welches euch im Spiel Informationen zu folgenden Details anzeigt:

- CPU Auslastung
- CPU Takt
- CPU Temperatur
- CPU Lüfter Geschwindigkeit
- CPU Spannung
- RAM Auslastung
- RAM Takt
- FPS

Zusätzlich könnte die Software die gleichen Daten noch für die GPU anzeigen. Da es bei mir nicht funktioniert, geh ich davon aus das es nur mit MSI Grafikkarten geht.

Des weiteren kann man über die MSI Gaming App noch Makrotasten belegen, Einstellungen für die Maus tätigen, OC Eigenschaften ändern sowie die Farb- und Kontrastwerte des Bildschrims anpassen.

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Nahimic Audio Software:

MSI legt dem Mainboard eine Audio-Software von Nahimic bei. Zu allererst muss ich sagen, das ich jetzt nicht gerade ein überaus audiophiler Mensch bin, der viel Wert auf guten Klang legt. Nichts desto trotz gefällt mir die Software sehr gut. Sie verleit bei Aktivierung dem Ton viel mehr Kraft, bei Musik z.B. wirkt alles viel Intensiver, egal ob Bass, Mitten oder auch die Klarheit bei Gesang zum Beispiel. Auch die Ortung in Spielen (getestet an Farcry Primal) empfinde ich als wesentlich besser. Natürlich ist das alles höchts subjektiv und nicht "testbar".

(http://abload.de/thumb/nahimicxists.jpg) (http://abload.de/image.php?img=nahimicxists.jpg)

9) Übertakten

EDIT:

So, nachdem ich bei Recherchen im HWLuxx Forum feststellen musste, das meine ursprünglichen Benchmarks mit Prime95 in der v26.6 wenig Aussagekraft hatten, habe ich sämtliche Benchmarks nochmals mit der Prime95 v27.9 Build 1 wiederholt.


Software im Einsatz:

- CPU-Z in der MSI Version
- Core Temp 1.0 RC8
- Prime95 v27.9 Build 1 (sämtliche hier gemachten Benches in Custom 1344-Runs)

Wie bereits vorab erwähnt muss ich sagen, das ich bei Leibe nicht der Ober-Übertakter bin. Eigentlich bin ich eher der totale Anfänger. Aber vlt ist auch gerade das ein Interessanter Aspekt, um an so ein Mainboard heran zu gehen. Verzeiht mir deshalb bitte, wenn ich hier Fehler mache, Dinge vielleicht falsch oder kompliziert erkläre oder einfach nur dummes Zeug mache :) Ihr dürft mich gerne berichtigen und mich unterstützen. Ich denke darüber hinaus auch, das ich trotz geköpfter CPU dank des doch günstigen Übergangs-Kühlers keine OC Weltrekorde brechen kann :D

Darüber hinaus sei natürlich noch erwähnt, das ich weder ein zweites Skylake Mainboard noch eine zweite Skylake CPU hier habe, um irgendwelche Vergleiche anzustellen, das soll auch keinesfalls der Sinn dieses Artikels werden.

Aber erstmal eine Übersicht von CPU-Z über mein System:

(http://abload.de/thumb/cpu-zofjuv.jpg) (http://abload.de/image.php?img=cpu-zofjuv.jpg)

Um einen vergleich zu haben habe ich eine 30 minütigen Prime95 Lauf auf Standardwerten gemacht (BIOS alle Einstellungen auf Auto). Wie auf dem Screen am Ende des Runs zu sehen, schlägt sich der Hyper T4 Kühler dank geköpfter CPU ganz gut. CPU läuft beim 100Mhz x 40 und einer VCore von ~1,31V. Man sieht das hier in den Standardeinstellungen unnötig viel VCore auf die CPU gegeben wird, was sich auch entsprechend in den Temperaturen wiederspiegelt.

(http://abload.de/thumb/prime_stockrsjne.jpg) (http://abload.de/image.php?img=prime_stockrsjne.jpg)

Als nächste habe ich nun per BIOS folgende Einstellungen geändert:

- Ratio auf 45
- Ring Ratio auf 41
- VCore auf 1,25V
- LLC auf BIOS-Stufe 3

Zurück ins Windows, Prime95 angworfen und das ganze rund 30 Minuten laufen lassen. Die VCore lt. CPU-Z liegt bei ca. 1,258V. Alle Kerne sind bei ~4,5GHz wie geplant. Schön zu sehen ist, das auch hier der Coolermaster Hyper T4 dank geköpfter CPU super Arbeit verrichtet. Die maximale Kerntemperaturen liegen nach rund 30 Minuten Prime95 bei 51-56° Celsius.

(http://abload.de/thumb/prime_4.5ghz_1.250v01kab.jpg) (http://abload.de/image.php?img=prime_4.5ghz_1.250v01kab.jpg)

Weiter ging es mit 4,6GHz. Man will ja mal schauen was so geht :)

BIOS Änderungen:

- Ratio auf 46
- VCore auf 1,300V

Prime95 lief 30 Minuten lang durch ohne Fehler. Auch hier hielten sich die Temps noch in einem guten Bereich von 57-60°. Bin wirklich sehr zufrieden mit der geköpften CPU.

(http://abload.de/thumb/prime_4.6ghz_1.300v_3m4kyu.jpg) (http://abload.de/image.php?img=prime_4.6ghz_1.300v_3m4kyu.jpg)

Habe hier jetzt auch mal einen 3DMark Firestrike Bench laufen lassen. Temps lagen bei 50-54°.

(http://abload.de/thumb/3dmark_4.6ghz9pue5.jpg) (http://abload.de/image.php?img=3dmark_4.6ghz9pue5.jpg)

Weiter ging es mit 4,7GHz bei einer VCore von 1,340. Leider setzte hier ein Worker in Prime aus nach wenigen Minuten.

Also nächster Versuch mit 1,360 VCore. Hiermit hatte ich Erfolg. Prime95 lief 30 Minuten lang ohne Fehler bei 1,363V VCore (lt. CPU-Z). Temps waren mit 60-66° Celsius immer noch im grünen Bereich.

(http://abload.de/thumb/prime_4.7ghz_1.360v_3pjjoa.jpg) (http://abload.de/image.php?img=prime_4.7ghz_1.360v_3pjjoa.jpg)

Auch hier habe ich im Anschluss einen 3DMark Firestrike Bench gemacht. Temps lagen bei 52-56°.

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Allerdings lasse ich es hiermit gut sein, weitere OC-Versuche werde ich erst machen, sobald die CPU unter Wasser ist. Aber ich denke das waren jetzt gute Ausblicke auf die Möglichkeiten, welche das Mainboard bietet.

Schlussendlich habe ich jetzt noch das OC-Dashboard getestet. Dazu habe ich es per Kabel verlängert um es außerhalb des Gehäuses zu bedienen. Vor dem Start habe ich die OC Einstellungen die ich vorher per BIOS eingestellt habe auf Standardwerte zurückgesetzt (außer VCore, die habe ich auf 1,300V gelassen) und habe wärend des Betriebs die Einstellungen für 4,6GHz eingestellt. Was soll ich sagen. Es funktioniert 1A! PC damit gestartet, per Fastboot direkt ins BIOS. Wärend des Windows Betriebs Prime95 angworfen und den CPU Takt in Echtzeit hoch- und runtergestellt. CPU-Ratio in 1er Schritten, BLCK in 1MHZ Schritten. Wirklich gute Funktion für OC-Enthusiasten!

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10) Erweiterte Tests

Ich möchte nachträglich noch ein paar weitere Test hinzufügen. Mir ist zwar bewusst, das diese Tests dank fehlender Vergleichs-Mainboards nicht die größte Aussagekraft haben aber ich möchte sie Euch trotzdem nicht vorenhalten.

Entschlossen habe ich mich dazu, die weitere Performance des Gesamtsystems mit folgenden Programmen zu testen.

- Cinebench R15 (CPU Score)
- SuperPI 8M
- Sisoft Sandra 2016 (RAM Bench)
- ATTO Disk Bench (SATA und USB3.0 Performance)

Cinebench R15:

Kommen wir als erstes zum Cinebench R15. Hier habe ich nochmal die Leistung der CPU unter Standardbedingungen getestet. Also ab ins BIOS und alles OC Einstellungen wieder auf Standardwerte. Ergebniss lag bei 880 Punkten.

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SuperPi:

Der nächste Test war SuperPi in der 8M Einstellung. Hier berechnet die CPU eine voreingestellte Anzahl an Nachkommastellen von Pi. Dies wird auch zum Vergleich von CPU-Leistungen verwendet. Die gemessene Zeit, welche das System braucht, um zum Abschluss der Berechnung zu kommen wird hier als Bench-Ergebniss verwendet.

Mein System hatte die Berechnung nach 98,8 Sekunden beendet.

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SiSoft Sandra 2016:

Im Anschluss habe ich mit SiSoft Sandra 2016 noch die Performance der Speicherbandbreite getestet. Hier kam ich auf eine Speicherleistung von rund 24,5GB/s.

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ATTO Disk Benchmark:

Abschließend galt es für mich noch, die Performance der SATA-Anbindung sowie der USB-Anschlüsse per ATTO Disk Benchmark zu testen. Zum Test der M.2-Schnittstelle sowie der USB3.1-Anschlüsse fehlt mir leider die Hardware.

Also erstes wurde die SATA-Performance mit meiner Crucial MX200-250GB SSD getestet. Die SSD kam hierbei auf eine max. Leserate von ca. 562MB/s, die max. Schreibrate lag bei ca. 506MB/s.

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Danach habe ich die Performance der USB3.0-Anschlüsse getestet. Hierzu habe ich ein externes USB3-Gehäuse mit einer Sasung 840 Pro 128GB verwendet. Im Ergebniss kam ich hierbei auf eine max. Leserate von ca. 271MB/s und eine max. Schreibrate von ca. 261MB/s.

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11) Fazit

Kommen wir zum Fazit meines Tests. Abschließend muss ich sagen, das ich mit dem Mainboard überaus zufrieden bin. Es überzeugt mich nicht nur allein von der Optik, sondern auch durch die vielen Funktionen und Features die man geboten bekommt. Natürlich muss man auch bedenken, das wir hier von einem Mainboard in der ~300€ Preisklasse reden. Natürlich trifft es auch, vor allem durch die Optik, nicht jedermanns Geschmack. Positiv möchte ich einige Dinge hervorheben. Da wären natürlich an erster Stelle die absolut vielseitigen Übertaktungsmöglichkeiten, welche zumindest in meinen Augen kaum Wünsche offen lassen. Das BIOS sowie das Handbuch bieten zahlreiche Informationen, welche darüber hinaus auch in gutem, verständlichem Deutsch sind (was ja auch nicht immer der Fall ist). Die Qualität wirkt sehr hochwertig. Das Board kommt mit zahlreichen Spielereien daher, sei es der Game Boost Schalter, das OC-Dashboard oder die Umfangreiche Software. Ob man diese benötigt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Doch es gibt natürlich auch den ein oder anderen Kritikpunkt, welchen ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Manches davon mag sehr subjektiv sein, anderes könnte auch "meckern auf hohem Niveau" sein. So vermisse ich, meinem Casemod vorhaben entgegenwirkend, das ich die LED akzente des Boards nicht in der Farbe verstellen kann. Die Audio Sektion auf dem Mainboard wird zum Beispiel durch eine rot beleuchtete Linie abgegrenzt. Es wäre natürlich auch aus Modding Sicht wünschenswert gewesen, man könnte dort die Farben verstellen. Auch vermisse ich ehrlich gesagt WLAN. Klar, bei diesem Board fokusiert man sich auf Hardcore-Overclocking doch einige Konkurrenten wie das Asus Maximus VIII Hero Alpha oder das Asus Z170-Deluxe spielen in der gleichen Preisklasse und bieten integriertes WLAN. Das ist aber nur meine Meinung, es gibt sicher viele von euch da draußen die kein WLAN auf dem Mainboard brauchen. Darüber hinaus kann es natürlich auch sein, das Hardcore-Overclocker im Zuge eines Tests noch mehr Kritik aufbringen würden, soviel ich mich jetzt aber mit dem Metier auseinandergesetzt habe, bin ich in dieser Hinsicht zufrieden mit dem Mainboard. Am Ende wäre noch der Preis zu erwähnen. Man bekommt zwar im vergleich zu günstigeren Mainboards einiges mehr an Features. Ob einem diese den Entsprechenden Aufpreis wert sind, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wäre für mein geplantes Vorhaben die Optik nicht ein Hauptaugenmerk gewesen, hätte ich wohl keine 290€ für ein Mainboard ausgegeben.

Asonsten bekommt man mit dem Z170A XPOWER Gaming Titanium Edition in meinen Augen ein sehr gelungenes Mainboard, das "fast" keine Wünsche offen lässt, vor allem nicht die der Nutzer die gerne das Maximum aus Ihrer CPU raus holen wollen.

Ergebniss:

Pro:

- Design
- OC Eigenschaften
- Umfangreiches Zubehör
- Guter Sound (subjektiv)
- Dual-Bios
- Bios Flashback+

Contra:

- LED Beleuchtung nicht verstellbar
- kein WLAN integriert
- Preis

Wie ihr seht, halten sie die Contra´s in Grenzen. Abschließend würde ich dem Mainboard trotzdem eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

12) Schlußwort

Ich hoffe Euch hat es Spaß gemacht den Test zu lesen und es wurde nicht langweilig :) Gerne dürft ihr mir Kritik um die Ohren hauen, wenn euch was unlogisch erscheint oder ihr was vermisst. Wenn es mir möglich ist, werde ich entdeckte Versäumnisse natürlich nachholen :) Ansonsten danke ich euch natürlich für Eure Zeit, die ihr in das lesen meines Tests gesteckt habt.

Bedanken möchte ich mich natürlich weiterhin bei Hardwareluxx und natürlich bei MSI für die angebotene Foren-Review-Aktion! Ich finde es wirklich super wenn Hersteller in solch Art und Weise auch etwas an die Käuferschaft zurückgeben!