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Autor Thema: \"Reset Port Error\" mit schneller FP oder SSD an MS7502 bei \"Cold Boot\" [gelöst]  (Gelesen 8218 mal)

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VHau

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Hallo und guten Tag,
nachdem mein Rechner aus der 3-jährigen Garantie seit November raus ist, habe ich ihn etwas aufgerüstet. Kurz vor Ablauf der Garantie ist zweimal kurz hintereinander die serienmäßig verbaute passiv gekühlte NVIDIA 8600 GS (G94 Chip!...) abgeraucht, beim zweitenmal habe ich den Support zu mir hinbemüht und auch direkt das Mainboard tauschen lassen. Das Problem trat aber auch schon mit dem alten Mainbord (alles noch serienmäßig außer zusätzliches DVD-Rom, 8 GB DDR-2 und zweite FP) bei Anschluss einer SSD auf. Jetzt habe ich einen Q9550 (gekühlt mit Corsair H50), eine Gigabyte GTX460, und ein Seasonic X-650 Netzteil verbaut. Das ist zwar etwas Overkill, aber ich wollte noch mal 2-3 Jahre überbrücken und dann die Teile (natürlich nicht den Prozessor) in einem Selbstbaurechner verwenden. Ein zusätzlicher Gehäuselüfter ist auch drin, läuft alles prima und die Temps sehen echt gut aus. Serienmäßig war als Bootplatte eine Seagate ST3500320NS verbaut.  Die lief mit einer zusätzlich eingebauten Samsung HD103UJ immer einwandfrei, ist aber ein wenig \"lahm\". Als ich vor kurzem mal eine SSD (irgendeine Samsung OEM) in die Hände bekam, wollte ich mir mal die Performance ansehen und habe sie mal anstelle der HD103UJ angeschlossen. Beim Kaltstart! hat das BIOS erst relativ lange an diesem Port (1) gesucht und dann \"Port Reset Error\" angezeigt. Nach Warmstart (Strg-Alt-Entf) wurde die SSD dann normal angezeigt. Hab mich gewundert, aber da es ja nur ein Test war erstmal nur im Hinterkopf behalten. Jetzt habe ich die Seagate Bootplatte gegen eine Western Digital WD2001FASS getauscht und siehe da, das Problem taucht auch damit bei so gut wie jedem Kaltstart auf. Die Platte ist am Port 0 angeschlossen und als erstes habe ich mal das SATA-Kabel gegen ein neues hochwertiges getauscht. Hat aber nichts genützt. Ist der Rechner länger ausgeschaltet tritt der Fehler reproduzierbar auf. Bei Neustarts aus Windows, Warmstarts im BIOS oder nur ganz kurzem Ausschalten (< 1 Minute) läuft das BIOS sauber durch. Ich habe mir mal die Spezifikationen der WD Platte angesehen und dort ist mir aufgefallen, daß sie doch eine relativ hohe \"Average Drive Ready Time\" von 21! Sekunden hat (die anderen Modelle dieser Serie nur zwischen 11-13 Sekunden). Könnte das ein Grund für dieses Phänomen (allerdings trat das Problem ja auch mit einer SSD auf, und die hat bestimmt keine so lange \"Average Drive Ready Time\") sein oder fallen euch noch andere Möglichkeiten ein? Das Board läuft im \"AHCI Modus\". Beim Googeln fiel mir auf, daß es zwar nicht wirklich viele Hits zu diesem Thema gibt aber relativ häufig Medion-Boards (wenn auch andere Modelle) auftauchten, der Rest war meist schlechte Kabel oder defekte Hardware was ich aber definitiv ausschliessen kann. Mein Board läuft mit der BIOS-Version W7502MLN.10M (die letzte Version mit der man den FSB noch minimal um ein paar Prozent anheben kann, aber selbstverständlich habe ich diese Miniübertaktung zum Verifizieren ausgeschaltet). Ich könnte natürlich mal zur Probe die R-Version flashen, aber ich verspreche mir nicht wirklich was davon und durch die USB-Boot Problematik ist das auch so ein Ding, hatte schon alle Möglichkeiten ausser FDD durchprobiert, funktioniert hat bei mir nur WINFLASH 1.92 gestartet unter einer BART WIN PE Boot DVD (unter laufendem Windows ginge zwar auch, ist aber noch größerer Rotz). Aber vielleicht steht ja in den Revisionen eventuell irgendwas über \"geänderte Initalisierung\" der über ICH9DH angesteuerten SATA-Ports. Ich bin über jeden Tip dankbar (bis auf Deaktivieren des \"Quick Start\" Modus im BIOS um Zeit zu gewinnen, 8 GB Ram prüfen dauert ewig...).
Gruß,

Volker  :-)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1291708342 »
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VHau

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Merkwürdig daß niemand sonst von diesem Problem betroffen war / ist. Ich habe noch mal ein wenig in den BIOS-Optionen rumgespielt. Das Deaktivieren von On-Board Firewire, USB Legacy Support und auch das Verstellen von On-Board IDE Einstellungen (die merkwürdigerweise vorhanden sind obwohl der Anschluss zwar theoretisch da aber halt nicht durchkontaktiert ist) ändert nichts an dem Phänomen. Zeitgewinn durch Dektivieren der Quick-Boot Option aber auch durch frühes Drücken der Pause-Taste (und Abwarten für ein paar Sekunden) führt zum einwandfreien Erkennen der Platte bzw. des Ports. Verrückterweise tritt das Problem auch nicht auf wenn anstelle von AHCI- das Board im IDE-Modus gefahren wird. Also wohl schon auch ein Timing-Problem. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß eine SSD auch nur annähernd eine so lange Drive-Ready Time hat wie die Caviar Black...
Ich wäre weiterhin für jede Idee dankbar,

Volker
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Jack

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Erstmal dazu:

Zitat
durch die USB-Boot Problematik ist das auch so ein Ding

Schau mal hier:

Zitat
USB Operation Mode stand auf High Speed gesetzt auf Full/Low Speed und USB-Stick auf HDD-Mode.
Im Bootmenu erscheint jetzt der Stick als USB-HDD0 und bootet bei Anwahl!

--------------------

Zitat
Verrückterweise tritt das Problem auch nicht auf wenn anstelle von AHCI- das Board im IDE-Modus gefahren wird.

Wenn das der Fall ist, dann klingt das nach BIOS-Problem bzw. SATA AHCI Option ROM-Problem.  Wenn die aktuellste Version das Problem nicht löst, dann hilft nur:

- mit dem IDE-Mode leben
- bei Medion Druck machen, dass sie den ihnen zustehenen OEM-Kunden-Support bei MSI in Anspruch nehmen und ein BIOS-Update erwirken (als Enduser hast Du da keine Chance)
- versuchen, das BIOS zu modden (neuere Option-ROM-Version implementieren
- auf den OEM-Quatsch ein für alle Male verzichten und Dir ein vernünftiges Retail-Board holen
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VHau

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Zitat
Schau mal hier:

Zitat
USB Operation Mode stand auf High Speed gesetzt auf Full/Low Speed und USB-Stick auf HDD-Mode.
Im Bootmenu erscheint jetzt der Stick als USB-HDD0 und bootet bei Anwahl!
Hatte ich mir schon angesehen, aber bei mir hängt das BIOS mit gestecktem USB-Stick (egal ob bootfähig oder nicht) beim Intel-Logo.

Zitat
Zitat
Verrückterweise tritt das Problem auch nicht auf wenn anstelle von AHCI- das Board im IDE-Modus gefahren wird.

Wenn das der Fall ist, dann klingt das nach BIOS-Problem bzw. SATA AHCI Option ROM-Problem.  Wenn die aktuellste Version das Problem nicht löst, dann hilft nur:

- mit dem IDE-Mode leben
- bei Medion Druck machen, dass sie den ihnen zustehenen OEM-Kunden-Support bei MSI in Anspruch nehmen und ein BIOS-Update erwirken (als Enduser hast Du da keine Chance)
- versuchen, das BIOS zu modden (neuere Option-ROM-Version implementieren
- auf den OEM-Quatsch ein für alle Male verzichten und Dir ein vernünftiges Retail-Board holen
Mit dem IDE-Mode mag ich nicht leben, und viel Geld für den Premium Support bei Medion lassen mit ungewisser Aussicht ist es wohl auch nicht. Nenn mir mal ein anderes Sockel 775 Board im Micro-ATX Format mit 6 SATA Ports von denen 2 funktionierende (korrektes Abmelden unter Windows mit Intel RST-Treiber!) ESATA -Ports sind...
BIOS modden klingt attraktiv aber gehört nicht zu meinen vorhandenen Fähigkeiten  ;-(
Also werde ich wohl oder übel die R-Version auf Probe flashen eventuell hilft es ja.
Danke,

Volker
So, ich habe mal die R-Version geflasht, aber wie erwartet hat das am Problembild nichts geändert. Dafür kann ich damit weder die Smart-Fan Einstellungen anpassen noch die 4% übertakten. Also direkt wieder zurück auf Start. Wer könnte denn eventuell das Option-Rom bei der M-Version modden oder mir Tipps für das How-To geben?
Gruß,

Volker
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VHau

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Problem gelöst!
« Antwort #4 am: 18. Dezember 2010, 17:26:01 »

Dank der Unterstützung von Jack habe ich das Problem beseitigen können.  :-D
Selbst in der neuesten -R BIOS Version von Medion wurden \"veraltete\" Phoenix AHCI-Option-ROM und  Intel RAID / AHCI-Option-ROM Versionen eingesetzt. Nachdem wir neuere Versionen (Phoenix AHCI-Option-ROM  Version 01.06.70 und  Intel RAID / AHCI-Option-ROM Version 8.5.0.1030) per Modding mit CBROM eingepflegt haben, läuft jetzt auch der Kaltstart sauber durch.
Ich habe diese Änderung an der M-BIOS Version durchgeführt, weil dort noch der sogenannte F11-Mode funktioniert.
Zur Erläuterung:
Wenn man beim Booten die F11-Taste drückt, erscheint eine Art Eingabemaske. In dieser gibt man folgende Kombination ein --> \"am8888egh\" (ohne Anführungszeichen, die Zahlen gehen im BIOS mit dem Numpad nur wenn man vorher \"Num(lock)\" betätigt! Oder halt die obere Zahlenreihe benutzen). Danach die Eingabetaste betätigen (RETURN) und innerhalb weniger Sekunden gleichzeitig! \"Strg\"-\"Alt\" und den Einschaltknopf des Computers betätigen. Danach befindet man sich im (geringfügig) erweiterten BIOS, dort kann ich beim MD8828 die Lüfterregelung anpassen und minimal (3-4 %) übertakten. Der Trick funktioniert übrigens auch bei Vorgängermodellen des MD8828...

Ich weise euch aber darauf hin, daß ihr dies auf eure eigene Verantwortung macht, keinesfalls lasse ich mich für irgendwelche Probleme haftbar machen!

Wer an weiteren Details interessiert ist, oder wer Interesse an der gemoddeten BIOS-Version hat, den verweise ich auf meinen entsprechenden Thread in der \'MOD- und Beta-BIOS Sektion\': >> MS-7502 BIOS-MOD (Medion OEM Board Sockel 775) <<. Dort werde ich den ganzen Vorgang genauer ausführen und auch die (noch ausgiebig zu testende, sieht aber schon sehr gut aus) BIOS-Version als Download zur Verfügung stellen. Das kann aber noch ein paar Tage dauern.
Gruß,

Volker
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1292689841 »
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