Das neue MSI H57M-ED65 im Test
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Autor Thema: Das neue MSI H57M-ED65 im Test  (Gelesen 7923 mal)

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der Notnagel

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Das neue MSI H57M-ED65 im Test
« am: 26. Januar 2010, 15:54:55 »

Die neuen Boards mit den Intel® H57 / H55 Mainboard-Chips habe ich euch hier bereits kurz vorgestellt:
[Neu bei MSI] Die H55- und H57-Boards mit HD-Qualität für Media PCs

Nun habe ich das MSI H57M-ED65 hier zum Testen. Das M in der Bezeichnung steht für µATX und das E für Entertainment
Der Intel® H57 Express-Chipsatz unterstützt im Prinzip zwei verschiedene CPU. Die nachfolgenden Grafiken von Intel sollen das veranschaulichen:
Zunächst ein Prozessor wie beispielsweise der Lynnfield Core i5-750. Er benötigt eine Grafikkarte für die Bildschirmansteuerung

Nun der Chipsatz unter Verwendung einer CPU mit integrierter GPU. Das ist beispielsweise der neue Clarkdale Core i3-530. Diese CPU benötigt keine zusätzliche Grafikkarte. Hier auch wieder das Schema von Intel:

Schauen wir uns zunächst die CPUs ohne GPU an. Folgende Übersicht erleichtert die Identifikation:

Hier der erste Prozessor, mit dem der Test durchgeführt wird:
   
Die CPU ist nicht in der Prozessoridentifikation enthalten weil die Q3AN ein Engineering sample ist und freundlicherweise von Intel zur Verfügung gestellt wurde. Die rote Markierung an der Unterseite kennzeichnet die Beschaltung von 4 Kernen.

Nun der Prozessor mit integrierter GPU. Der Clarkdale Core i3-530 besitzt 2 Kerne, unterstützt dafür Hyperthreading (SMT).
   
Rot ist die Beschaltung der 2 Kerne und grün ist der Bereich der GPU.


Als Speicher benötigt das Board DDR3 RAM. Wie bei meinen letzten Tests greife ich auf Speicher von Cosair zurück.
Corsair hat DDR3 Speicher speziell für Intel Core i7 8xx Prozessoren konzipiert. Hier eine Übersicht bei Corsair: http://www.corsair.com/products/corei7/default.aspx
Ich habe davon den Corsair CMD4GX3M2A1600C8 und den Corsair XMS CMX4GX3M2A1600C9 getestet. Beide mit ausgezeichneten Ergebnissen. Intel Extreme Memory Profiles konnte im BIOS aktiviert werden.

Für den Prozessor ohne GPU benötige ich natürlich eine Grafikkarte. Hier verwende ich die MSI N220GT MD1G-OC/D3

Diese relativ einfache Grafikkarte verwendet DDR3 Speicher.
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der Notnagel

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der Notnagel

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Das neue MSI H57M-ED65 im Test
« Antwort #1 am: 07. Februar 2010, 22:30:29 »

Andere Foren beschäftigen sich auch mit dem Board. Deren Tests muß ich nicht unbedingt wiederholen.
Maximale Effizienz: Der 25 Watt Performance-PC im Eigenbau von Patrick Schmid bei Tom\'s Hardware DE

Bei meinen Tests habe ich den Betrieb mit verschiedenen Prozessoren verglichen.

Kommen wir aber zunächst zum Board. Als µATX ist es klein und handlich und optimal für einen Wohnzimmerrechner.
Ein paar Details, auf die ich Aufmerksam machen möchte:
Hier zunächst die LED für die Anzeige der aktiven Phasen. Die LED-Anzeigen auf dem Board lassen sich im BIOS abschalten.

Den Anschluß JSMB1 werden die wenigsten benutzen können. Mit dem Green Power Genie Modul können im BIOS zusätzliche Stromstärken angezeigt werden. Das Modul gehört nicht zum Lieferumfang und ist zum Betrieb nicht nötig:

Hier haben wir auch Anschlüsse, die nicht genutzt werden können: JLED3.
Im Handbuch steht dazu:
Zitat
D-LED3 Anschluss: JDLED3 (optional)
Dieser Anschluss wird für das optionale D-LED3 Panel verwendt, die Informationen im Panel für Sie zeigt und den gegenwärtigen Status oder den Modus des verbundenen Systems kennzeichnet. Beziehen Sie bitte sich die auf dem D-LED3 Schnelleinstieg für mehr Details und Gebrauchen.
Das D-LED3 Panel gehörte nicht zum Lieferumfang und ist nicht als Zubehör im Handel erhältlich:

Der CPU Sockel ist der bessere der Marke LOTES.

JPW1, JBAT1 und JCI1 können für Verwirrung sorgen. Ich habe hier ein Vorserienmodel. Der JPW1 ist beim Serienmodel nicht mehr bestückt. Er war bei der Boardentwicklung notwendig. JBAT1 sollte beim Serien-Board auch nicht mehr bestückt sein. Er hat die gleiche Funktion wie Cr CMOS als Taster

Und da sind wir schon beim BIOS-Chip. Gut erkennbar die BIOS-Version bei der Auslieferung. Jetzt habe ich die Version 1.10 von der MSI-HP auf dem Board. Der Anschluß JSPI1 ist ein Serviceanschluß für das Programmieren des Chips über ein Programmiergerät.

Das Board verfügt über einen seriellen (JCOM1) und einen parallelen Anschluß (JLPT1)

Der Soundchip ist ein Realtec ALC889

Zu guter letzt der OC-Prozessor OC-Genie

Die Grafikkarte stört dabei etwas durch ihre Höhe, wenn alles in ein flaches Gehäuse passen soll. Mein Ziel ist eigentlich auch ein Rechner mit dem Clarkdale i3-530 und seiner integrierten GPU.
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der Notnagel

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der Notnagel

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Das neue MSI H57M-ED65 im Test
« Antwort #2 am: 18. Februar 2010, 23:32:06 »

Die Tests waren für mich hochinteressant:
Hier die wichtigsten Erfahrungen in Kürze:
Am besten läuft das Board mit DDR3-Speicher für 1,65V.
Beim Wechsel von einem Prozessor ohne GPU zu einem Prozessor mit GPU unbedingt die Treiber für die Grafik installieren.
Ich habe den Rechner mit dem i5-750 auf über 4GHz mit dem boxed Lüfter laufen lassen. Die CPU ging auf 90grd aber der Rechner rannte wie verrückt und war stabil. Auf die Dauer ist der boxed Lüfter für diese Leistung eher nicht geeignet. Dadurch, daß der Prozessor nach Leistungsbedarf hochgetaktet wird, kann man ihn ohne weiteres auf einen Takt von über 190MHz einstellen. Die Temperatur lag bei mir bei ca. 45°C.
Im Vergleich zum i3-530 hat der i5-750 mit seinen 4 Kernen eine höhere Leistungsaufnahme und bringt beim benchen mehr Punkte. Der höhere Takt und Hyperthreading beim i3-530 konnten die 4 echten Kerne vom Lynnfield nicht ausgleichen.

Man meckert ja immer wieder über die \"Speicherprobleme\" die MSI-Boards haben sollen. Bei der Inbetriebnahme hatte ich den falschen Speicher gegriffen und es ging nicht viel. Nur mit einem Riegel in der ersten schwarzen Speicherbank lief es stabil und ich konnte benchen.
Danach habe ich Corsair CMD4GX3M2A1600C8 und den Corsair XMS CMX4GX3M2A1600C9 ausprobiert. Denen war es egal, welche Bänke ich belegt habe und selbst Mischbetrieb der beiden Speicher ist problemlos möglich.
Hier laufen Corsair CMD4GX3M2A1600C8 und den Corsair CMX4GX3M2A1600C9 zusammen.

Der Corsair CMD4GX3M2A1600C8  macht 8 8 8 24 und der Corsair CMX4GX3M2A1600C9 macht 9.0 9 9 24.
Zusammen sind sie mit 9.0 9 9 24 gelaufen.

Hier die Systemzusammenfassung mit HWiNFO32
Im Bild lief alles noch mit 133MHz. Beim Screen \"schläft\" die CPU fast.
Die Speicher unterstützen das Intel Extreme Memory Profile und das Board auch. Das Board erkennt automatisch das Performance Profile und zeigt den Menüpunkt im Cell Menu im BIOS deaktiviert an. Nach Aktivierung liefen sie selbst mit gemischten Speicherriegeln im XMP. 1600MHz Speichertakt liegt für den H57-Chipsatz bereits im OC-Bereich.

Nun ein paar Details zu den CPUs. Für Power ist der i5 750 die bessere Wahl. Mal einfach auf 191MHz gestellt und der Rechner lief auch unter Belastung stabil.

Der i3 530 hat mit 22 einen höheren Multi, wie der i5 750 aber bei gleicher Tasktfrequenz wird er vom  i5 750 \"abgehängt\" Vor dem Kauf der CPU muß man wissen, was man will. Der  i5 750 schluckt mehr Energie und bringt mehr. Der i3 530 kann sehr sparsam sein und ist für Gamer nicht die erste Wahl. Wer einen HTPC aufbauen will, ist mit dieser CPU gut beraten. Der Rechner verbraucht vergleichsweise wenig Strom. In den 73Watt Leistungsaufnahme des Prozessors wird eine CPU und eine GPU versorgt.
Wie zu sehen ist, ist der Bericht noch nicht ganz fertig. Vielleicht kann jemand anders an dieser Stelle seinen Bericht beginnen. Ich mach dann weiter, wenn ich den Philips LCD-TV 47‘‘  gewonnen habe. ;) Der hat gleich 3x HDMI.
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Nimmnenkeks

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Das neue MSI H57M-ED65 im Test
« Antwort #3 am: 14. März 2010, 22:57:41 »

Hallo Notnagel,

 

bist Du schon weiter mit den HTPC Tests?

 

Plane das Board mit 2x PCIe 1x TV (Digital Devices) und PCIe 1x CI-Modul als W7 MC einzusetzen. Habe Beim H55-GD65 extreme Probleme (siehe hier: http://www.mce-community.de/forum/index.php?showtopic=40865&hl=). Da die Intel Grafik im SD Einsatz nicht so doll ist soll auch die von Dir vorgestellte GT220 eingesetzt werden (evtl .später mit ATI 5450 ersetzt werden wenn Klötzchenbildung bei ARD HD & Co beseitigt sind).

 

Für Infos wäre ich sehr dankbar

 

Gruß Keks
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kissili7

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Das neue MSI H57M-ED65 im Test
« Antwort #4 am: 30. Juni 2010, 09:01:14 »

Funzt das Board mit dem 661er auch mit allen features wie Eist, C-States....auch wenn man den Multi oder die VCore ändert?
Mein 661er macht auf dem Board nur höchstens 150 bclk stabil, dabei funktioniert noch alles, nur habe ich die VCore auf 1,175V gesetzt und dabei nimmt das Board die Spannung auch nicht herunter ausser das bisschen VDrop.
Beim H55 jedenfalls funktioniert alles so viel besser, nur kann ich doch nicht schon wieder ein neues board kaufen!?
Sind es Clarkdale Probleme oder liegts am bios?

Mein Ram benötigt auch 1,65V standard, wonach er ja super laufen müsste, nur weil andere aus dem Forum schon meinten es läge vlt. mal wieder daran...es ist Crucial Tracer und kann nicht unter 1,55V betrieben werden ohne rote Zahlen im bios anzuzeigen.
Wenn ich die roten Zahlen weitere nach unten verstelle, dann ziehen die RamTimings nach und freezen bei ~1,4 anstatt 0,800 normal und kann sie auch nicht wieder verändern es sei denn ich lade das vorherige bios.
Iwie blöd alles im Moment :sleeping:
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