MSI P55-GD65 Bluescreens
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Autor Thema: MSI P55-GD65 Bluescreens  (Gelesen 14209 mal)

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anDrasch

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MSI P55-GD65 Bluescreens
« Antwort #20 am: 27. April 2010, 18:10:46 »

Zitat von:  IceKillFX57
Hi, ich habe genau das selbe System.
Auch die selben Hersteller und Modele.
Ich weiß was Du meinst aber das Du Gleiche Hardware hast bedeutet im Hightech Zeitalter nicht viel.
Zitat von:  IceKillFX57
G.Skill gibt bei diesem Model auch Maximal 1.5V an, da frage ich mich ehrlich gesagt wie ein gewisser Herr Jack eine Vcore von 1.6V oder gar 1.65V zum Testen empfiehlt.
Deine Wortwahl bzw. Ausdrucksweise ist grenzwertig und sollte von Dir nicht weiter in der Weise betrieben werden(Stichwort:Respekt).
Die Spannungen die Jack zum testen empfiehlt sollten keine Probleme bereiten, weder den RAM´s, noch der CPU.  
Zitat von:  IceKillFX57
Vorallem stimmt die Aussage nicht das man beim OC die Spannung vom RAM erhöchen muss.
Wenn das Deiner Erfahrung entspricht bin ich froh.
Meiner Meinung nach kommt das ganz auf den speziellen Fall drauf an, nicht jeder RAM ist gleich gut zu takten.
Ich muß bei meinen Domis schon mal an der Schraube(V) drehen um die 1866MHz zu stabilisieren.
Zitat von:  IceKillFX57
Ich würde da eher auf ein Defektes Mainboard tippen.
Natürlich sollte man auch einen Kaputten RAM nicht ausschließen.
Darum wenn möglich anderen RAM testen, ist evtl. die schnellste Variante.

Um noch mal ein anderen Aspekt aufzugreifen
Zitat von:  bugmeplz
Dabei gibt es einfach Ausführungsbeendigungen (\"Back to Desktop\"),
Das spricht in meinen Augen eher für bzw. gegen die GraKa bzw. deren Treiber.

Jo, alles in allem ziemlich vertakt weil 3 verschiedene User mit ähnlichen Fehlern und ähnlicher HW(bzw. gleichem Board),
und alles Mutmaßungen aber vielleicht hilft der eine oder andere Gedankengang dem bugmeplz,HobbyBauer,eilion.
Es wäre auch immer gut, wenn Ihr euer spezielles Problem dem Online Customer Service mitteilt,
evtl. können Sie das Problem nachstellen und eine Lösung anbieten.

@eilion schön, dass Du Dich meldest und zumindest Deinen Fall aufklärst.

MfG anDrasch
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Schnidde

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MSI P55-GD65 Bluescreens
« Antwort #21 am: 27. April 2010, 18:11:56 »

das, wenn der ram nicht stabil läuft, die v-ram angehoben werden kann, um die stabilität zu erhöhen, ist ja wohl bekannt! ausserdem hat jack geschrieben, zu testzwecken!!! ausserdem haben andere namenhafte hersteller als xmp profil bei 1600 mhz einen v-ram von 1,65v angegeben. von daher war jack\'s vorschlag garnicht so abwegig! wann die rams allerdings einen weg haben, oder \"montagsmodelle\" sind, kann es schon vorkommen, das sie nicht stabil laufen, egal was man verändert.
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IceKillFX57

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MSI P55-GD65 Bluescreens
« Antwort #22 am: 27. April 2010, 18:58:13 »

Schön, dann übernehmt aber ihr beiden die Garantie falls er seinen Ram grillt oder er doch defekt ist.

Versuch dann mal nachzuweißen als Verbraucher das der nicht von der Spannungserhöchung gekillt bzw. beschädigt wurde.
Der Hersteller gibt bei diesem Modul gezielt 1.5V an.
Und nicht wie bei einiegen danderen Modelen \"1.60V-1.65V\"

Mir geht es auch garnicht darum das es empfohlen wurde, nur sollte man auch doch bitte darauf hinweißen das dadurch die Hardware beschädigt werden kann und die Garantie verloren geht.

EDIT:
Und die Spannung braucht er ja nicht zu erhöchen so lange er den RAM mit dem Standard speed betreibt.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1272387544 »
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Jack

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MSI P55-GD65 Bluescreens
« Antwort #23 am: 27. April 2010, 19:19:15 »

Die Industriestandardspannung für DDR3-Module beträgt laut JEDEC-Spezifikationen 1.5V +/-0.075V für normale (nicht-übertaktete) Operationsbedingungen.  Daher nimmt G.Skill die 1.5V. Die ebenfalls in den JEDEC-Spezifikationen definierten sogenannten \"Absolute Maximum DC Ratings\" für DDR3-Speicher sind mit 1.975V angegeben und zwar mit folgenden Hinweis [JEDEC Standard No. 79-3D, S.109]:

Zitat
Stresses greater than those listed under “Absolute Maximum Ratings” may cause permanent damage to the
device. This is a stress rating only and functional operation of the device at these or any other conditions above
those indicated in the operational sections of this specification is not implied. Exposure to absolute maximum rat-
ing conditions for extended periods may affect reliability.


Wenn wir hier also für einen Funktionstest von 1.6-1.65V reden, dann ist das zwar oberhalb des Standardspannungsbereichs (knapp oberhalb) aber deutlich und unzweifelbar weit unterhalb des für Stressbedingungen \"zugelassenen\"/\"definierten\" Maximalwertes von 1.975V.  Vor diesem Hintergrund wiederhole ich hiermit meine Empfehlung hinsichtlich der testweisen Spannungserhöhung in den Bereich von 1.6-1.65V mit bestem Gewissen und zwar ausdrücklich für den Fall, dass die manuelle Einstellung der Command Rate auf 2T/2N und/oder das Festsetzen des RAM-Taktes auf DDR3-1066 die Stabilitätslage nicht verbessert.  

Zitat
Schön, dann übernehmt aber ihr beiden die Garantie falls er seinen Ram grillt oder er doch defekt ist.

Ich für meinen Teil habe damit kein Problem, sonst hätte ich das nicht empfohlen.  Ich hoffe diese Diskussion ist damit beendet.
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bugmeplz

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Testergebnis
« Antwort #24 am: 28. April 2010, 11:23:16 »

Hallo,

so nochmals gecheckt:

- Spread Spectrum ist aus, ansonsten Standard-Einstellungen im Bios
- Command Rate auf 2T/2N angepasst
- Voltage auf 1,6V angehoben (2 Steps up)

Die Abstürze im Desktop-Betrieb waren ja vorher sporadisch und konnten von mir nicht provoziert werden - es ist mit den neuen Einstellungen bisher kein Fehler aufgetreten (ca. 3 Std. Betrieb), aber das war auch für die alte Situation nicht ungewöhnlich.

Aber: In den Spielen ist die Situation genau so wie bisher, d.h. bei Bad Company 2 laufend Abstürze nach 5-10 Min (\"Back to Desktop\" sowie Bluescreens ca. im Verhältnis 70/30).

Ich hab mal die Bluescreen-Meldung mitgeschnitten: \"IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL\"

Bei
http://www.jasik.de/shutdown/stop_fehler.htm#0A
wird unter diesem Stichpunkt eher auf allgemeine Hardwareprobleme, bzw. Inkompatibilitäten verwiesen - d.h. damit bin ich soweit wie zu Anfang als ich eben das vermutet habe.

Also, soweit mal für die Hilfe an alle Beteiligten hier vielen Dank - und ich bin weiterhin offen für wahrscheinliche Ursachen oder Tipps zum weiteren Vorgehen.

Merci
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bugmeplz

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Problem gelöst, Ursache offensichtlich MSI-Teiber
« Antwort #25 am: 29. April 2010, 13:39:31 »

So, nach den Versuchen Gestern habe ich nochmals eine Radikalkur versucht: alle Bios-Einstellungen Default, Platte formatiert, Windows 7 komplett neu aufgesetzt. Dann den Grafikkartentreiber 10.4 von ATI installiert. Ansonsten wurden die Windows Treiber von der Installition so belassen wie sie sind, alle Geräte des Mainboards werden auch von diesen angesprochen. Anschließend habe ich direkt das absturzgefährdete Bad Company 2 installiert.

So, und nun läuft das absolut stabil, keine Abstüze bei drei Stunden Spiel, keine im Desktopbetrieb.

Was ist meiner Meinung nach die Ursache? -> Offensichtlich die Treiber, die dem Board beiliegen, bzw. die aktuellen Treiber von der MSI-Webseite. Der Kandidat stammt vermutlich aus folgender Gruppe: Sound-Chip, Intel-Chipset-Treiber, Intel-AHCI-Treiber (JMicron-Chip ist bei mir im Bios deaktiviert da kein IDE-Gerät angeschlossen).

Wer also undefinierte Probleme mit seinem Board hat und mit anderen Tipps nicht weiter kommt kann folgendes ausprobieren:
- Entweder System komplett neu aufsetzen und keine der MSI-Treiber installieren
- Bis zum allerersten Systemwiederherstellungspunkt zurückkehren (Zustand nach Installation) und dann vorsichtig soweit die Treiber aufspielen bis das System ggf. wieder instabil wird - dann hat man den Bösewicht.

Ich muss aber sagen dass ich das bei mir nicht zu Ende analysieren werde, da der PC sehr gut läuft auch ohne die MSI-Treiber und -Tools, ich werde sie nicht wieder installieren.

Danke nochmal an alle, die sich gemeldet haben! :thumb
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