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Autor Thema: Medion MD8828 / MS-7502 -> Problem mit 64bit Speicheraddressierung (nur 3.25 GB nutzbar)  (Gelesen 13922 mal)

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Jack

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Zitat
Beim Booten wurde der USB-Stick gar nicht angesprochen und der Windows Start lief ohne Unterbrechung vollständigweiter.

Wenn Du das System einfach nur neu startest, dann bootet es ganz normal von der Festplatte, auch wenn ein USB-Stick eingesteckt ist.  Das soll ja auch genauso sein.

Im Bootmenü (F11 nach dem Einschalten) sollte Dein USB-Stick, wenn er bootfähig ist und korrekt funktioniert als Bootmedium auswählbar sein.  Du musst ihn hier erstmal direkt anwählen, dann wird auch von ihm gebootet.  Sollte nach der manuellen Auswahl trotzdem Windows gebootet werden, dann stimmt was mit dem Stick nicht, oder er ist nicht halt nicht bootfähig.

In diesem Fall mal einen anderen Stick probieren oder die Vorbereitung wiederholen.  

Und nochmals:  Diese ganze Bootgeschichte, hat erstmal gar nichts mit dem BIOS-Update zu tun.  Du kannst den USB-Stick auch erstmal nur bootfähig machen (ohne BIOS-File und Flasher drauf) und dann nur das Booten testen, wenn Du Dich dabei besser fühlst.  Sobald Du Dich in der DOS-Eingabeaufforderung befindest, hast Du alles richtig gemacht.

Dann kannst Du die für das BIOS-Update notwendigen Dateien immernoch auf den Stick kopieren und Dich dann ans BIOS-Update machen.
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rojaw1820

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Zitat von: \'Jack t.N.\',index.php?page=Thread&postID=729751#post729751
Wenn Du das System einfach nur neu startest, dann bootet es ganz normal von der Festplatte, auch wenn ein USB-Stick eingesteckt ist. Das soll ja auch genauso sein.

Im Bootmenü (F11 nach dem Einschalten) sollte Dein USB-Stick, wenn er bootfähig ist und korrekt funktioniert als Bootmedium auswählbar sein. Du musst ihn hier erstmal direkt anwählen, dann wird auch von ihm gebootet. Sollte nach der manuellen Auswahl trotzdem Windows gebootet werden, dann stimmt was mit dem Stick nicht, oder er ist nicht halt nicht bootfähig.

In diesem Fall mal einen anderen Stick probieren oder die Vorbereitung wiederholen.

Und nochmals: Diese ganze Bootgeschichte, hat erstmal gar nichts mit dem BIOS-Update zu tun. Du kannst den USB-Stick auch erstmal nur bootfähig machen (ohne BIOS-File und Flasher drauf) und dann nur das Booten testen, wenn Du Dich dabei besser fühlst. Sobald Du Dich in der DOS-Eingabeaufforderung befindest, hast Du alles richtig gemacht.

Dann kannst Du die für das BIOS-Update notwendigen Dateien immernoch auf den Stick kopieren und Dich dann ans BIOS-Update machen.
Vielen Dank für diesen Tipp. Genauso werde ich es machen, ich werde den Stick noch einmal sorgfälltig neu bootfähig machen, ohne die anderen Dateien, und dann testen.
Das nach dem Neustart die F11 gedrückt werden muss, wusste ich (war so in der Anleitung) und tat es auch. Nur wusste ich dann nicht weiter und dachte der Stick startet automatisch.
Danke noch einmal für den sehr guten Rat.
Einen schönen Abend wünscht rojaw
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Jack

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Zitat
Nur wusste ich dann nicht weiter und dachte der Stick startet automatisch.

Nein.  Du hast genau zwei Möglichkeiten, die Bootreihenfolge zu beeinflussen (direkt über das BIOS-Setup (hier ist wahrscheinlich an erster Stelle Deine Systemplatte eingetragen) oder eben über das Bootmenü (hier kannst Du zwischen den angeschlossenen Medien/Laufwerken wählen (optisches Laufwerk, Festplatte, Diskettenlaufwerk, Card-Reader, USB-Stick, USB-optisches-Laufwerk etc. etc.). Die F11/Bootmenü-Variante ist vor allem deshalb komfortabler, weil die Auswahl die BIOS-Einstellung hinsichtlich der Bootreihenfolge immer nur für das jeweilige Mal außer kraft setzt und Du hier also nichts weiter umstellen musst.

Zitat
Vielen Dank für diesen Tipp. Genauso werde ich es machen, ich werde den Stick noch einmal sorgfälltig neu bootfähig machen, ohne die anderen Dateien, und dann testen.

Nochmal vielleicht zum Besseren Verständnis, da Du Dich offensichtlich nicht so hundert prozentig auskennst (ist nicht böse gemeint):

Für einen BIOS-Flash unter DOS müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

- ein Datenträger muss DOS-bootfähig gemacht werden (was im Grunde nicht mehr heißt, als dass auf diesem Datenträger das Betriebssystem DOS installiert wird)
- ein Flash-Programm muss auf dem Datenträger vorhanden sein, das den BIOS-Flash ausführt
- das zu flashende BIOS-File muss auf dem Datenträger vorhanden sein

Es ist hier erstmal völlig egal, um was für einen Datenträger es geht.  Wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, bist Du zwar potentiell in der Lage nach dem Booten von DOS das BIOS-Update durchzuführen, jedoch geht das nicht von allein, sondern erst nach der Eingabe des Flash-Befehls in die DOS-Kommandozeile.

Wenn man keine Lust hat da noch groß herumzutippen und komplizierte Befehle einzugeben (wenn es sozusagen ernst wird), kann man den gleichen Befehl vorher in eine Datei schreiben (in eine .BAT-Datei).  Gibt man nun den Dateinamen ein (also zum Beispiel FLASH, wenn die erstellte Datei mit dem Befehl FLASH.BAT heißt, liest DOS den kompletten Befehl aus der Datei und setzt ihn um. Erst jetzt beginnt der eigentliche BIOS-Flash.

Wenn man die Datei, die den Flash-Befehl enthält, AUTOEXEC.BAT nennt (und nur dann), dann ruft DOS diese Datei nach dem Booten automatisch auf und setzt alles was da drin steht um (AUTOEXEC steht für \"AUTO EXECUTE\" = \"automatisch ausführen\").

Das heißt auch, dass Du durch bloßes umbenennen der AUTOEXEC.BAT-Datei (in (sagen wir) X.BAT), das automatische Starten verhindern würdest.  Du könntest also vom USB-Stick DOS booten lassen und es stünde Dir dann frei, bei Lust und Laune einfach X [Enter] in die Kommandozeile einzugeben, um den enthaltenen Befehl ausführen zu lassen. Solange Du nichts eingibst, wird dann auch nichts BIOS-Update-mäßiges passieren.

Das nur zum besseren Verständnis dessen, was hier eigentlich jeweils passiert.
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rojaw1820

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Vielen Dank Jack, für Deine Mühe!

Jetzt hast Du mir die Augen geöffnet. Vorher war mir einiges unklar. Das ist so gut erklärt, dass ich Deine detaillierten Ausführungen ausdrucken und mir abheften werde. Auch die vorherigen Ablaufschilderungen.
Wenn von Medion nichts brauchbares kommt, werde ich das Flashen nach Deinen Tipps durchführen. Jetzt ist die Schwelle der Unsicherheit um einiges kleiner.

Einen schönen und ruhigen 3. Advent wünscht.....

Jan
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rojaw1820

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Hallo an alle unermüdlichen Helfer!

Hier bin ich noch einmal. Ich hatte mich, wie ich Euch auch mitteilte, noch einmal an Medion gewand. Dort wurde sich echt Mühe gegeben. Ich bekam per E-Mail ein DOS-Eingabeprogramm zum Brennen auf CD, konnte damit das BIOS-Update auf der von mir angelegten FAT 32 Partition aufrufen und das BIOS-Update wurde vollständig durchgeführt.
Vorher gab es doch noch eine Schwierigkeit. Ich hatte die FAT 32 Partition mit meinem Partitions Manager angelegt, dadurch wurde die autoexec.bat versteckt. Der Medion Service-Techniker wieß mich per Telefon an, die FAT 32-Partition mit Windows neu anzulegen und schon war das Attribut der autoexec.bat-Datei auf A gesetzt und damit für DOS sichtbar. Nun klappte alles wie am Schnürchen.

Der RAM wird jetzt mit 4 GB (4.096 MB) angezeigt und ich bin zu frieden.

Danke noch einmal für Eure Lösungsvorschläge.

Grüße von rojaw
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