Umstieg auf Linux
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Autor Thema: Umstieg auf Linux  (Gelesen 11639 mal)

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Serge

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Umstieg auf Linux
« Antwort #20 am: 10. März 2010, 21:46:04 »

Zitat
Was verbreitet ist oder auch nicht.........ist irrelevant.
Und ob es relevant ist! Vor allem wenn die \"Großen\" den Support für Linux einstellen, zeigt es ganz klar die Tendenz...

Letztendlich heißt es dann auch, dass in etwa 90% der Unternehmen von Linux/Unix zu Win basierten Workstations wechseln.
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shakal

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Umstieg auf Linux
« Antwort #21 am: 28. April 2010, 10:26:21 »

Moiners Serge

Ja das stimmt mit den CAD Produkten AutoCad und Catia ( 3D Konstruktionszeichenprogramm).
Jeder der mal ein Technisches Studium, oder Techniker gemacht hat, musste sich mit AutoCad
und Catia anfreunden, ja ich auch und das vor meiner IT Laufbahn (jetzt im Wirtschaftszweig
einer Firma gelandet und betreue Warenwirtschaftssysteme).


Aber Catia ist ja wirklich sehr sehr schwer anzuwenden (lol), besonders die Zeichnungsableitung,
oder das sehr schwere einfügen schräger neuer Ebenen bei schrägen Fräsungen oder Bohrungen.
Oder das Part Design (zum 3D Zeichnen), oder das Assembly Design (zum Zusammenbau der Teile).
Man muss dafür fasst schon ein Genie sein, aber nur beinahe ....



Und doch es gibt sehr wohl eine möglichkeit diese Programme zum laufen zu bekommen, das
Schlagwort heißt Quemu , das ist nichts anderes als eine Virtuelle Maschine welche auf Linux
Windows z.B. XP installiert und schwupps es läuft. Sogar mit Taskbar Schnellstartknopf ;-) .

So sag niemals nie, nicht alles ist möglich aber vieles, nichts desto trotz ist es ein Stück Arbeit
bis man das nötige Know How erlernt hat.




Es gibt sie doch, die Werkzeugmaschinen und Messmaschinen die auf Unix
laufen, auf HP Ux zum Beispiel, sparen Geld weil sie sehr zuverlässig
funktionieren.




Naja Fakt ist ja nur, wessen Brot ich esse, dessen Sprache ich spreche ( darum M$ ). :thumbup:


mfg :-D
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1272443410 »
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VCore:       +1.39 V  (min =  +1.28 V, max =  +1.42 V)
VBat:        +3.26 V  (min =  +2.40 V, max =  +3.60 V)
CPU Fan:    2376 RPM  (min = 1500 RPM, div = 4)
M/B Temp:    +45.0°C  (high = +60.0°C, hyst = +50.0°C)  sensor = thermistor
CPU Temp:    +63.0°C  (high = +80.0°C, hyst = +60.0°C)  sensor = diode
cpu0_vid:   +1.350 V
/dev/hda: ST3160023A: 45°C
/dev/hdb: Maxtor 7Y250P0: 38°C
beep_enable:enabled
# (Celeron 2800 So.478, museumsreif aber Geil)
funzt prima das olle Teil

Serge

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Umstieg auf Linux
« Antwort #22 am: 28. April 2010, 17:40:24 »

Zitat
Aber Catia ist ja wirklich sehr sehr schwer anzuwenden (lol), besonders die Zeichnungsableitung,
oder das sehr schwere einfügen schräger neuer Ebenen bei schrägen Fräsungen oder Bohrungen.
Oder das Part Design (zum 3D Zeichnen), oder das Assembly Design (zum Zusammenbau der Teile).
Man muss dafür fasst schon ein Genie sein, aber nur beinahe ....
Wüsste nicht was da so schwer sein sollte. Mit Catia V5 R17/18 komme besser zurecht als mit manch einem anderen Programm...

Zitat
Und doch es gibt sehr wohl eine möglichkeit diese Programme zum laufen zu bekommen, das
Schlagwort heißt Quemu , das ist nichts anderes als eine Virtuelle Maschine welche auf Linux
Windows z.B. XP installiert und schwupps es läuft. Sogar mit Taskbar Schnellstartknopf ;-) .
Warum denn nicht gleich Win installieren und somit keine Performance verschenken?! Vom Support ganz abgesehen...
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shakal

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Umstieg auf Linux
« Antwort #23 am: 30. April 2010, 11:03:12 »

Zitat
Wüsste nicht was da so schwer sein sollte. Mit Catia V5 R17/18 komme besser zurecht als mit manch einem anderen Programm...

Genau darum meinte ich ja, man muss fast ein Genie sein.

Zitat
Warum denn nicht gleich Win installieren und somit keine Performance verschenken?! Vom Support ganz abgesehen...

Performance ist heute kein Problem mehr guck doch mal wie dick die Central Processing Unit
geworden ist, da ist eine Virtuelle Maschine ganz und gar kein Problem mehr.

Warum, weil es immer eine Möglichkeit gibt, es zu installieren. Wenn man kein komplettes System
über Quemu möchte, dann gibt es die Möglichkeit Wine mit allen benötigten Win Bibliotheken zu
installieren. Die Bibliotheken sind die abhängigkeiten die ein Programm hat um zu funktionieren,

Wenn man weiss was kompilieren bedeutet, welche System spezifischen Bibliotheken vom Programm
verwendet werden, weiss man auch warum Win Programme nicht Out of the Box auf Linux laufen und
Linux Programme nicht einfach so auf Win laufen.  

Darum ist in so einem Fall die richtige Umgebung wirklich entscheidend, auch wenn sie simuliert wird.
Das weiss so ziemlich jeder der schon einmal programmiert hat.

Aber lassen wir den System Krieg, zum einem weil es doof ist, auch weil wir nicht in Redmond wohnen
und nicht für Microsoft gearbeitet haben, dann schon mit 30 in die Rente gehen können ....  :lach



Motto mit seinen System Leben, andere Systeme leben lassen. Wenn es nur noch ein einziges System
gäbe wie hoch wären dann die Preise ?

Denn Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft ...


mfg   :thumb
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1272618361 »
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VCore:       +1.39 V  (min =  +1.28 V, max =  +1.42 V)
VBat:        +3.26 V  (min =  +2.40 V, max =  +3.60 V)
CPU Fan:    2376 RPM  (min = 1500 RPM, div = 4)
M/B Temp:    +45.0°C  (high = +60.0°C, hyst = +50.0°C)  sensor = thermistor
CPU Temp:    +63.0°C  (high = +80.0°C, hyst = +60.0°C)  sensor = diode
cpu0_vid:   +1.350 V
/dev/hda: ST3160023A: 45°C
/dev/hdb: Maxtor 7Y250P0: 38°C
beep_enable:enabled
# (Celeron 2800 So.478, museumsreif aber Geil)
funzt prima das olle Teil

Serge

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Umstieg auf Linux
« Antwort #24 am: 30. April 2010, 12:39:12 »

Zitat
Performance ist heute kein Problem mehr guck doch mal wie dick die Central Processing Unit
geworden ist, da ist eine Virtuelle Maschine ganz und gar kein Problem mehr.
Mit reiner CPU Power kommt man bei CAD nicht weit. Große Baugruppen (>2,5GB RAM) bekomme ich mit meiner Quadro FX 1700 nicht Ruckelfrei gedreht...

Zitat
Aber lassen wir den System Krieg
Gegen Linux habe ich absolut nichts. Unsere Beamline wird z.B. fast komplett von 3 Linux-Rechnern gesteuert, aber eben nur fast, wenn\'s nach mir ginge, würde ich komplett nur auf Linux setzen. Nur für jedes Gerät die Software selbst zu schreiben, ist auch nicht das Wahre... Und das ist eben die Problematik nicht alles bekommt man unter Linux zum Laufen und Emulation bzw. VM ist in vieler Hinsicht keine akzeptable Lösung.
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shakal

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Umstieg auf Linux
« Antwort #25 am: 01. Mai 2010, 11:56:33 »

Zitat
Mit reiner CPU Power kommt man bei CAD nicht weit. Große Baugruppen
(>2,5GB RAM) bekomme ich mit meiner Quadro FX 1700 nicht Ruckelfrei gedreht...

Es geht um die VM, die läuft damit reibungslos.

Die großen Baugruppen oder Assembly Designs lassen sich schon
ruckelfrei drehen, dann sprengen die Kosten für die Hardware den
Rahmen, wie z.b.für  eine Quadro FX 5600 die sicherlich mehr als
1000 € kosten dürfte.

Also lassen wir mal die Vernunft siegen und leben mit  dieser
Lösung weiter, weil ein wenig ruckeln gehört zum Geschäft.

Nur läuft z.b. Catia genauso schnell im VM mit Quemu wie unter XP,
das die Perfrmance nicht reicht wäre mir nicht bekannt.

Lies dich mal ein wie viele Cad unter Linux VM laufen haben.

Wofür große Unternehmen VM verwenden, die Anwendungsgebiete
sind enorm.

Das heisst das Virtuell Maschinen wie Quemu sehr leistungsfähig sind.

Zitat
Gegen Linux habe ich absolut nichts. Unsere Beamline wird z.B. fast komplett von
3 Linux-Rechnern gesteuert, aber eben nur fast, wenn\'s nach mir ginge, würde ich
komplett nur auf Linux setzen. Nur für jedes Gerät die Software selbst zu schreiben,
ist auch nicht das Wahre... Und das ist eben die Problematik nicht alles bekommt
man unter Linux zum Laufen und Emulation bzw. VM ist in vieler Hinsicht keine
akzeptable Lösung.

Ja klar ich verstehe deine Problematik schon, nur sind das die
Hersteller deiner Maschinen, die das für sich so entschieden
haben. Ist alles korrekt, sind für dich Nachteile die du darin siehst.

Aber wie alles Vor- und Nachteile hat so sehe ich z.B viele
Dinge wo Windows nicht, sondern Linux installiert ist:  

dbox2
Wlan Router   ( können viel mehr wie ein normaler Router kann)
Bar Code Scanner an Supermarkt Kassen (kürzere Bootzeit, keine Kosten)
Embedded PC (Micro PC) mit LINUX Betriebssystem  (leichter zu programmieren)
3-D Messmaschinen
die mehrzahl der 3-D Messmaschinen laufen auf HP-Ux das hat
sich wegen jahrelanger geringer Störanfälligkeit bewährt.

und viele mehr...

Wie man sieht hat alles seine Vor und Nachteile, also
kein Grund sich zu ärgern, sondern damit zu leben.

ein HDD Modding Tipp
Linux Power
Musik machen mit Tesla Spulen

mfg  :kaffee
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1272713222 »
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M/B Temp:    +45.0°C  (high = +60.0°C, hyst = +50.0°C)  sensor = thermistor
CPU Temp:    +63.0°C  (high = +80.0°C, hyst = +60.0°C)  sensor = diode
cpu0_vid:   +1.350 V
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