tote Festplatte
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Autor Thema: tote Festplatte  (Gelesen 2437 mal)

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HKRUMB

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tote Festplatte
« am: 02. November 2008, 12:48:11 »

Samsung SpinPoint F1 1000GB 32MB SATA II (HD103UJ)... 2 Monate alt ...

ich hab hier eine prallgefüllte 1TB Samsungfestplatte, die seit heute morgen im BIOS nicht mehr erkannt wird  ... sie stellt sich tot, oder ist es auch ...

auch in einem anderen PC oder mit Hilfe eines USB Controller konnte ich die Festplatte nicht zum Arbeiten bewegen ... auch die Kabel kann man ausschließen  ...

...im Chipforum fand ich einen passenden Thread mit dem Tip der Gefriermethode , die auch Erfolg brachte ... soll man das glauben ?

... dazu brauch ich für mich einige Informationen .
- wozu soll das gut sein ,was passiert  da ?....wer kann es mir plausibel erklären ?...

- spielt die Dauer und die Temperatur eine Rolle ...oder geht es nur um den Schock ?

- verliere ich dadurch meine Garantie ?

Danke im voraus ...
Heiko :winke
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Kingnemesis

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tote Festplatte
« Antwort #1 am: 02. November 2008, 13:56:23 »

Wenn das funktionieren sollte was ich nicht weiss, ist es vermutlich darauf zurückzuführen dass sich Material in warmen Zustand ausdehnt und in kalten zusammenschrumpft.
Wenn es zB. an der Mechanik des Lesekopfes liegt der festklemmt, so könnte dies den Lesekopf wieder gangbar machen.
Ebenfalls bei Haarrissen in Leiterbahnen könnte dies kurzfristig wieder zur Funktion führen.
So ganz abwägig wäre die Idee also nicht.
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Jack

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tote Festplatte
« Antwort #2 am: 02. November 2008, 14:01:26 »

Auch eine nachvollziehbare Erklärung:

- http://techrepublic.com.com/5208-23-0.html?forumID=102&threadID=245616&messageID=2373636

Zitat
Freezing a drive will (if you are lucky) lower the resistance in a bad solder joint or a failing resistor and give you a brief window of opportunity to recover data.

bzw.:

Zitat
Another explanation is that freezing the drive makes it think that it is at the North Pole to see Santa and the drive spins merrily around for joy and grants you your Christmas wish.

 :D

------------

Wenn Du das probierst, dann wäre das ernstzunehmende Problem wahrscheinlich die Feuchtigkeit.  Vorsicht wahrscheinlich also mit der radikalen Variante:






----------------------

Falls Du irgendwie an ein baugleiches Modell kommst, dass noch funktioniert und Dir die Daten am Herzen liegen, wäre es eventuell möglich, die Controller-Platine umzubauen, falls das Problem hier seinen Ursprung haben sollte.
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HKRUMB

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tote Festplatte
« Antwort #3 am: 02. November 2008, 14:32:01 »

...erst mal danke für eure Antworten ... tatsächlich funktioniert das bei Fehlern der Mechanik ...was wenn die Platte garnicht anläuft ...es könnte an der Platine liegen ...

,zufälligerweise hab ich hier 2 solcher Platten , beide Seriennummern sind fortlaufend , lt Rechnung , eigentlich recht günstige Voraussetzungen , nur will ich diese 2. Platte nicht auch noch opfern .
...die defekte Platte enthält meine komplette MP3 Sammlung ...ein paar unbearbeitete Videos ...alle Systembackups meiner Rechner ...die Systembackups laufen gerade wieder und ich hoffe nicht ,dass die Platte aus der gleichen Baureihe auch bald stirbt ...meine MP3 Sammlung ist teilweise auf DVD ´s ...bleiben ein paar verlorene Videos und Musiktitel , ein paar installierte Spiele ...eigentlich  kann ich die Platte einfach umtauschen

...die Platte im Eisblock  8) ...
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1225632798 »
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Jack

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tote Festplatte
« Antwort #4 am: 02. November 2008, 14:43:52 »

Ich denke, dass das Kühlen der Platte selbst nicht dazu führen wird, dass die Garantie abläuft.  Ich habe mir gerade mal die Spezifikationen einer zufällig ausgewählten Samsung-Platte angeschaut und da steht zum Beispiel:

Temperature / Operating --> 0 ~ 60 °C
Temperature / Non-operating --> -40 ~ 70 °C

Solange also durch Feuchtigkeitseinfluss keine zusätzlichen Schäden entstehen, ist das deponieren der Festplatte im Tiefkühlschrank temperaturtechnisch quasi offiziell erlaubt. Problematischer wird es mit Feuchtigkeit durch Kondensation. Aber wenn Du hier ein Handtuch drumwickelst oder sowas, dann sollte das Schlimmste abgefangen werden.  Probieren würde ich es auf jeden Fall mal.
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HKRUMB

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tote Festplatte
« Antwort #5 am: 02. November 2008, 15:02:35 »

...ich hab es schon probiert  ;)... ich hatte kein Erfolg ... 3h gut eingepackt ...bei -30°C ...
... trotz Handtuch und Folietüte kondensierte Wasser an der  kalten Oberfläche, ist aber normal  ... ich hab alles abgetrocknet, 30 min gewartet ...keine Reaktion ... der Motor läuft nicht an und die Platte wird nicht erkannt ...es könnte die Platine sein ...ich denk mal darüber nach , ob ich die andere Platine umbau ...
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1225634595 »
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dalex

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tote Festplatte
« Antwort #6 am: 02. November 2008, 16:47:19 »

Wenn du korrekt und vorsichtig arbeitest, dann geht der Platinenumbau ohne Probleme. Auch startet deine andere Platte nach den zurückbau Problemlos.

Bei Seagate sind dazu nur 4 Scheauben zu lösen. Das wars. Keine Kabel, da der Kontakt zum Motor mit Ferderbeinchen geschlossen wird.

Kannst nicht viel falsch machen.

Nach sicherung der Daten dan Platte zur RMA.
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Gruß dalex

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HKRUMB

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tote Festplatte
« Antwort #7 am: 03. November 2008, 20:28:43 »

8) ...ok ich werde es an einem passenden WE tun ...erst brauch ich aber eine Ersatzplatte für die Platinenspenderin und genügend freien Platz für die zu rettenden Daten  
... danke für eure Hilfe
..ach ja , die Platine der Samsungplatte it mit fünf Schrauben befestigt .

Heiko... :winke
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D.o.c

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tote Festplatte
« Antwort #8 am: 03. November 2008, 23:43:29 »

Hallo Heiko

Hab das auch mit ner Samsung probiert....

Wurde auch nicht mehr erkannt,lief aber noch an...
...bis zu einem Punkt und dann schaltete sie ab...
Hatte ich die Platte im Rechner war nix mehr mit Booten,
nur im externen Gehäuse konnte ich versuchen ran zu kommen....
Also auch das Ding mit einfrieren probiert...da kam dann aber gar nichts mehr...
..lief also nicht mal mehr an...
Nach zig Versuchen ohne Erfolg,auch unter Linux, habe ich das Gehäuse mal aufgeschraubt...
...sah auf den Scheiben aus wie auf nem Acker,den ein besoffener Bauer gepflügt hat....  8o

Tja .... Schreib-Lesekopf ist wohl aufgsetzt und dann abgerissen....

Drück Dir die mal die Daumen....

Gruß
Karsten
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wiesel201

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tote Festplatte
« Antwort #9 am: 04. November 2008, 01:04:01 »

Heiko, die Tiefkühlgeschichte ist zwar des öfteren hilfreich, aber es kommt immer auf die Umstände an. Hast Du einen Lagerschaden, der wegen der entstehenden zusätzlichen Reibung zu einer Überhitzung der Platte führt, dann kannst Du beispielsweise durch das vorherige Tiefkühlen der Platte Zeit herausschinden, um die Daten zu sichern. Reparieren kannst Du die Platte damit ohnehin nicht. Wenn allerdings, wie bei Dir, die Platte gar nicht erst erkannt wird, dann liegt es auch nicht (nur) an einer Überhitzung der Platte, und ein Tiefkühlen macht entsprechend keinen Sinn. Typisch für ein Überhitzen der Platte ist es, wenn die Platte anfangs funktioniert, aber sich bei Beanspruchung nach einer relativ kurzen Zeit verabschiedet. Ich hatte schon mal die Möglichkeit, mit Tiefkühlen einer Platte Daten zu retten.

Übrigens: Mit wachsenden HD-Kapazitäten sinken logischerweise auch die Chancen, überhitzte volle Platten zu sichern: Je länger der Datentransfer dauert, desto stärker erhitzt sich die Platte...
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HKRUMB

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tote Festplatte
« Antwort #10 am: 04. November 2008, 15:19:11 »

an Überhitzen kann ich nicht glauben ... bei max 32 °C ...eher an einen Platinenschaden ... ein Headcrash ,wie bei dir Doc natürlich auch ...schau mer mal , umtausch ist ausgeschlossen ,da die Daten in den Systemimages mir zu privat sind ... deshalb werd ich ein neues Bastelobjekt haben ...schau mer mal
danke...  :winke
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