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Autor Thema: BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen  (Gelesen 11488 mal)

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zator12

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #20 am: 21. November 2008, 14:39:30 »

Bei mir hat es eigentlich gleich beim ersten Anlauf super funktioniert.

Wichtig ist vielleicht,  dass die Kabel nicht allzu lang sind und ein fetter Elko (> 1000µF) nahe der JSPI1-Buchsenleiste an VCC hängt.

Ich habe für die VCC statt der 2 Dioden auch lieber 3 genommen, bin bei ca. 3,19V gelandet, desweiteren habe ich am LPT-Stecker jeweils einen 100R Widerstand an alle vier Signalleitungen als Schutz angelötet und mir eine zusätzliche Masseleitung vom 3,5\" Stromanschluss geholt.

Mehr habe ich eigentlich nicht geändert und wie gesagt es lief gleich beim 1. Versuch !

Gruß zator12
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Jack

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #21 am: 21. November 2008, 14:50:02 »

Ich bin bei einem MSI P45 Platinum letzten Endes ohne den Elko ausgekommen und habe die Stromversorgung für den Chip im Endeffekt von der 3.3V-Leitung eines Computernetzteils abgezwackt.  

Auf einem P45D3 Platinum war es etwas komplizierter.  Hier habe ich nur jede zweite Ader eines 10-adrigen Flachkabels für die Signalleitungen genutzt und alle anderen mit GND verbunden.  Einen Kombination aus Elko und Keramik-Kondensator war hier dann der ausschlaggebende Faktor.

Bei einem P45 Diamond bringen beide Konstruktionen nichts.  Wie es bisher aussieht, muss hier die SCK-Leitung entstört werden, sonst geht gar nichts.  Das Ergebnis ist nicht zuletzt jeweils abhängig vom Design der drunterliegenden Schaltkreise zwischen JSPI1-Anschluss und Chip, habe ich das Gefühl.
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zator12

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #22 am: 21. November 2008, 15:04:51 »

Zitat
Bei einem P45 Diamond bringen beide Konstruktionen nichts. Wie es bisher aussieht, muss hier die SCK-Leitung entstört werden, sonst geht gar nichts. Das Ergebnis ist nicht zuletzt jeweils abhängig vom Design der drunterliegenden Schaltkreise zwischen JSPI1-Anschluss und Chip, habe ich das Gefühl.

Kann schon sein, dass das eine oder andere Mainboard-Layout anfälliger ist.

Schon mal probiert die SCK-Leitung mit einem kleinen RC-Tiefpass etwas zu filtern, bzw. um die Flanken etwas zu verschleifen ?

Eine andere Möglichkeit wäre die Delay-Zeiten beim Flashen (Parameter /d=2) stufenweise zu erhöhen.

Gruß zator12
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Jack

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #23 am: 21. November 2008, 15:10:45 »

Zitat
Schon mal probiert die SCK-Leitung mit einem kleinen RC-Tiefpass etwas zu filtern, bzw. um die Flanken etwas zu verschleifen ?

Das war der Plan für den nächsten Versuch, sobald ich wieder zum Basteln komme.

Zitat
Eine andere Möglichkeit wäre die Delay-Zeiten beim Flashen (Parameter /d=2) stufenweise zu erhöhen.

Das habe ich in allen möglichen bisher getesteten Modifikationen jeweils schon getestet, leider ohne Erfolg.
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Berny

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #24 am: 12. Dezember 2008, 07:31:53 »

Hi,

habe auch versucht mein Bios  ( Medion MD8833, MSI-MB ) über den ISP- Port zu flashen. Der Chip wird nicht erkannt ( 2048kB ) na ja, das Auslesen dauert einige Minuten, das Beschreiben 3-4 Stunden. Trotz mehrerer Versuche mit verschiedenen Delay-Einstellungen habe ich kein Erfolg erzielt. Als erstes würde mich interessieren, ob das lange Beschreiben i. O. ist, oder ob da schon was faul ist.

Gruß
Bernhard
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Jack

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #25 am: 12. Dezember 2008, 10:17:00 »

Zitat
habe auch versucht mein Bios ( Medion MD8833, MSI-MB ) über den ISP- Port zu flashen.

Warum? Hast Du ein BIOS-Problem?  Wenn ja, dann schau zuallererst hier rein:

MS-7502 - BIOS zerschossen?

Erst wenn eine Bootblock-Recovery-Prozedure nicht weiterhilft, macht es Sinn, so eine Prozedure zu versuchen.

Zitat
das Beschreiben 3-4 Stunden.

Wenn das so ist, dann besteht keine funktionierende Verbindung zum Chip und der Programmer sendet \"blind\" Daten irgendwo hin.

Zitat
Der Chip wird nicht erkannt

Dann wird es nicht funktionieren. Die Grundbedingung ist, dass überhaupt ein Chip erkannt wird.  Wird die JEDEC-ID mit FFFFFFh angezeigt oder mit 000000h, dann ist schonmal ganz grundlegend was nicht in Ordnung mit der Verbindung.  Eine zweite Erklärung wäre, dass dier Programmieranwendung die Chip-Familie rein gar nicht unterstützt.
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Berny

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #26 am: 12. Dezember 2008, 11:00:03 »

@ Jack the Newbie


Ja, das Bios wurde beim Update mitten drin abgebrochen ( Stromstecker gezogen ), jetzt läuft nur ganz kurz der Lüfter an und dann ist ruhe !

Viele Dank für die Hinweise, jetzt weiß ich, wo ich ansetzten muß.

Gruß
Bernhard
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Jack

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #27 am: 12. Dezember 2008, 11:05:38 »

Zitat
Ja, das Bios wurde beim Update mitten drin abgebrochen ( Stromstecker gezogen ), jetzt läuft nur ganz kurz der Lüfter an und dann ist ruhe !

Mh,  CMOS-Reset bei gezogenem Netzstecker und dann ein Startversuch in Minimalkonfiguration hast Du mal gemacht? Vielleicht gibt es dann Zugriff auf ein internes Diskettenlaufwerk.

Zitat
Viele Dank für die Hinweise, jetzt weiß ich, wo ich ansetzten muß.

Schau mal auf den BIOS-Chip nach sowas wie Hersteller und Modellbezeichnung.  Dann kann man mal schauen, ob es überhaupt Sinn macht, weiter zu probieren.

Zum Adapter:

- an die Widerstände hast Du gedacht?
- Stromzufuhr ist stabil und sauber?
- SCK-Leitung eventuell mal entstören
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Berny

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #28 am: 12. Dezember 2008, 11:34:23 »

CMOS Reset erfolglos probiert, das mit dem Diskettenlaufwerk werde ich heute abend testen, bis jetzt noch nicht versucht.

Zum Chip: Der Klebstoff des Aufklebers hat wohl die Chipbezeichnung unleserlich gemacht, trotz Lupe keine Zeichen erkannbar  X(.

Zum Adapter: Bis auf das Entstören der SCK-Leitung alles,  wie beschrieben , gemacht.

Hoffentlich wird einer  Deiner Vorschläge mich zum Ziel führen.

Danke Dir Jack.

Bernhard
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Jack

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #29 am: 12. Dezember 2008, 11:45:33 »

Das hier wäre eventuell noch einen Versuch wert:

Zitat
Original von zator12
Zitat
Bei einem P45 Diamond bringen beide Konstruktionen nichts. Wie es bisher aussieht, muss hier die SCK-Leitung entstört werden, sonst geht gar nichts. Das Ergebnis ist nicht zuletzt jeweils abhängig vom Design der drunterliegenden Schaltkreise zwischen JSPI1-Anschluss und Chip, habe ich das Gefühl.

Kann schon sein, dass das eine oder andere Mainboard-Layout anfälliger ist.

Schon mal probiert die SCK-Leitung mit einem kleinen RC-Tiefpass etwas zu filtern, bzw. um die Flanken etwas zu verschleifen ?
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balou1974

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SPI Adapter K9A2 Platinum
« Antwort #30 am: 01. Juli 2009, 09:35:09 »

ACHTUNG!!! Nachfolgende Anleitung ist nur etwas für Bastler - ALLE Schritte auf eigene Gefahr!!!!! / Das Mainboard kann komplett unbrauchbar werden!!!!

Beim letzten Update(K9A2 Platinum V1) habe ich mir mir mein Bios zerschossen, die Lösung war ein einfacher SPI-Adapter und ein alter PC (Floppy und LPT-Port werden benötigt!). Die benötigten Teile bekommt man für ca. 10 Euro, die Programme und Schaltplan findet man bei Rayer http://rayer.ic.cz/elektro/spipgm.htm, Pinout von JSPI1 hier http://www.fccps.cz/download/adv/frr/spi/msi_spi.html.
Leider hat der Anschluss auf dem Board ein Rastermass von 2mm daher fallen Standardverbinder leider flach, beim grossen C habe ich nur eine 2reihige Leiste(zum einlöten) mit Rastermass 2mm gefunden. Benötigt wird weiterhin ein Elko (bei mir haben 10 uF/16V gereicht), 20-25cm Flachbandkabel 10polig (altes IDE oder Floppykabel sollte gehen), 4x150Ohm Widerstände (0,25 Watt), 3x1N4148 Diode und ein 25pol Sub-D-Stecker männlich, sinnvollerweise einen alten 5,25Zoll Spannungsstecker mit 10cm Kabel (Wir brauchen ja 5 Volt, eigentlich 3 - 3,3 Volt dazu später mehr). Zuerst löten Wir den ELKO an den Platinenverbinder (auf richtige Polung achten!) dann die Daten-Leitungen wie bei Rayer skizziert von dem Sub-D Stecker zum 2reihigen Platinenverbinder (auf 2x5Pole kürzen! / passenden Schrumpfschlach oder Isolierband sowie den Widerstand pro Leitung nicht vergessen!). Danach löten Wir die 3 Dioden in Reihe zusammen (die schwarze Markierung in eine Richtung etwa so [JSPI1] ----|<----|<----|<---- [+5V] ) und Verbinden sie mit dem 5V-Stromkabel (rot) und dem entsprechenden Pin am Platinenverbinder (Masse nicht vergessen! Sub-D/Stromversorgung/Mainboard/ELKO). Damit ist das Kabel auch schon fertig. Dann im Windows eine DOS-Disk erstellen und alles löschen was für den Start nicht benötigt wird. SPI-Programme und BIOS auf die Disk kopieren, Adapter mit altem PC(LPT) und Mainboard(JSPI1/Polung!) verbinden, alten PC mit der Disk booten und Flash wie bei den angegebenen WWW-Seiten programmieren --- fertig!!!! Fragen bitte hier stellen!


Gruss Balou
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Countrycoin

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #31 am: 22. Juli 2009, 22:14:41 »

Hallo zusammen,

hab dazu noch Fragen:

1. Der Elko hängt parallel an der Spannungsversorgung, richtig?
2. Brauch ich den Elko, wenn ich mir die 3,3V Leitung (Orange) vom Netzteil anzapfe (Dioden sind dann raus, ist klar)?
3. Beim Flashen ist die Spannungsversorgung und alles andere komplett vom Motherboard abgezogen, richtig?
4. Beim Flashen sind die Speicherriegel nicht eingebaut, richtig?
5. Was ist mit dem Prozessor, bleibt der drin?
6. Was ist mit der Batterie, bleibt die drin?
7. Was ist mit dem CMOS-Jumper, ist der egal?
8. Geht das Flashen auch unter Windows XP, oder muss es zwingend DOS sein?

Gruss Countrycoin
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1248294039 »
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balou1974

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BIOS per ISP Programmieranschluß flashen/brennen
« Antwort #32 am: 24. Juli 2009, 08:20:26 »

Zu 1. Elko sollte immer dabei sein
Zu 2. Ja
Zu 3. Ja
Zu 4. Nicht nötig
Zu 5. CPU kann eingesteckt bleiben, eigenes Risiko (bei mir waren CPU und Speicher eingesteckt)
Zu 6. Ja
Zu 7. Normale Stellung (nicht Clear!)
Zu 8. NEIN - Ist aber kein Problem / bootbarer USB-Stick mit DOS (Syslinux/Memdisk)
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