Ausprobiert: MSI P45 Platinum
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Autor Thema: Ausprobiert: MSI P45 Platinum  (Gelesen 20235 mal)

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Jack

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« am: 23. Juni 2008, 04:58:07 »



   









Inhaltsübersicht













    1. Überblick





      1.1  Intel P45 Chipsatz (allgemein)


      1.2. MSI P45 Platinum - Daten und Lieferumfang


      1.3 Erste Eindrücke und Erwähnenswertes






    2. Drei Kleine Tests und eine Entschuldigung




      2.1. Testsystem


      2.2. Test #1: \"Green Power\" -  Erweitertes Energiemanagement



        2.2.1. Allgemeine Informationen



        2.2.2. Strom sparen: Tests mit Green Power Center



      2.3. Test #2: Undervolting


      2.4. Test #3: Overclocking


      2.5. Entschuldigung: Keine Benchmarks  :(



    3. Fazit

















1. Überblick


(Inhalt)







1.1. Intel P45 Chipsatz









       Beim Mainstream-Intel-P45-Chipsatz handelt es sich im Grunde um eine Weiterentwicklung der P35-Generation.  Die wesentlichen Neuerungen bestehen vor allem in einem Southbridge-Upgrade von ICH9(R) auf ICH10(R) und natürlich gibt es nunmehr auch PCI Express 2.0-Support.




       Hinsichtlich der Speicher- und Prozessorunterstützung hat sich von P35 auf P45 nicht sonderlich viel geändert.  Laut Intel-Spezifikationen werden nativ DDR2-667 und DDR2-800-Module bzw. DDR3-800 und DDR3-1033 Module unterstützt (vgl. P45-Datasheet, S. 27).  Neu ist allerdings, dass der hardwareseitig zur Verfügung stehende Addressraum erweitert wurde.  Auf dem P45 Platinum können somit beispielsweise bis zu 16GB Arbeitsspeicher in Verbindung mit einem 64bit-Betriebssystem genutzt werden.




       Weitere und detailliertere Informationen zum P45-Chipsatz selbst gibt es wie immer direkt bei Intel:  Intel® P45 Express-Chipsatz.















1.2. MSI P45 Platinum - Daten und Lieferumfang


(Inhalt)






Was den Blick auf die sogenannten \"Special Features\" der MSI P45-Boards betrifft, so wurden ja hinsichtlich Memory-Z, DrMOS (Green Power, RapidBoost, SilentCool) bereits in anderen Threads entsprechende Vorarbeit geleistet.  Diese Infos werde ich also hier nicht im Einzelnen reproduzieren:



->Neue Technik made by MSI

->P45-Boards: Neue BIOS-Features

->Die aktuellen MSI P45 Boards




       Die wichtigsten Daten zum Board habe ich in der linken Tabelle in Stichpunktform zusammen gefasst.  Die Infos lassen sich allerdings alle nochmal auf der Produktseite \"nachschlagen\".  Im Mainboard-Karton befindet sich (mal abgesehen vom Mainboard selbst) das, was man an Zubehör von einem Platinum-Board erwarten kann. Der Vollständigkeit halber gibt es dazu ebenfalls eine kleine Übersicht in der rechten Tabelle:












       Die offizielle CPU-Support-Liste lässt sich hier einsehen.  Wie man sieht, werden Pentium 4, Pentium D, Celeron D und Presler - Prozessoren von vornherein offiziell nicht mehr unterstützt.


























1.3 Erste Eindrücke und Erwähnenswertes
(Inhalt)






Buttons: Da ich das Board momentan zu Testzwecken ohne jedes Gehäuse betreibe, ist die Tatsache von Vorteil, dass auf der Platine bereits ein Power- und ein Reset-Button vorhanden sind.  Auch wenn beide nach dem Einbau ihren Nutzen verlieren, sind sie zum Testen mehr als hilfreich, weil sie das Überbrücken der jeweiligen Pins mit einem Schraubenzieher überflüssig machen.   Ein CMOS-Clear-Button ist vernünftigerweise am Back-Panel des Boards angebracht und erspart dem geneigten User somit nach dem Einbau in ein Gehäuse so manche Fummelei, falls ein CMOS-Clear doch einmal nötig sein sollte  (z.B. nach einem BIOS-Flash).  Wer solch einen Button nicht mag, findet auf dem Board zusätzlich einen altbewährten JBAT1-Jumper, der den gleichen Zweck erfüllt.



BIOS: Hervorzuheben ist übrigens in diesem Zusammenhang, dass die BIOS-Files für das P45 Platinum eine Größe von 4MB haben.  Dadurch verschwindet natürlich nicht nur die Option, das BIOS von Diskette zu Flashen, sondern es stellt sich auch generell die Frage, welche Möglichkeiten man \"von Haus aus\" selbst noch hat, um im denkbaren Ernstfall eines fehlerhaften BIOS-Updates einen Recovery-Flash per Bootblock-Methode einzuleiten.  



RAM-Slots:   Eine weitere erwähnenswerte Beobachtung betrifft die farbliche Markierung der RAM-Slots.  Normalerweise war es in der Vergangenheit üblich, Slots die unterschiedlichen Kanälen zugeordnet sind, farblich voneinander zu trennen. Diese Farbenlogik würde beim P45 Platinum nahe legen, zwei RAM-Module für  Dual-Channel-Betrieb entweder in die Slots 1&2 oder 3&4 zu stecken.  Genau das aber führt bei diesem Board nicht zum gewünschten Ergebnis.  Die korrekte Konfiguration für DC erfordet hier, die Module in Slots gleicher Farbe zu installieren.  



Zusatzcontroller:  Positiv finde ich die Tatsache, dass auf diesem Board nicht wie auf den P35-Platinen ein Marvell-Controller zum Einsatz kommt, sondern man sich hier wieder für JMicron entschieden hat.  Der JMicron® 363 Chipsatz stellt zwei zusätzliche SATA-Ports und einen IDE-Port bereit.  Der Controller lässt sich im BIOS hinsichtlich der SATA-Unterstützung seperat auf IDE/Legacy, AHCI oder RAID einstellen, was ich gegenüber früheren Boards auf dem ein JMicron-Chip verbaut wurde (P965 Platinum/Neo, 975X Platinum PUE) für einen wesentlichen Fortschritt halte.  Darüberhinaus ist der eSATA-Port am Back Panel des Boards offenbar seperat an einen zweiten Chip (JMicron® 362) angebunden und kann ebenfalls im BIOS individell ein- oder ausgeschaltet werden.



Layout: Abgesehen davon, dass ich das neue Heatpipe-System im Grunde ganz schick finde,  ist bei der Wahl des CPU-Kühlers im Vorfeld etwas Vorsicht geboten.  Bereits mein geliebter Arctic Power Freezer 7 Pro liegt mit seinen Kühlrippen am Kühlkörper, der sich an der Außenseite des Boards befindet, auf und der Rahmen des aufsteckbaren Lüfters eckt ebenfalls mit seiner Unterseite an.  Es passt zwar alles gerade noch so drauf, aber es geht kein Haar mehr dazwischen.  


Die SATA-Anschlüsse des Boards sind diesmal im 90°-Winkel nach außen zeigend am Board angebracht und sollten somit auch größeren Grafikkarten nicht mehr in die Quere kommen.  Die beiden JMicron-SATA-Ports sind zwar nicht gewinkelt verbaut worden, dennoch aber so platziert, dass sie nicht im Wege sein dürften.  Die 8-polige Buchse für den +12V-CPU-Stromanschluss ist darüber hinaus diesmal nicht zwischen irgendwo fummelig zwischen den Heatpipes platziert, wie das etwas beim P35 Platinum oder dem P35 Neo2-FR/FIR der Fall war, sondern befindet sich in einer deutlich zugänglicheren Position.



Board-Bilder: Ich hätte gerne noch einen Berg hochaufgelöste Photos vom Board gemacht, aber meine Handy-Kamera bringt nur unscharfe Nahaufnahmen zustande.  Als Trostpreis hier wenigstens ein paar zusammengeborgte (aber dafür vernünftige) Pics:





















2. Drei Kleine Tests und eine Entschuldigung



(Inhalt)






2.1 Testsystem








Meine Testkonfiguration würde ich nicht gerade als allererste (bzw. allerletzte) Sahne bezeichnen, aber sie sollte trotzdem ausreichen, um das Verhalten des Systems unter bestimmten Bedingungen zu testen:  








    - CPU:   E6600(<-per Jumper übertaktet auf FSB 333 MHz/~3GHz]

    - Kühler: Arctic Cooling Freezer 7 Pro

    - RAM:   2GB Kingston HyperX KHX8500D2K2/2G

    - GraKa:   PowerColor ATI x1950 Pro 512MB

    - NT:   Corsair VX-450W, 33A@12V

    - BIOS-Version:   A7512IMS.P0D [als v25.0b13 angezeigt, Release Date 13.06.08]

    - 1 x SATA HDD + 1 x SATA ODD






Das Board wurde in dieser Konfiguration ausschließlich außerhalb des Gehäuses getestet.  Abgesehen vom CPU- und GraKa-Propeller kamen hier auch keine zusätzlichen Gehäuse- oder Systemanlüfter zum Einsatz.  Dieser Umstand sollte insbesondere auch in Hinblick auf die Angaben zum Stromverbrauch berücksichtigt werden, die in Bezug auf die Green Power-Tests folgen werden.

















2.2. Test #1:   \"Green Power\" - Erweitertes Energiemanagement

(Inhalt)










2.2.1. Allgemeine Informationen












Stromsparfunktionen wie C1E und EIST (Enhanced Intel Speedstep Technology) sind den meisten ja sicherlich bekannt. Diese Funktionen benötigen zwar die Unterstützung des Boards/BIOS (C1E) und des Betriebssystems (EIST), sind aber im Endeffekt eigentlich Features des Prozessors.  Auf dem MSI P45 Platinum kommt darüber hinaus ein optimiertes boardseitiges Energiemanagement zum Einsatz, das zusätzlich zu den CPU-Funktionen in der Lage ist, den Energiebedarf des Systems noch weiter zu senken.  Die damit verbundenen Funktionen werden unter dem Label \"Green Power\" vermarktet.









       [Hinweis:    Die Green-Power-Funktionen sind Teil der DrMOS-Ausstattung des P45 Platinum.  Einen kurzen Überblick zu DrMOS und den damit verbundenen Features hat der Notnagel u.a. bereits an anderer Stelle gegeben:  Neue Technik made by MSI.  Eine weitere Übersicht direkt von MSI gibt es darüber hinaus hier:   Server-Class Dr.MOS.  Wer auf Wallpapers steht, kann sich dazu mal diese hier anschauen:   DrMOS Wallpapers ].








Mit einem Tool names Green Power Center lässt sich das erweiterte Energiemanagement vom Betriebssystem aus konfigurieren. An dieses Utility kommt man allerdings überhaupt nur, wenn zunächst MSI Dual Core Center installiert wird.  Für all diejenigen, die Dual Core Center nicht mögen (und ich gehöre bekanntlich zu dieser Kaste), besteht allerdings durchaus die Möglichkeit, das Green Power Center unabhängig von DCC zu starten. Die Programm-Dateien befinden sich in einem Unterverzeichnis des DCC-Installationsordners und die verantwortliche Anwendung lässt sich, wenn man sie einmal gefunden hat, problemlos einzeln starten.












      [Hinweis:  Via msconfig ist es kein Problem zu verhindern, dass DCC beim Windowsstart geladen wird. Man kann sich dann (wenn man mag) der Bequemlichkeit halber eine Verküpfung zur Startdatei des Green Power Centers auf den Desktop legen (oder ins Autostart-Verzeichnis) und das Tool ohne Probleme seperat ausführen bzw. \"entkoppelt\" von DCC mit Windows starten lassen.]










Wenn man mal einen ersten Blick auf das Green Power Centers wirft, fällt auf, dass nicht nur das Interface-Design einen deutliche solideren Eindruck macht, als man von DCC gewohnt ist, sondern auch, dass sämtliche im Cell Menu des BIOS einstellbare Spannungswerte ausgelesen werden und während des Betriebs verändert werden können.  Darüber hinaus lässt sich die Anzahl der jeweiligen PWM-Phasen entweder direkt festlegen bzw. automatisch konfigurieren:








Die Status-Informationen auf der rechten Seite (\"Power Monitor Use\" und \"Power Saving\") sind nur dann vollständig und akkurat, wenn das sogenannte \"Green Power Genie\" angeschlossen bzw. zwischen Netzteil-Stecker und ATX-Buchse geschaltet wird.  Eine entsprechende Board-Schnittstelle (Pin-Header: J2) ist vorhanden, allerdings gehört das Gerät nicht zum Lieferumfang des P45 Platinum.  Wo es das Teil zu kaufen gibt bzw. ob überhaupt, werde ich versuchen in Erfahrung zu bringen und dann gegebenenfalls Infos ergänzen.  












2.2.2. Strom sparen: Tests mit Green Power Center


(Inhalt)





Über ein Drop-Down-Menü lassen sich im Green Power Centers verschiedene Betriebsmodi anwählen.  Die Default-Einstellung ist quasi die Null-Einstellung, d.h. keine zusätzlichen Optimierungen werden vorgenommen und alle Spannungswerte entsprechen den momentanen BIOS-Einstellungen.  





\"Photobucket\"



Neben der Möglichkeit der manuellen Konfiguration der einzelnen Optionen (Manual)) stehen zwei automatische Modi zur Auswahl: Max Power Saving und Optimize.  Diese AUTO-Einstellungen und ihre Auswirkungen auf den Stromverbrauch habe ich mir zuallererst genauer angeschaut.  Zur Kontrolle habe ich ein Stromverbrauchsmessgerät zwischen Netzteil und Steckdose geschaltet, mit dem es mir möglich war, die Leistungsaufnahme des Systems an der Quelle zu überwachen.  




    Zum Vergleich: Mit aktiviertem C1E-Support und EIST zog mein auf 333 MHz FSB-Takt übertakteter E6600 auf dem P35 Platinum  bei Nichtbelastung bzw. niedriger Belastung (Surfen, Textverarbeitung) ca.  100W[/color] [99-101W]. Im IDLE-Zustand waren dabei VCore und Multiplikator natürlich abgesenkt. Unter Volllast (beide Kerne auf 100% mithilfe von Prime95) stieg der Stromverbrauch auf ca. 160W.





Den E6600 habe ich auf dem P45 Platinum ebenfalls per Jumper auf 333 MHz übertaktet. Die Core-Spannung wird vom BIOS automatisch auf 1.250V eingestellt und durch C1E/EIST zusammen mit dem Multiplikator bei Nichtbelastung entsprechend abgesenkt.  Bei Nicht-Belastung oder nur geringer Belastung pegelt sich der Stromverbrauch auch hier auf etwa 100W ein.   Schauen wir mal, was sich hier genau herausholen lässt:

Max Power Saving: Wähle ich diese Option aus, werden ein Reihe von Spannungen on-the-fly systematisch abgesenkt:







    - Core-Spannung: 1.250V bzw. [C1E/EIST Minimum] -> 0.920V

    - Speicherspannung:  2.172V -> 1.896V  [Referenzspannungen für die beiden Kanäle jeweils auf die Hälfte]

    - MCH-Spannung:  1.124V -> 1.028V

    - ICH-Spanung: 1.52V -> 1.34V











Stromverbrauchstechnisch sackt der Wert, der auf meinem Messgerät angezeigt wird, im Max Power Saving-Modus  von 100W auf ca. 77-78W ab:  eine Einsparung also von ca. 22-23%.  Der Multiplikator ist in diesem Zustand natürlich auf x6 gesenkt und bleibt hier auch, wenn der Prozessor mit Prime95 auf Volllast gebracht wird.  Letztendlich ist es allerdings bei einer so geringen Core-Spannung notwendig, hier den Riegel vorzuschieben, damit das System nicht instabil wird.  Wichtig ist es, hervorzuheben, dass dieser Modus auch bei einer moderat übertakteten CPU offenbar sehr gut funktioniert.  Zum Surfen und normalen Desktopbetrieb reichen die 2 GHz [333 x 6] allemal und die 22-23W weniger lasse ich mir hier gern gefallen.    






Optimize: Um den Einfluss von Green Power Center auf den Stromverbrauch unter Volllast zu testen, habe ich einen Blick auf den Optimize-Modus geworfen.



Bringe ich meinen übertakteten E6600 auf Hochtouren, verbraucht das System ohne optimiertes Energiemanagement ca. 153W [152-154W].  Das ist zwar an sich schon etwas weniger als auf dem P35 Platinum, aber wenn ich nun noch im Green Power Center auf Optimize schalte, dann sinkt der Stromverbrauch des System auf nur noch ~129W [128-130W].  Auch hier also eine Einsparung von etwa 23-24W.











Der vergleichende Blick auf die Screenshots zeigt nocheinmal, dass mit dem Optimize-Modus diesmal nur die Core-Spannung und die RAM-Spannung (inkl. Referenzspannungen für die Channels) abgesenkt werden.  VCore wird auf 1.144V und die RAM-Spannung auf 1.932V reduziert.  Der Multiplikator wird in diesem Modus auch automatisch auf x9 hochgeschaltet, wenn Prime95 beide Kerne voll ausgelastet hat und das System bleibt selbst noch mit dem moderat übertakteten E6600 stabil.











      [Hinweis:  Die Systemstabilität im Optimize-Modus war mit der übertakteten CPU auf Volllast nicht mit allen BIOS-Version optimal.  Mit dem A7512IMS.P0D-BIOS hatte keine Probleme.  Mit dem BETA A7512IMS.115 der Standard-BIOS-Serie sah das ein bisschen anders aus.  Hier musste ich den CPU-Takt via FSB-Frequenz ein Stück weit senken, damit das System beim Prime95-Test nicht instabil wurde.  Das bedeutet einerseits, dass das BIOS einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Stromsparverhalten hat, und zeigt natürlich auch wiedermal, dass OC und aggressives Stromsparen nur bis zu einem bestimmten Grad unter einen Hut zu bringen sind.]






Manual Mode:  Im Grunde sagt der Name es ja schon: die einzelnen Spannungseinstellen individuell anpassen und verschiedene Werte lassen sich individuell kombinieren.  Die eingestellten und im Rahmen von Stabilitätstest für gut befindenen Werte können so auch für weitaus übertaktetere System ermittelt werden, wenn die AUTO-Einstellungen sich als nicht stabil erweisen.  Die Einstellungen sind in Form von .ini-Dateien speicherbar und stehen so jederzeit bei Bedarf wieder zur Verfügung.



Spielt man bei laufendem Prime95-Test an einzelnen Einstellungen ein bisschen herum, zeigt sich mit einem Blick auf das Stromverbrauchsmessgerät sehr schön, was genau bestimmte Spannungswerte hier für einen Einfluss haben.  Bereits indem man die CPU-, MCH- oder Memory-PWM-Phasen-Wahl auf AUTO stellt, kann man ein Absinken der Stromaufnahme des System beobachten.  Ein schönes Spielzeug.














2.3. Test #2: Undervolting

(Inhalt)





Die Anmerkungen und Screenshots zum Green Power Center haben es ja im Prinzip schon angedeutet, aber es ist wahrscheinlich dennoch keine schlechte Idee darauf nochmal einzugehen:  sämtliche  einstellbare Spannungen lassen sich sowohl im BIOS als auch über das Green Power Center nach unten absenken.  Diese Möglichkeit stand auf den letzten MSI 975X-, P965- und P35-Boards nicht zur Verfügung und es gab sicher nicht wenige, die das als Manko empfunden haben.



Das Green Power Center mit seinen automatischen Profilen hat beim Absenken verschiedener Spannungswerte ja bereits ganz gut vorgelegt.   Und ja:  Sämtliche Spannungswerte lassen sich auch bereits auf BIOS-Ebene nach unten hin manipulieren.  Abwärts geht es hier zum Beispiel in Hinblick auf die CPU-Core-Spannung von der AUTO-Einstellung in 0.02V Schritten bis 0.8725V. Bedenkt man allerdings, dass die Einstellung nach oben hin in 0.01V-Schritten möglich ist, könnte es für meinen Geschmack auch nach unten  ruhig etwas \"feinkörniger\" sein.



Dass selbst der übertaktete E6600 mit seiner Default-VID von 1.250V auch bei etwa 0.106V weniger (->1.144V) unter Volllast stabil zu betreiben ist, wurde ja schon beim Green Power Center -Test deutlich und somit ist dieses Tool vor allem, wenn man den manuellen Modus zum Finden des \"maximalen\" Minimums der für stabilen Betrieb erforderlichen Spannung benutzt, eine überaus große Hilfe, um in die Nähe der \"richtigen\" Einstellungen zu kommen.  Die VCore-Werte, die ich im BIOS für das korrekte Initialisieren des Prozessors einstellen musste, lagen jedoch in der Regel einen \"Tick\" über denen, die ich mit GPC im Windows-Betrieb ermitteln konnte.  


Auf jeden Fall aber war es mir möglich, den E6600 auf 333 MHz FSB-Takt auf BIOS-Ebene bereits um ca. 0.080V zu \"undervolten\".  Mithilfe der des Tunings GTL-Referenzspannungen ist sicherlich noch etwas mehr drin, aber weiter bin ich im Rahmen meiner bisherigen Versuche nicht gegangen.


















2.4. Test #3: Overclocking

(Inhalt)





Hardware - OC -Jumper:  
 Bereits einige MSI P35-Boards waren mit Hardware-OC-FSB-Jumpern ausgestattet, mit denen der jeweilige Prozessor schon hardwareseitig (d.h. unabhängig von BIOS-Einstellungen) übertaktet werden konnte. Natürlich ist diese Möglichkeit auch auf dem P45 Platinum gegeben, allerdings ist die Stecklogik jetzt etwas ausgefeilter. Bei den P35-Boards gab es im Prinzip nur drei Positionen (200, 266, 333 MHz); beim P45 Platinum sind dagegen insgesamt fünf Steckoptionen definiert (rechtes Bild).













      [Die Default-Position der JB1/JB2 Jumper ist sozusagen \"neutral\" und überlässt die CPU-FSB-Erkennung vollständig dem BIOS. Die zweite und dritte Position beziehen sich auf FSB-200-MHz-Prozessoren und zwingen sie entweder in den 266-MHz-Strap (Pos. 2) oder den 333-MHz-Strap (Pos. 3). Die vierte Steckmöglichkeit ist dazu da, eine FSB-266MHz-CPU auf 333 MHz FSB-Takt zu bringen. Zieht man beide Jumper komplett ab, wird der FSB-Takt auf 400 MHz gesetzt.]










Inwieweit es einen Unterschied macht, welche der beiden 333-MHz-Positionen (200-> 333 bzw. 266 auf 333) für eine FSB-266-MHz-CPU genutzt wird, kann ich noch nicht wirklich sagen. Dazu sind, denke ich, ausführlichere Tests notwendig. Mein E6600 funktionierte jedoch bei einem ad-hoc-Kurz-Versuch auch mit der 200->333 MHz-Einstellung problemlos.  Der E6600 war allerdings nicht dazu zu bewegen, sich durch das entfernen der Jumper mit 400 MHz FSB-Takt [3.6 GHz] initialisieren zu lassen. Für diese Geschwindigkeit braucht dieser Prozessor (oder sagen wir: mein Exemplar) dann schon einen kleinen VCore-Schub.




BIOS: Die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS suggerieren eigentlich bereits durch ihre bloße Vielfalt, dass sich hier so einiges an Leistungspotential freischalten lässt.  Angefangen bei den bereits erwähnten detaillierten Spannungseinstellen über die erweiterten Schaltzeiten-Optionen für den Speicher bis zu den Tuning-Möglichkeiten für den Clock Generator, gibt es eine Menge zum Werte zum Herummanipulieren.  Ein oberflächlichlichen Überblick inklusive Screenshots habe ich bereits an anderer Stelle gegeben.



Fakt ist, dass ich nicht \"Overclocker\" genug bin, um die Auswirkungen und Vorteile, die bestimmte Veränderungen dieser Werte unter spezifischen Bedinungen haben, ad-hoc einzuschätzen.  Sich mit den GTL-Referenz-Spannungen oder Optionen wie \"CPU Amplitude Control\" und ihren Vor-  und Nachteilen in der Praxis vertraut zu machen, braucht mehr Zeit als ich mir für dokumentierte Tests nehmen möchte.  Die Grenzen des Boards habe ich somit nicht ausloten können, aber ich habe zumindest mal geschaut, wie weit ich mit einem kleinen VCore-Schub und Luftkühlung auf jeden Fall kommen kann.



Kurztest - 500 MHz FSB x7:   Als spontanes Ziel für diesen Teil des Berichts habe ich mich für einen FSB-Takt von 500 MHz entschieden und da ich meine luftgekühlte CPU nicht überfordern wollte, begnügte ich mich letztendlich mit einem Multiplikator x7 und somit für einen Prozessortakt von ~3.5 GHz.  Aus Mangel eines adequaten FSB/Memory-Teilers für 500 MHz : DDR2-1066 MHz ging ich mit dem Speichertakt auf letztendlich DDR2-1000 MHz (1:1) herunter und stellte schrittweise den FSB-Takt und die Core-Spannung nach oben.



Problemlose Etappenziele (Prime95, Short-Run (2h)) auf dem \"Weg nach oben\" waren 400 MHz FSB-Takt x9 [3.6GHz] und 450 MHz FSB x 8 [3.5 GHz].  Im letzten Fall konnte ich den Speicher übrigens mit dem 1:1.2-Ratio fehlerfrei (Memtest86+) auf DDR2-1080 MHz laufen lassen.



Als vorläufiges Ergebnis konnte ich in jedem Fall festhalten, dass sich das System schließlich mit 500 MHz FSB-Takt und einer Core-Spannung von ~1.336V erstmal stabil (Prime95, Short Run (2h)) betreiben ließ.  Ich denke, für einen moderat ambitionierten Kurztest und ohne weiteres Optionstuning ist das erstmal ein einigermaßen vielversprechender Ausgang, der in Bezug auf das Board auf weiteres hoffen lässt:



















2.5. Entschuldigung: Keine Benchmarks

(Inhalt)





Spätestens an dieser Stelle müssten normalerweise eine Reihe von Benchmarkergebnissen folgen.  Da ich das P35 Platinum hier ebenfalls noch vor mir liegen habe, bieten sich vergleichende Benchmark-Ergebnisse zwar eigentlich an, aber da ich, als das P45 Platinum hier ankam, der sofortigen Bastelgier verfallen bin, habe ich es vor dem Umbau meiner Komponenten schlichtweg versäumt, im Vorfeld der Reihe nach systematisch Benchmarkergebnisse festzuhalten. Für das erneute Hin- und Herwechseln der Hardware fehlt mir nicht nur die Wärmeleitpaste, sondern auch schlichtweg die Zeit.



 Die Benchmarkergebnisse, die ich undokumentiert verglichen habe und die ich deshalb hier auch nicht numerisch zum Besten geben kann, weisen allerdings keine Spuren von Leistungsabfall auf, sondern liegen entweder auf gleichem Niveau oder ein paar dezente Prozentpunkte über denen des P35 Platinum-Boards.  Ich denke, dass hier bedeutende Sprünge auch nicht zu erwarten gewesen wären.  In diesem Sinne also: Sorry, keine detaillierten Benchmark-Scores in diesem Testbericht.
















3. Fazit

(Inhalt)





Der Gesamteindruck, den das Board auf mich gemacht hat, ist letzten Endes überaus positiv.  Natürlich ist es innerhalb von wenigen Tagen kaum möglich, alle Funktionen und das Verhalten unter sämtlichen Umständen zu testen oder bei den vorgenommenen Kurztest alle Eventualitäten miteinzubeziehen, aber da wo ich etwas ausprobieren konnte, habe ich ich keine markanten Probleme und Unannehmlichkeiten feststellen können.







      [Anmerkung: Ich muss nocheinmal darauf hinweisen, dass ich nicht das Auslieferungs-BIOS bzw. erste offiziell veröffentlichte BIOS (v1.0) verwendet habe, sondern eine aktuellere BETA/Performance-Version (A7512IMS.P0D / v25.0b13).  Im Zuge meiner ersten Herumspielereien habe ich eine ganze Reihe von bereits zur Verfügung stehenden Performance-BIOS-Versionen und BETAs der Standard-Serie ausprobiert, musste allerdings feststellen, das es hier teilweise große Unterschiede hinsichtlich der Speicherkompatibilität gibt.  Mit einigen Versionen (inkl. v1.0) war es schlichtweg nicht möglich, den Speicher stabil mit DDR2-1066 MHz zu betreiben.  Das für diesen Test verwendete P-BIOS aber auf das BETA-BIOS v1.1b5 (13. Juni \'08 ) verhalten sich dagegen sehr ordentlich und es kann daher davon ausgegangen werden, dass die eine oder andere Kinderkrankheit mit der nächsten offiziellen BIOS-Version kuriert sein wird.]







Das P45 Platinum wird sich letztendlich im Vergleich zu seinen serienmäßigen Vorgängern P35 Platinum bzw. P35 Neo2-FR/FIR zu bewähren haben und dies wahrscheinlich vor allem im Hinblick auf seine Übertaktarkeit.  Die ersten OC-Versuche haben, denke ich,  zumindest innerhalb meines Tests gezeigt, dass es hier offenbar durchaus etwas zu holen gibt.  Die erweiterten Einstelloptionen im BIOS lassen theoretisch ein Maximum an Kontrolle und Tuning zu; und ich habe (abgesehen von der Core-Spannung des Prozessors) ja nichtmal angefangen daran zu drehen.  Insofern ist hier gegenüber den P35-Platinen sicherlich noch einiges an Potential freischaltbar.  Warten wir es in Ruhe ab, breite und systematisch \"ertestete\" Erfahrungen und Ergebnisse gibt es bisher kaum, aber das, was ich vereinzelt anderswo zu Gesicht bekommten habe, sieht bereits ganz gut aus:
>overclockers.co.uk: MSI P45 Platinum - e8500 on Air<




Sieht man vom noch zu erschließenden OC-Potential mal ab und richtet den Blick auf die Ausstattung und die Funktionsvielfältigkeit (Stichwort: DrMOS, Green Power, Undervolting, Breite der Einstelloptionen, Memory-Z, PCI-Express 2.0, 16GB RAM max. usw.), ist das P45 Platinum seinen Vorgängermodellen in etwa eine Nasenlänge voraus.  Gespannt darf man ebenfalls auf das angekündigte EFI-BIOS-Upgrade für dieses Board sein, das vermutlich im Herbst erscheinen wird.  Ich nehme an, dass weitere Berichte und Tests hierzu folen werden.



Mal schauen also, wie sich das Board so bewähren wird. Wünschen wir ihm alles Gute.   :thumb:emot:







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jabberwoky

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #1 am: 23. Juni 2008, 18:00:10 »

sehr schön, herr jack!

toller informativer schnelltest. auch die 500 fsb können sich schon mal sehen lassen. das war/ist mit dem x48 nicht drin.

nice job, n1

auch die entschuldigung der fehlenden benchmarks ist hiermti angenommen. aber das nächtste mal mit bitte  ;)
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Zitat Dieter Nuhr und mein Motto: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muss auch unfähig sein sie auszudrücken.

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Board: DFI LANParty UT X58-T3eH8  | CPU: Intel® i7 XEON w3520@4000@1.25v | Kühlung: Wakü | Ram: OCZ 6GB  OCZ3P1600LV2G | VGA: ATI HD4870X2 | HDD: HD WD Raptor 300 GB | NT: Corsair TX850W | OS: XP Prof.+Vista64

Jack

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #2 am: 28. Juni 2008, 03:32:09 »

Zitat
sehr schön, herr jack!

 :emot:

Zitat
auch die entschuldigung der fehlenden benchmarks ist hiermti angenommen. aber das nächtste mal mit bitte

Vielleicht liefere ich bei Gelegenheit welche nach, wenn ich dazu komme.
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der Tobi

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #3 am: 28. Juni 2008, 10:36:50 »

Hallo Jack.

Wenn Du mir sagst, welche Benchmarktests ich am besten mache, bzw. welche wirklich Sinnd machen, dann würde ich dies übernehmen.

Dir hier im Forum meine Ergebnisse für den Bericht zur Verfügung stellen und meine Berichte bei Computerbase und Planet3D Now erweitern.


So.......erster Primestbale Test.

Respekt hier vor den Temps des Boards.

CPU: Intel Core 2 Quad Q9450@3,2->1,280 Volt
RAM: DDR 800 5-5-5-12 fixed
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1214677131 »
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Jack

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #4 am: 30. Juni 2008, 00:56:21 »

Zitat
Hallo Jack.

Wenn Du mir sagst, welche Benchmarktests ich am besten mache, bzw. welche wirklich Sinnd machen

Das ist ja sozusagen genau das Problem.  Benchmarkergebnisse ohne angemessende Vergleichsbasis sagen vielleicht etwas über die theoretische Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems aus, aber nichts spezifisches über das Board.  Wenn man bei gleicher CPU, GraKa und gleichem Speicher z.b. Ergebnisse mit zwei verschiedenen Boards postet, dann kann man das Board im Vergleich zu einem anderem beurteilen (deshalb wären von meiner Seite eine Gegenüberstellung zwischen P35 und P45 Platinum nett gewesen).  

Sinn machen Benchmarks in einem Testbericht nur, wenn sich die Testsysteme nur in einem Punkt (in diesem Fall Board) unterscheiden.  Ansonsten sind sie mehr oder weniger sinnfrei und man weiß nicht, was genau damit konkret ausgesagt wird.
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der Tobi

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #5 am: 30. Juni 2008, 08:40:01 »

Da stimme ich Dir zu.

Siehe Jabber und der Banch zwischen X38/48.

Da ich kein P35 besitze, kann ich Dich dabei nicht unterstützen.
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Jack

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RE: Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #6 am: 27. Juli 2008, 15:07:32 »

Ein kleines Update hierzu :

Zitat
BIOS: Hervorzuheben ist übrigens in diesem Zusammenhang, dass die BIOS-Files für das P45 Platinum eine Größe von 4MB haben. Dadurch verschwindet natürlich nicht nur die Option, das BIOS von Diskette zu Flashen, sondern es stellt sich auch generell die Frage, welche Möglichkeiten man \"von Haus aus\" selbst noch hat, um im denkbaren Ernstfall eines fehlerhaften BIOS-Updates einen Recovery-Flash per Bootblock-Methode einzuleiten.

Ein Recovery-Flash ist auch auf dem P45 Platinum möglich und zwar mithilfe eines optischen  SATA-Laufwerks an einem der SATA-Ports des Intel ICH10R Controllers.

Was man tun muss:


- BIOS File in AMIBOOT.ROM umbenennen und ganz normal auf eine CD brennen

- CMOS-Reset bei gezogenem Netzstecker vornehmen (wichtig!) und mithilfe einer PS/2-Tastatur nach dem Start (wie üblich bei AMI-BIOS-Varianten) STRG+POS1 drücken

- Es dauert eine Weile bis das BIOS-File auf der CD gefunden wird (etwas Geduld), aber wenn das System nach dem Bootblock-Recovery-Aufruf das File gefunden hat, dann sollte auf dem Bildschirm der Hinweis \"Flash Recovery Started\" erscheinen und der Flash sollte danach von statten gehen.


Es sieht so aus, als würde das Ganze nicht funktionieren, wenn mit einem optischen SATA-Laufwerk am JMicron-Controller oder einem optischen IDE-Laufwerk am JMicron-IDE-Port gearbeitet wird.

Hinweis: Für ein BIOS-Update ist diese Methode nicht nicht zu empfehlen, sehr wohl aber bei einem fehlgeschlagenen BIOS-Flash.

----------------

Ein AMI-BIOS-Recovery-Flash ist übrgigens auch weiterhin über den Diskettenlaufwerksanschluss möglich.  Allerdings eben nicht mehr mit einem üblichen Diskettenlaufwerk.  Zum Vergleich am Besten mal hier lesen:

http://forum.msi.com.tw/index.php?topic=118713.msg895561#msg895561

Zitat
friend of mine did a recovery on the board its working again thanks

http://forum.msi.com.tw/index.php?topic=118713.msg895572#msg895572

Zitat
im really not sure he he had something like a 2.5 disk drive connected to the FDD1 connector, never seen anything like it and prior to that he ask a copy of a good working bios that i had

i know the only way to flash recovey was thru a floppy but its only 1.4mb so a 4mb file wont fit, but this thing he plug to the fdd1 connector im sure it was a laptop drive with a box b4 the cable something he created he said and in that box thier are some usb connector that he plug to his laptop to copy the 1.2b2 bios to flash the board
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klar574

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #7 am: 05. August 2008, 23:08:15 »

Hab soeben mit einer 32MB SD -Karte erfolgreich geflashrettet ;-)

Mit dem HP Tool die Karte bootbar gemacht lt. Anleitung, Bios Datei in AMIBOOT.ROM umbenannt, Karte in den Kartenleser ( klappte aber nur im 3,5\" Eingebauten, nicht ext. Leser) PC starten, Strg+POS1, FDD rödelt, als nächstes wird auf Kartenleser zugegriffen und ................. siehe da Flash ............. !!!

Also das ist gerade nochmal so gut gegangen !!

Mfg klar574
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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #8 am: 05. August 2008, 23:39:34 »

Na, da sag ich mal recht herzlichen Dank an Jack für die Erweiterung seines Beitrages!  :emot:
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Jack

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« Antwort #9 am: 06. August 2008, 19:45:13 »

Zitat
Hab soeben mit einer 32MB SD -Karte erfolgreich geflashrettet ;-)

Mit dem HP Tool die Karte bootbar gemacht lt. Anleitung, Bios Datei in AMIBOOT.ROM umbenannt, Karte in den Kartenleser ( klappte aber nur im 3,5\" Eingebauten, nicht ext. Leser) PC starten, Strg+POS1, FDD rödelt, als nächstes wird auf Kartenleser zugegriffen und ................. siehe da Flash ............. !!!

Nur nochmal zum besseren Verständnis dessen, was da nun bei Dir genau passiert ist:

Zitat
Kartenleser

Wo ist der Kartenleser am Board angeschlossen?
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klar574

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #10 am: 07. August 2008, 21:19:13 »

Onboard USB irgendeiner von den 4 oder  5 die da sind.
Ist so ein 0815 Multi in 1 Leser

Mfg

klar574
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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #11 am: 07. August 2008, 21:22:11 »

Okay, danke.  Das schau ich mir mal genauer an.

Eine Frage noch:  Hattest Du eine Anzeige auf dem Bildschirm in der Form \"Starting Flash Recovery .................................................\"?
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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #12 am: 08. August 2008, 23:24:58 »

Bezüglich der Stromsparoptionen habe ich gleich zum Anfang mal eine Versuchsreihe gestartet, um zu schauen, wie sich diese im Windows auswirken.


(c) silenthardware.de / jOcKeL

System:

- E7200
- MSI P45 Platinum
- 1x 4GB G.Skill PC2-6400 CL6
- Sapphire Radeon HD3450 512MB
- Western Digital WD6400AAKS
- Fortron ZEN II 400W
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klar574

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #13 am: 09. August 2008, 09:21:19 »

Zitat
Original von Jack the Newbie
Okay, danke.  Das schau ich mir mal genauer an.

Eine Frage noch:  Hattest Du eine Anzeige auf dem Bildschirm in der Form \"Starting Flash Recovery .................................................\"?

JA war alles genau so wie beschrieben.

Mfg

klar574
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Reinhold_1080p

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #14 am: 16. August 2008, 19:27:46 »

Hallo @Jack the Newbie.

Da Du das Bord \"P45 Platinum\" seit einiger Zeit kennst, kannst Du mir vielleicht folgendes beantworten.

Kann im 4. PCI-E Slot (PCI_E4 x16) eine Grafikkarte (HD-3850) als alleinige Grafikkarte betrieben werden ?

Den Text im Handbuch deute ich so das wenn PCI_E1 x16 bestückt ist, PCI_E4 x16 abgeschaltet wird.
Bzw. wenn beide bestückt sind diese auf x8 gesetzt werden.

Ich Frage weil ich eine Sapphire HD3850 Silent einbauen möchte. Ich fürchte aber das die Kühlkörper vom Bord und der Grafikkarte sich den Platz streitig machen wenn ich dir Karte im 1. PCI_E Slot einbaue.

Mein Händler konnte mir auch nicht helfen da Er beide Teile nicht kennt bzw. vorrätig hat.
MfG
Reinhold
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Reinhold Holstegge

Jack

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #15 am: 17. August 2008, 12:02:48 »

Ich bin momentan nicht in der Nähe des Boards, um es nochmal zu testen, aber wenn ich mich recht erinnere, wird die Karte, wenn sie im zweiten PCIEx16-Slot steckt, von vornherein nur mit x8 angebunden.

Zitat
weil ich eine Sapphire HD3850 Silent einbauen möchte. Ich fürchte aber das die Kühlkörper vom Bord und der Grafikkarte sich den Platz streitig machen wenn ich dir Karte im 1. PCI_E Slot einbaue.

Hast Du die Maße der Karte da bzw. weißt Du vieviele cm der Kühler in Richtung CPU ragt?
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der Tobi

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #16 am: 17. August 2008, 13:12:06 »

PCIe_SLOT1 bis  Circu Pipe Unterkante 25mm

Circupipe Oberkante bis original Kühler Unterseite 40mm
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Reinhold_1080p

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #17 am: 18. August 2008, 09:17:25 »

Hallo.
Ich werde jetzt Sappire anschreiben und um die Maße bitten.
MfG
Reinhold
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Reinhold Holstegge

Reinhold_1080p

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Antwort MSI
« Antwort #18 am: 20. August 2008, 10:26:33 »

Hallo.
Bei mir gibts ja noch die Möglickeit die Grafikkarte in den  2.  x16 PCIe-Slot zu stecken.

Eine Anfrage bei MSI bezüglich der Geschwindigkeit ergab:
\"Der PCI_E4 läuft immer mit 8 Lanes (8x)\"

Nun stellt sich für mich die Frage ob die Kombination aus folgenden Komponenten aussreicht um \"vektoradaptives Deinterlicing\" von 1080i-Material (zB. DVBs2 Fernsehkarte) ordentlich zu machen.
Bord:          MSI P45 Platinum
Prozzi:       Intel E7200
Grafik:       Sapphire Radeon HD3850 Silent
Speicher:  DDR2-800 GB CL4  
MfG
Reinhold
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Reinhold Holstegge

der Tobi

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Ausprobiert: MSI P45 Platinum
« Antwort #19 am: 20. August 2008, 11:31:48 »

Hallo Reinhold.

Die Komponenten sollten es schaffen, mit guter Qualität Full HD wiedergeben zu können.
Vorrausgesetzt, Du schaffst für die 3850Zilent eine gute bis sehr gute Gehäusebelüftung.

Ein Luftstrom, der von vorne(ansaugend) nach hinten(ausblasen) über die Karte geführt wird, sollte vorhanden sein.
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