Linux auf Raid installieren?
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Autor Thema: Linux auf Raid installieren?  (Gelesen 1470 mal)

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spreCo

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Linux auf Raid installieren?
« am: 08. Oktober 2006, 03:34:37 »

Hallo,
habe hier im Forum gesucht aber nichts gefunden (ausser einigen Linux Fans), habe auch andere Foren bemüht und hoffe auf Antwort.
Ich will mir das neue Slackware 11 installieren und zwar auf mein Raid0 Array auf dem schon ein Windows und einige Partitionen schlummern, Slack hat wohl keinen passenden Kernel dabei, ataraid.i sata.i und raid.s oder .i konnten jedenfalls mit cfdisk nicht auf mein Array zugreifen.
Suse sollte mir die Einteilung der Platten erledigen, sagte mir aber das man dazu alle Daten löschen müsste und ich danach nicht wirklich was mit den Partitionen anfangen könnte, am besten ich lösche alles und fang von vorne an, so oder so ähnlich sagte Suse zu mir.
Es gibt doch sicherlich ein möglichkeit ein Slackware zu installieren, würde auch mein Windows aufgeben, nur die anderen Partitionen nicht, danke für Tips und Ratschläge!

Ich habe einen nForce4 SLI Chipsatz auf \'nem K8N Neo4 Platinum SLI und 2 WD250GB RE (SATA2 Platten) am Start.

Weltallerbesten Dank im vorraus!
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1160271336 »
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der Notnagel

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Linux auf Raid installieren?
« Antwort #1 am: 09. Oktober 2006, 13:11:29 »

Unser Meister *denHutzieh* getraut sich in seiner bayerischen Schüchternheit nicht, dir selber zu antworten. Deshalb erlaube ich mir, ihn zu zitieren:
Zitat
Zitiert von Nobody
Erst mal nen neuen Kernel basteln:

cp ./linux-2.6.18.tar.bz2 /usr/src (vorher in den Ordner des Kernels wechseln)
tar xjvf linux-2.6.18.tar.bz2 (Kernel entblättern)
cd /usr/src
ln -s /usr/src/linux-2.6.18 /usr/src/linux
cd /usr/src/linux
make allnoconfig (sämtliche Konfiguration aus dem Kernels schmeißen)
make menuconfig (über ein graphisches Menü den Kernel konfigurieren)

Hier ginge es weiter für einen normalen Kernelbau, um zu sehen das er auch funzt, braucht der erfahrene Linux User nicht mehr, der weiß sowas. Die Raute # steht für auskommentieren, weil es nicht der entscheidende Schritt ist um mit dem 2.6.18 Kernel zu booten.

#make bzImage (würde einen echten Kernel für /boot bauen)
#make modules (würde alle konfigurationen der Module bauen)
#make modules install (würde alle module installieren)
#make install (würde den Kernel nach /boot installieren)
#cd /boot/grub (in den Bootloader wechseln)
#vi menu.lst (neuen Kernel in Grub eintragen)

Hier gehts weiter zum entscheidenden Schritt.

make help (informationen über make)

clean - remove most generated files but keep the config
mrproper - remove all generated files + config + various backup files

Configuration targets:
config - Update current config utilising a line-oriented program
menuconfig - Update current config utilising a menu based program
xconfig - Update current config utilising a QT based front-end
gconfig - Update current config utilising a GTK based front-end
oldconfig - Update current config utilising a provided .config as base
randconfig - New config with random answer to all options
defconfig - New config with default answer to all options
allmodconfig - New config selecting modules when possible
allyesconfig - New config where all options are accepted with yes
allnoconfig - New config where all options are answered with no

Other generic targets:
all - Build all targets marked with [/li][li]
vmlinux - Build the bare kernel
modules - Build all modules
modules_install - Install all modules to INSTALL_MOD_PATH (default: /)
dir/ - Build all files in dir and below
dir/file.[ois] - Build specified target only
dir/file.ko - Build module including final link
rpm - Build a kernel as an RPM package
tags/TAGS - Generate tags file for editors
cscope - Generate cscope index
kernelrelease - Output the release version string
kernelversion - Output the version stored in Makefile
headers_install - Install sanitised kernel headers to INSTALL_HDR_PATH
(default: /lib/modules/$VERSION/abi)

Static analysers
checkstack - Generate a list of stack hogs
namespacecheck - Name space analysis on compiled kernel

Kernel packaging:
rpm-pkg - Build the kernel as an RPM package
binrpm-pkg - Build an rpm package containing the compiled kernel
and modules
deb-pkg - Build the kernel as an deb package
tar-pkg - Build the kernel as an uncompressed tarball
targz-pkg - Build the kernel as a gzip compressed tarball
tarbz2-pkg - Build the kernel as a bzip2 compressed tarball

Documentation targets:
Linux kernel internal documentation in different formats:
xmldocs (XML DocBook), psdocs (Postscript), pdfdocs (PDF)
htmldocs (HTML), mandocs (man pages, use installmandocs to install)

Architecture specific targets (i386):
bzImage - Compressed kernel image (arch/i386/boot/bzImage)
install - Install kernel using
(your) ~/bin/installkernel or
(distribution) /sbin/installkernel or
install to $(INSTALL_PATH) and run lilo
bzdisk - Create a boot floppy in /dev/fd0
fdimage      - Create a boot floppy image
  isoimage     - Create a boot CD-ROM image

make V=0|1 [targets] 0 => quiet build (default), 1 => verbose build
make O=dir [targets] Locate all output files in \"dir\", including .config
make C=1 [targets] Check all c source with $CHECK (sparse by default)
make C=2 [targets] Force check of all c source with $CHECK

Execute \"make\" or \"make all\" to build all targets marked with [/li][li]
For further info see the ./README file


Soweit so gut, war etwas Information, was entscheidend ist
zweite Konsole auf:


mkbootdisk (eine bootdiskette für Linux erstellen)


und nu einfach, in der ersten Konsole welch in /usr/src/linux läuft


make isoimage (für CD Kernel Image 2.6.18 )

oder

make fdimage (für Floppy Kernel Image 2.6.18 )

so jetzt fordert dich die Maschine auf eine CD oder eine Floppy einzulegen (tu es)

jetzt mit der Floppy (falls du deinen Kernel so klein gekriegt hast) oder der CD booten
dann ein einfaches

linload 2.6.18 root=/dev/hdd (gucken wo dieFloppy dranhängt) ro

so bootet man dann eine X beliebige Distribution mit dem neuesten Kernel.

Tjoa so ist das, nun hat der Hardwaremensch eine Distribution istalliert mit neuesten Kernel.
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der Notnagel

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