Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
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Autor Thema: Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0  (Gelesen 10550 mal)

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der Notnagel

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  • Der Affe arbeitet nicht bei MSI
Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« am: 11. Juli 2006, 08:31:01 »






 

































































































































































Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0


Prozessoren


AMD Athlon™ 64, AMD Athlon™ 64 X2, AMD Athlon™ 64 FX, AMD Sempron™

Sockel AM2 , HT 1000MHz


Chipsatz


nVidia nForce 570


Arbeitsspeicher


4x Dual Channel DDR2 800


Steckplätze


1xPCIe x16, 3xPCIe x1, 3xPCI


Format


ATX, 30,4cm x 24,4cm


OnBoard Komponenten


- Sound


Realtek ALC883, 7.1 Sound
koaxialer S/PDIF- Ausgang
optischer S/PDIF- Ausgang



- USB 2.0 -Ports:


10



- Netzwerk (LAN)


2x Gigabit LAN 1000/100/10MBit/s



- RAID


Chipsatz intern



- IEEE 1394 (Firewire)


zwei Ports



- LW-Anschlüsse


6x SATA2, 6x, RAID 1, 0, 1+0, 5
1x IDE 133, RAID
1x Floppy



- Stromanschlüsse


1x ATX 24-Pin Stromanschluß
1x ATX 12V Stromanschluß (1x4Pin)
1x ATX 12V Stromanschluß (2x2Pin)



- weitere Anschlüsse


1x parallele Schnittstelle (LPT)
1x serielle Schnittstelle (COM)
1x analoger CD-Eingang
3x Lüfteranschlüsse
1x PS2 Maus und Tastatur
1x Gehäusekontaktschalter
1x Anschluß IrDA Infrarotmodul


Technische Details


PCI Version


2.3



Arbeitsspeicher max.


8GB



Hardware Monitoring


JA



IDE UDMA Modus max.


UDMA133 SATA 300



max. Festplattengröße


500GB je Festplatte



CoreCell


Dual CoreCell


BIOS-Version


AMI BIOS 4Mbit (512kB)


A7250NMS 1.00

A7250NMS 1.12

A7250NMS 1.10

A7250NMS 1.22
 
A7250NMS 1.31

A7250NMS 9.05






 












































































Testkomponenten:


Grafikkarte


MSI RX800GTO-TD256E


Prozessor


AMD Athlon 64 3500+ Stepping F2 (Orleans)


Speicher


MDT DDR2 800 Kit 2x512MB CL5


Netzteil


Tagan TG580-U15



+3,3V
+5V
+12V1 +12V2
-5V
-12V
-5VSB


26A
30A
2x 20A
0,8A
1,0A
2,5A



Max. Gesamtleistung


580W


Zum Testbeginn waren neben Sempron™ nur Athlon™ 64 CPUs für den Sockel AM2 kurzfristig verfügbar. Vom Preis-/Leistungsverhältnis war der AMD Athlon™ 64 3500+ mit Abstand die günstigste CPU. Mit einer CPU-Taktfrequenz von 2200MHz hätte es auch ein Speicher DDR2 667 getan.



Kosten:


MSI K9N Platinum v. 1.0
AMD Athlon™ 64 3500+ boxed
MDT DDR2 800 Kit 2x512MB CL5


ab 95 €
ca.115 €
ca.110 €



Kosten für den Umstieg auf K9


ca. 320 €


Netzteil, PCI-E Grafikkarte und Festplatten (Laufwerke) können weiter genutzt werden.


Bei den Tests habe ich bewusst auf die Erhöhung von VCORE und VDIMM verzichtet. Es ist nicht Ziel, durch Überspannungen die Hardware zu gefährden.


Ein Problem bei den Hardwaretests war die verfügbare Software. Verschiedene Analyseprogramme haben die AM2-CPU, den DDR2-Speicher und/oder das Board nicht richtig erkannt.


Insgesamt hat das Board rundum einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich habe mich nicht als BETA-Tester gefühlt.

Beim zu hohen Übertakten wurden entweder vom BIOS die Taktfrequenz zurückgesetzt oder der Rechner blieb beim Booten mit schwarzem Bildschirm hängen. In diesem Fall hat ein CMOS-Reset mit dem „roten Knopf“ sofort geholfen.

Für das Testen wurden wiederholt verschiedene BIOS-Versionen genutzt. Das BIOS wurde per USB-Stick mit dem DOS-AMI-Tool AFUD408 geflasht. (Befehlszeile: AFUD408  A7250NMS.*** /P /B /N /C)



Netzteile


Als Netzteil diente neben dem 580W-Tagan Netzteil auch ein 350W Noname-NT.

Das 350W Noname NT:

Neben K9N Platinum, Athlon 64 3500+, RX800GTO, DDR2 800 Kit 2x512MB wurden noch ein optisches Laufwerk und eine Festplatte angeschlossen. Für den 24-pol. Anschluss konnte das Board nur mit einem 20-pol Stecker angeschlossen werden. Das Board lief bis 240MHz (entspricht 2640MHZ CPU-Takt) Prime stabil. Als ein zweites Laufwerk für einen RAID0-Verbund angeschlossen wurde, antwortete der Rechner mit Bluescreens. Beim Standardtakt lief der Rechner wieder stabil. Die Ursache für die Bluescreens ist eindeutig das Netzteil.


Tagan TG580-U15

Der Rechner wurde komplett mit drei Festplatten, einem optischen Laufwerk und einem Diskettenlaufwerk betrieben. Zwischenzeitlich wurde die RX800GTO durch eine NX7800GTX ersetzt. Zu den Bluescreens, wie bei dem 350W-NT kam es nicht mehr.


Fazit: Man sollte bei dem System nicht übermäßig am Netzteil sparen. Für einfache Rechner ohne Leistungsansprüche reicht ein 350W Netzteil. Bei steigenden Ansprüchen wird das Netzteil dann zur Fehlerquelle



Systemfrequenzen


Screens von ClockGen 1.0.4.6 (Freeware: http://www.cpuid.com/clockgen.php)
Mit dem Tool ClockGen ist es möglich wichtige Taktfrequenzen auszulesen. Dies ist vor allem wichtig um zu erkennen, wie sich Frequenzänderungen auswirken. Entsprechend der im BIOS hinterlegten Schritte wurde der Basistakt (in den Grafiken FSB) langsam erhöht.

































Der Originalzustand. Der Basistakt ist um 0,01MHz höher


\"\"


Der Speicher läuft bei FSB 218MHz mit 800 MHz

218MHz x 11 = 2400MHz

2400MHz / 6 (Teiler) = 400MHz


\"\"


Der Speicher ist hier bei einem Takt von 844MHz bei T1.
Das war der höchste stabile Wert mit
dem Teiler 6 für den MDT-Speicher mit VDIMM =1,9V.


\"\"


Um den FSB weiter erhöhen zu könne,
wurde der Speicherteiler auf 7 im BIOS erhöht.
Bei allen FSB-Änderungen blieb der Takt für PCIE und PCI absolut konstant.


\"\"


Danach wurde der PCI-E-Takt um 5MHz erhöht.
Der PCI-Takt bleibt trotz der Erhöhung stabil.
Höhere PCI-E und PCI-Takte können die Hardware beschädigen!


\"\"







Fazit: Der MDT-Speicher ließ sich problemlos um 5% übertakten. Die Einstellungen wurden mit Prime95 und MemTest86 auf Stabilität geprüft. Mit der CPU war eine Übertaktung von 20% möglich, ohne VCORE anzuheben.









 
















Temperaturen und Lüfter


Ein Thema bei der Prüfung waren die Temperaturen. Für diesen Zweck wurde das Board außerhalb vom Gehäuse mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Bei der CPU konnte nur die Kühlkörpertemperatur ermittelt werden. Je nach Betriebsfrequenz und Belastung schwankte die CPU-Temperatur laut BIOS zwischen 35°C und 45°C (bei Prime95). Der Kühlkörper lag bei ca. 2000U/min des boxed Lüfters von AMD ca. 5-10Grad unter der angezeigten CPU-Temperatur (abhängig von der Umgebungstemperatur und der Belastung).

Auffällige Erwärmungen wurden bei verschiedenen CMOS-Reglern gemessen, die sich im Bereich des CPU-Sockels befinden. Mit ca. 45°C sind das keine kritischen Werte. Der Kühlkörper mit den CMOS-Reglern oberhalb der CPU erwärmte sich wenig.

Eine höhere Temperatur wurde beim Kühlkörper für den nForce 570 Ultra gemessen (ca. 65°C). Die im BIOS und verschiedenen Programmen angezeigte Systemtemperatur kann nicht der Temperatur des nForce 570 Ultra entsprechen. Sie müsste in der Größenordnung des Kühlkörpers liegen. Der Kühlkörper besitzt eine Kupferplatte zur schnellen Wärmeableitung. Die Kühlrippen selber sind aus Aluminium. Um den Kühlkörper flach unter den PCI-E-Grafikkarten platzieren zu können, ist es mehr wie doppelt so groß wie der IC selber. Wem die Kühlkörpertemperatur zu hoch ist, kann sie mit einem kleinen Lüfter, der sich leicht an den Kühlkörperrippen befestigen lässt, senken.



Der Anschluss CPUFAN kann sowohl für 3-polige wie auch 4-polige Lüfter genutzt werden. Im BIOS wird der verwendete Lüftertyp eingestellt. AMD liefert derzeit noch boxed Lüfter mit 3-poligem Anschluss aus. Diese Lüfter können über das BIOS nicht temperaturabhängig geregelt werden. Wird im Smart FAN Target eine Temperatur eingestellt, reduziert sich die Lüfterdrehzahl um ca. 30%. Bei Disabled dreht der Lüfter mit voller Drehzahl.

Die 4-poligen Lüfter mit der digitalen Drehzahlsteuerung stehen derzeit noch nicht zur Verfügung.

Die Drehzahl vom SYSFAN wird im BIOS angezeigt. Eine Regeloption gibt es für diesen Lüfter im BIOS nicht. Der NBFAN wird im BIOS nicht angezeigt.



Benchmark


Ein weiterer Schwerpunkt war die Suche von Schwachstellen mit einem Benchmarkprogramm.
Ich habe dafür CrystalMark 2004 (v0.9.98.0) ausgewählt weil das Programm bereits das Board richtig erkannte.




Festplatten


Im ersten Moment habe ich den 2. IDE- Anschluss vermisst.
Die folgenden Bilder zeigen, welchen Einfluss die Festplattenleistung auf die Gesamtleistung des Systems hat:















\"\"

\"\"


Festplatte mit Ultra DMA/33


zwei Festplatten im RAID 1 Verbund






































































Messergebnisse:


Type


IDE


IDE


SATA


RAID 0


Mode


Ultra DMA/33


Ultra DMA/133


SATA/300


NVIDIA STRIPE


Size


6,4GB


160,0GB


160,0GB


320,0GB


Buffer


512KB


2048KB


8192KB


2x 8192KB


Read


10,25 MB/s


48,97 MB/s


57.46 MB/s


109,49 MB/s


Write


8.23 MB/s


47.25 MB/s


61.36 MB/s


114.91 MB/s


RandomRead512K


6.54 MB/s


24.05 MB/s


33.75 MB/s


40.94 MB/s


RandomWrite512K


7.85 MB/s


28.75 MB/s


43.57 MB/s


72.58 MB/s


RandomRead 64K


1.92 MB/s


5.88 MB/s


8.03 MB/s


6.90 MB/s


RandomWrite 64K


3.10 MB/s


9.83 MB/s


15.77 MB/s


23.18 MB/s






















Der Leistungszuwachs von SATAII gegenüber IDE ist deutlich zu sehen. Mit zwei SATAII-Platten im RAID0 Verbund ist fast eine Geschwindigkeitsverdopplung zu erreichen.

Mit RAID1 (Mirror) ist keine Leistungserhöhung aber eine Verdopplung der Datensicherheit erreichbar. Man könnte seine Programme in einem RAID0-Verbund ablegen und die persönlichen Daten in einem RAID1-Verbund (Raid 0+1). Mit dem Board ist auch ein Raid5-Verbund möglich.

Vor der Installation des Betriebssystems muss im BIOS über die SATA Devices Configuration der RAID für die entsprechenden Platten auf Enabled.

SATA 0 Primary/ Secondary Channel entspricht SATA 1 und SATA 2 auf dem Board usw.


Wenn das BIOS neu geflasht wurde, ist die SATA Devices Configuration neu einzurichten.


Fazit: Der IDE-Anschluß auf dem Board sollte für die optischen Laufwerke reichen. Wer das Leistungsvermögen des Boards ausnutzen will sollte unbedingt SATAII-Platten verbauen. Mit einem RAID0 (Stripe) erreicht man einen schnellen Festplattenzugriff. Also lieber 2x 160GB wie einmal 300GB. Für die Datensicherheit kann ein RAID1 (Mirror) dienen. Die 6 SATAII-Anschlüsse werden dem K9N Platinum-Anwender gerecht.



Taktraten und BIOS-Einstellungen


Das BIOS macht einen sehr komfortablen Eindruck. Der interessanteste Menüpunkt ist das Cell Menu:


\"\"


Cool’n’Quiet ist in den BIOS default auf Disabled. Wer es nutzen will, muss es auf Enabledstellen. Im Handbuch wird darauf hingewiesen, dass für Cool’n’Quiet DIMM1 bestückt sein muss. Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir lief Cool’n’Quiet bei 1+2, 1+3, 2+4 und 3+4. (Nur 1+3 und 2+4 liefert Dual Channel)


Die Spannung wird auf ca. 1,05V reduziert und der CPU-Takt sinkt gleichzeitig auf 1000MHZ (5x200MHz). Die Leistungsaufnahme des Systems sinkt am Netzteil um über 40W.
Für OC sollte Cool’n’Quiet auf Disabled bleiben.


Die CPU Frequenz reicht von 200-425 MHz. Also ein sehr großes Potential.

 
Neben Disabled und Auto gibt es viele Werte, die Manuel eingestellt werden können.

Adjust CPU Voltage (V) ist von 0,05V bis 0,35V einstellbar.

Adjust DDR Voltage ist von 1,80V bis 2,45V einstellbar.

Bei meinen Tests habe ich die Spannungen für CPU und Speicher nicht erhöht, weil das zu Hardwareschäden führen kann. Aus diesem Grund sind die Werte im BIOS unterschiedlich farblich gekennzeichnet.































Die Spannungen werden in verschiedenen Farben angezeigt:


grau


default Wert


weiß


safe settings


gelb


High performance setting


rot


risikobehaftete Werte


















Mit CPU Frequency Configuration kann man den Multi (5x bis 20x) der CPU einstellen. Bisher sind nur die Athlon 64 FX offen. Bei den anderen CPUs kann man den Multi nicht erhöhen. Man kann ihn einstellen, aber der Wert wird nicht übernommen. Mit einem geringeren Multi kann man jederzeit alle Athlon 64-CPUs mit dem Multi untertakten.


Über CPU Dynamic OverClocking lassen sich Werte zwischen 1 und 15% einstellen.


Der Memory Configuration sollte man etwas mehr Zeit widmen. Richtwerte kann man schlecht vorgeben. Das BIOS liest die SPD-Werte vom Speicher aus. Die hängen also vom gewählten Speichertyp ab. Der MDT DDR2 800 5-5-5-18 ist kein typischer Speicher für OC. Der CMD-ADDR TIMING-Mode ließ sich problemlos von 2T auf 1T ändern.


Bei Advanced Chipset Features lässt sich in  Hyper Transport MCP55 Configuration die Frequenz zwischen Chipsatz und CPU einstellen. Default ist für HT 1000MHz (weitere Werte: 200MHz, 400MHz, 600MHz, 800MHz,). Beim Übertakten sollte man diesen Wert auf 800MHz reduzieren.


Unter Spread Spectrum Configuration habe ich alle Optionen auf Disabled gesetzt.


Zur Steigerung der Systemleistung kann man die PCI-E Frequenz erhöhen (100 bis 200MHz). Um Hardwareschäden zu vermeiden rate ich davon ab. Es fängt mit Bildfehlern an und endet bei dauerhaften Schäden die nicht unter die Gewährleistung fallen.



Speicherdurchsatz in Dual Channel (128 Bit) und Single Channel (64 Bit)



Von Single Channel (64 Bit) nach Dual Channel (128 Bit) ändert sich der Speicherdurchsatz nicht wesentlich.

Für die Messung arbeitete der Speicher mit 400MHz realem Takt.




























Single Channel (64 Bit)


Dual Channel (64 Bit)


Read


2723,80 MB/s


2695,07 MB/s


Write


1362,06 MB/s


1836,30 MB/s


Read/Write


1302,87 MB/s


1581,91 MB/s


Cache


17628,76 MB/s


17643,15 MB/s










Leistungsänderungen:


Gestartet habe ich mit den default-Einstellungen im BIOS. CrystalMark v0.9.103.0 lieferte 86411 Punkte. Am Ende der Tests lief der Rechner ohne Spannungsanhebung für CPU und Speicher mit 240MHz Basistakt stabil und wurde mit 107981 bepunktet. Das ist ohne Spannungsanhebung eine Steigerung auf 125%.


In der nachfolgenden Übersicht wurden die Werte für die Grafikkarte herausgerechnet. Es wird nur die Leistung der CPU, des Speichers und der Festplatte bewertet.





















































































CrystalMark


26311


31893


33413


36749


37273


42685


ALU


8353


8400


9487


9571


10009


9994


FPU


9331


9577


10778


10856


11399


11031


Clock


2211,34MHz


2210,20 MHz


2497,24 MHz


2520,85 MHz


2640,23 MHz


2640,22 MHz


System Clock


201,03 MHz


200,93 MHz


227,02 MHz


229,17 MHz


240,02 MHz


240,02 MHz


MEM


6772


7328


7715


7788


7452


7430


Speichertakt
Teiler


368MHz
6


368MHz
6


416MHz
6


420MHz
6


377MHz
7


377MHz
7


HDD


1855


6588


5433


8534


8413


14230


Modus


UDMA/33


UDMA/133


UDMA/133


SATAII/300


SATAII/300


RAID 0






Bei 3DMarK05 geht sehr stark der Grafikanteil in die Bewertung. Da keine High End Grafikkarte verwendet wurde, vielen die Ergebnisse nicht so berauschend aus.


Ein satter Sound rundet den sehr guten Gesamteindruck ab. Als Basis dient ein Realtec-Chip ALC883. Wer bei JAUD1 die grünen Jumper auf 5-6 und 9-10 vermisst, sollte sich in der Dokumentation über Einzelheiten informieren. Zur Nutzung der Backpanel-Anschlüsse sind die Jumper nicht mehr notwendig. Am Backpanel stehen alleine 7 Anschlüsse für Mikro, optische und koaxiale S/PDIF-Ausgänge und die 7.1 Anschlüsse zur Verfügung.


In der Zwischenzeit erkennt ein Grossteil der Analyseprogramme das Board, die CPU und den Speicher korrekt. Bei Everest ist es aber immer noch vom BIOS abhängig: Mit BIOS 1.00 und 1.10 wird das Bord von dem Programm erkannt. Mit BETA-BIOS-Versionen hat Everest 2006 Build 3.00.630 seine Probleme und weißt das Board als unbekannt aus.


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der Notnagel

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sven_goldau

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #1 am: 13. Juli 2006, 12:04:22 »

toller bericht


sehr viele details drin !! finde ich gut

aller achtung


gruß

sven
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meine Rödelkiste
CPU:                   A 64  X2  4800+ @ 2700Mhz
                           FSB 270 x 10
Board:               K 8 N Diamond +
Speicher:          A-Data Vitesta DDR500  2x 512MB Dualchannel
                           CL2,5-4-4-7 @ 540Mhz/2,80V
HDD:                  2 x WD Raptor 1500/Raid 0
Grafik:               EVGA 7950 GX2 1GB
Netzteil:            BeQuiet  dark power 520W
Kühlung CPU:   Zalman 9500 LED@5V
Gehäuse:          Papst 120 mm

Zyxx

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #2 am: 13. Juli 2006, 15:38:03 »

gut gemacht :)

wird mir helfen, wenn ich ein neues system aufbaue demnächst...

 :winke
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be quiet 600w straight power quad rail
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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #3 am: 13. Juli 2006, 16:46:08 »

Kann ich mich nur anschließen....

Der gelungene Artikel ist das eine, viel Arbeit und Mühe beim Testen, das andere....

Mein Fazit: Einfach Klasse, Ingo!

Genug der \"Schleimerei\".... =)

Haben eigentlich alle K9 Boards nur einen IDE-Kanal?
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Thomas

der Notnagel

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #4 am: 13. Juli 2006, 16:53:47 »

Ja, der Chipsatz gibt nicht mehr her:


Alle nForce 5 Chipsätze unterstützen 6 SATAII und 2 IDE Laufwerke.
Bei SiS gibt es 4 SATAII und 4 IDE Laufwerke
Bei ATI sind es 4 SATAII und 2 IDE Laufwerke
Bei VIA sind es 2 SATA und 4 IDE Laufwerke.
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der Notnagel

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Percy

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #5 am: 13. Juli 2006, 19:50:25 »

Klasse Bericht Ingo!  

SATA wird eh den IDE ablösen deshalb finde ich es nicht schlimm das nur noch ein Kanal auf dem Board ist.

Wird es noch Bilder von der Wärmebildkamera geben?
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1152855099 »
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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #6 am: 14. Juli 2006, 08:06:04 »

Zitat
Original von Percy
Wird es noch Bilder von der Wärmebildkamera geben?
Ja. Leider habe ich nicht die Auswertungssoftware und muß auf eine \"Zuarbeit\" warten. Gestern habe ich noch einmal daran erinnert und mir wurde die Bearbeitung zugesagt.
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Speedbuster

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« Antwort #7 am: 14. Juli 2006, 08:28:28 »

Einfach klasse Ingo, schade das du kein Intel-Jünger bist.




Speedy :winke

Mueli

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« Antwort #8 am: 01. August 2006, 23:37:10 »

Zitat
Original von der Notnagel
Ja, der Chipsatz gibt nicht mehr her:

Alle nForce 5 Chipsätze unterstützen 6 SATAII und 2 IDE Laufwerke.
Das ist ja noch nicht so tragisch .... dem PIC kann man entnehmen, das 5 PCI-Slots unterstützt werden, gibt es denn eine derartige Variante?
Den Nforce4 habe ich bisher gemieden, da nach meinen Informationen nur 4 IRQs für PCI-Geräte verwendet werden und bereits Onboard-Komponenten per PCI angebunden sind und daher für PCI-Karten auf keinen Fall mehr 4 frei zur Verfügung stehen. Ist die Situation beim nForce570 ähnlich beschränkt, weis da jemand etwas genauer Bescheid?

Ich weis, dass nicht viele mit 4 und mehr PCI-Karten zu tun haben, aber immer erst nach dem Kauf damit kämfen zu müssen ärgert mich schon.
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Meine AMD DOSe -> hier , aber ohne Gewähr, da steter Umbau

Troubleshooting-Probleme? -> Kepner Tregoe  :)

der Notnagel

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #9 am: 02. August 2006, 08:47:16 »

Mit den 5 PCI-Slots ist das eine Platzfrage. Nach ATX-Spezifikation ist der Platz genau vorgegeben. Beim K9N Platinum hat man sich zu gunsten der PCI-E-Anschlüsse entschlossen, nur 3x PCI zu realisieren.

Ich benutze einen PCI-Slot für eine TV-Karte. Durch zahlreiche Onboardkomponenten erübrigen sich einige PCI-Karten. Da wird eher der Platz für die Backets knapp.
Die IRQ-Belegung müßte ich mal checken.
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der Notnagel

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Mueli

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #10 am: 02. August 2006, 09:05:39 »

Zitat
Original von der Notnagel
Mit den 5 PCI-Slots ist das eine Platzfrage. Nach ATX-Spezifikation ist der Platz genau vorgegeben. Beim K9N Platinum hat man sich zu gunsten der PCI-E-Anschlüsse entschlossen, nur 3x PCI zu realisieren.
SLI käme für mich nie in Frage, dann sollte es ja zumindest für einen vierten PCI-Slot reichen. Ich habe bereits einige SCSI-HBA für PCIe gefunden, von daher könnte ich sicher zumindest einen ersetzen.

Zitat
Ich benutze einen PCI-Slot für eine TV-Karte. Durch zahlreiche Onboardkomponenten erübrigen sich einige PCI-Karten. Da wird eher der Platz für die Backets knapp.

Ich nutze zur Zeit zwei PCI-Slots für SCSI, einen für eine Audigy, einen weiteren für eine DVB-C Karte (also auch TV) und einen fünften für W-Lan (ist zur Zeit ausgebaut, weil ich eine 6800 Ulta habe).
Die Brackets habe ich alle auseinandergenommen und an freie Stellen der Rückfront gelegt (die Diagnose Leds allerdings an die Front um sie auch von vorne ablesen zu können, den CMOS-Reset habe ich übrigens auch nach vorne und von außen zugänglich untergebracht).

Zitat
Die IRQ-Belegung müßte ich mal checken.
Da liegt eher der Knackpunkt, wenn schon interne Geräte z.B. ein NIC, einen dieser \'kostbaren\' IRQs verbrät - auch wenn IRQ-Sharing wohl nicht mehr so das Problem darstellt.
Das wäre jedenfalls sehr schön und nett wenn Du da etwas rausbekommen würdest, mir war es jedenfalls nicht gelungen.
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Meine AMD DOSe -> hier , aber ohne Gewähr, da steter Umbau

Troubleshooting-Probleme? -> Kepner Tregoe  :)

der Notnagel

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #11 am: 02. August 2006, 09:28:25 »

hier mal ein Auszug aus einem Everest-Bericht. Die TV-Karte war da noch nicht angeschlossen.
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der Notnagel

Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #12 am: 04. August 2006, 18:26:24 »

Hallo zusammen,

gerde neu registrtiert, deshalb, hallo erstmal :)

Habe mri das k9n platinum bestellt (es ist noch unterwegs bzw. der ganze PC in einzelteilen) und habe schon mal vorab eine frage dazu.

Kann man das BIOS flashen, bevor man Windows installiert hat und das alles ohne Floppy? Anders gefragt, macht es sinn, oder reicht es, wenn man es nach der Windows-Installation macht? Welche Methode wird als \"besser\" / sicherer angesehen, das Flashen in DOS oder mit dem MSI LIVE-Update - tool (kenne gerade die genau bezeichnung nicht)

gruß
Mark
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wollex

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #13 am: 04. August 2006, 18:58:46 »

Zitat
Kann man das BIOS flashen, bevor man Windows installiert hat
Selbstverständlich...

Zitat
und das alles ohne Floppy?
Natürlich....

Zitat
DOS oder mit dem MSI LIVE-Update?
Unter DOS ist sicherer, was eigentlich auch die Frage nach installiertem Windows beantwortet... ;)

BIOS-Update im Detail
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Thomas

der Notnagel

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #14 am: 04. August 2006, 21:08:07 »

also ich habe mit einem USB-Stick geflasht. Ging ganz easy. Das BIOS habe ich in der zwischenzeit vielleicht so 20mal geflasht.
Aktuelle BETAs poste ich hier: K9N Platinum/SLI Platinum BETA v1.22, v1.31 und v1.32
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der Notnagel

Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #15 am: 05. August 2006, 14:05:13 »

Klasse, besten Dank :winke

ich freu mich schon auf\'s board  :]

Eine Frage hätte ich da allerdings noch. Hier schreibt jemand:

Zitat
- Da das Board ein neues Retentionmodul hat, passen nur CPU Kühler die
entweder für AM2 Designed sind (z.B. AMD Boxed, Zalmann CNPS 9500 AM2)
- Das neue Retentionmodul hat 4 anstatt 2 Löcher,alte Kühler bei denen das
RT getauscht wird (z.B. Scytche Katana) passen nicht

Was hat das zu bedeuten, und was meint er mit \"RT\"?
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1154779783 »
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Mr-Tee

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Testbericht MSI K9N Platinum v. 1.0
« Antwort #16 am: 05. August 2006, 14:38:47 »

Hallo  :winke
 Also ich nehm mal an das er damit die Grundhalterung meint bzw. die Gegenplatte die den Cpu-Kühler hält.
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