Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
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Autor Thema: Kopierschutz als Sicherheitsrisiko  (Gelesen 7746 mal)

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Percy

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #20 am: 11. November 2005, 21:08:57 »

Zitat der Seite:

TweakPC Kommentar: Wir haben für alle entsetzten Kunden eigentlich nur einen Tip: Den Kauf boykottieren! Man kann zudem hoffen, dass alle großen Medien über diese Einschränkungen berichten und somit auch Otto-Normalverbraucher dem Kauf skeptisch gegenüber steht.

Also weiter sagen !!!  :D

Weniger lustig ist:

Der aktuelle \"XCP1 Burn Protect\"-Kopierschutz installiert sich automatisch auf dem Rechner und bleibt auf diesem auch nach einem Neustart aktiv. Der Kopierschutz ist  
zudem nicht im Task-Manager auffindbar, sodass er dem betroffenen Kunden kaum auffällt. Der Kopierschutzt wird mittlerweile auch von einem Wurm ausgenutzt, der sich über eine Schwachstelle verbreiten kann.

Was die machen ist illegal, dann dürfen wir auch denen ihren Mist auch dem Netz saugen!!!  :rolleyes:
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Xela

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #21 am: 11. November 2005, 22:10:31 »

Entwickelt doch mal nen Wurm, der die Ersteller mit Ihrem eigen tool Bomabdiert....

Ähnlich wie bei MS.....

Hoffentlich führen die so nen Mist nicht noch bei Rohlingen ein.

Hab nämlich noch ein paar von Sony
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der Notnagel

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #22 am: 16. November 2005, 15:09:21 »

Der folgende Link enthält neben einer Liste der betroffenen CDs auch Bilder, woran man den CD-Schutz erkennt:
http://www.eff.org/deeplinks/archives/004144.php
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der Notnagel

Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
Vor dem Update beachten: Woran erkenne ich, welches Board ich habe und Die Grafikkarte richtig erkennen
Unterstützung bei BIOS-Problemen nur bei vollständiger Angabe des installierten BIOS (z.B A7226NMS.150)
Für neue Beta-BIOS-Files oder VBIOS-Files bitte dierekt mit Seriennummer an den MSI-Support (Ticketsystem) wenden.
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ocram1971

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #23 am: 17. November 2005, 06:14:10 »

Hab gestern im Radio gehört dass Sony BMG die CD´s zurücknimmt und ein Tool für die Reinstallation anbieteten wird.


Edit: hier der Link
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Percy

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #24 am: 17. November 2005, 11:50:02 »

:lach :lach :lach :lach :lach
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Dr.BIOS

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derar sche von Sony geht weiter
« Antwort #25 am: 18. November 2005, 18:20:38 »

Nicht nur die Audio-CD mit seinem Root-Kit ist ein Risiko sondern das Deinstallationprogramm erst recht.
Die ehrlichen CD-Käufer werden für das viele Geld auch noch gnadenlos v*e*r*a*r*s*c*h*t

Lest es euch gut durch:
Nachdem der Uninstaller für die Rootkit-Funktionen des Sony-Kopierschutzes sich als größere Bedrohung entpuppt hat als das DRM-System selbst, meldet Websense nun die ersten Angriffe durch Webseiten. Sie nutzen ein auf dem PC verbliebenes COM-Objekt, bisher allerdings nur für vergleichsweise harmlose Aktionen wie einen Rechnerneustart. Problemlos ließen sich jedoch auch problematischere Schadroutinen implementieren, für deren Ausführung allein das Ansurfen der Internet-Seite ausreicht.
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longi

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #26 am: 19. November 2005, 10:51:18 »

Hi

na, dieses Rootkit soll es schon seit Mitte 2004 geben.
Warum allerdings Virenscanner von z.B. McAfee oder Symantec/Norten
das Teil erst seit Nov. 2005 erkennen ist evtl. mal eine Frage wert.

http://www.golem.de/0511/41729.html

Cu

Christian

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #27 am: 20. November 2005, 12:21:25 »

.. hoffen wir es mal !!
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der Notnagel

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Käufer meiden Sony-Audio-CDs
« Antwort #28 am: 22. November 2005, 13:15:39 »

Nach dem ganzen Hickhack rund um den enervierenden Kopierschutz auf den Musik-CDs von Sony BMG berichten die ersten Medien von einer Kaufzurückhaltung bei den Kunden.

Der Einzelhandel bemerke eine zögerliche Haltung, hohe Umtauschquoten und räume vereinzelt sogar schon die betroffenen 54 Titel der Sony-Liste aus den Regalen, schreibt die Canada National Post. \"Auf diese dumme Weise vermittelt das Plattenlabel seinen Kunden, dass man sein Geld nicht wolle, wunderte sich Tim Baker, der mit \"Sunrise Records\" 31 Plattenläden betreibt.

An der Universität in New York gab es am Wochenende erste Studentenproteste gegen Sony BMG. Dabei fing alles ganz harmlos mit einer Software an, die Audio-CDs vor dem Zugriff von Raubkopierern schützen sollte. Doch die brachte nicht nur Sicherheitslücken, sondern auch Probleme in PC-Laufwerken und bei iPod-Besitzern.

(So fing es an: 2001 führte die Industrie noch sichtbare Kopierschutz-Maßnahmen ein. Heute arbeiten die Programme im Verborgenen.)
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der Notnagel

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longi

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #29 am: 22. November 2005, 19:33:59 »

Hi

da werden sie wohl richtig löhnen dürfen.
http://oncomputer.t-online.de/c/61/69/85/6169852,pt=self,si=0.html   :D

Fordert 100.000 Dollar Strafe für jede verkaufte CD (2.1 Millionen)  :]

Es soll noch einen Kopierschutz geben, Name:  MediaMax  8o
Edit:
http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,386312,00.html
vorletzter Absatz.

Cu
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Voodoo Kid

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Sony-DRM: durchmischte Reaktionen
« Antwort #30 am: 24. November 2005, 13:37:43 »

Neues von Kunden, Künstlern und der Spaßfraktion

Zunächst zum Ernsthaften. Bei aller Kritik an Sonys Vorgehensweise, mit Trojanertechnik die Rechner ihrer Kunden zu sabotieren, setzt der Effekt auf die Verkaufszahlen nur langsam ein. Die Kunden kaufen nach wie vor Sony - CDs, bei den Titeln, die nun wegen der kontroversen DRM-Programme und fragwürdiger EULAs durch die Ticker gingen, ist nur vereinzelt ein Einbruch der Verkaufszahlen zu erkennen. Van Zants Titel \"Get Right with the Man\", welche als erste durch die Ticker ging, verkauft sich nach wie vor gut. Angesichts der nun anstehenden Klagen dürfte sich Sony mehr Sorgen machen, anläßlich der Verkaufszahlen deutet sich nur langsam ein Umdenken der verbraucher an - trotz stimmgewaltiger Boykottaufrufe und Warnungen Amazons, die schadhaften CD zu kaufen. Dass einige US-Unis inzwischen die Weisung an ihre Mitarbeiter die Weisung ausgaben, keine Sony - CDs mehr auf den Unirechnern abzuspielen, drückte die Verkaufszahlen offenbar ebenfalls nicht.

Erste Effekte beobachteten der Solokünstler Anastasio und sein Management. Mit 15.000 verkauften Alben in der ersten Woche brachen die Zahlen auf 7.000 ein, nachdem das Sony-Fiasko bekannt wurde. \"Es war schädlich, und wir werden das mit dem Label besprechen\", so sein Manager Patrick Jordan, und weiter \"Als Manager unterstützen wir das Vertrauen in unsere Fans. Kopierschutz hat nichts mit Vertrauen zu tun\".

Die Antiviren- Softwareschmiede von F-Secure reagierte inzwischen mit einigermaßen zynischem Humor auf die Desinformationskampagne Sonys: den Spruch von Sony-Präsident Thomas Hesse druckten sie inzwischen auf T-Shirts für ihre Programmierer.
\"Die meisten Leute wissen nicht mal, was ein Rootkit ist, warum sollten sie sich darum kümmern?\" - so kann man natürlich auch das Bewusstsein der User für Computersicherheit sabotieren.

Am schönsten jedoch ein Plan, der durch die Chatlogs ging: warum nicht einfach einen Ziegelstein nehmen, eine EULA draufschreiben und bei Sony durchs Fenster werfen? Ganz einfach: weil das Sachbeschädigung wäre und die EULA in Deutschland nicht rechtsgültig ist. Aber als Vorstellung doch durchaus angenehm: Textvorschlag folgt:
\"MIT DER ANNAHME DIESES ZIEGELSTEINS DURCH IHR FENSTER ERKENNEN SIE AN, DASS DURCH INSTALLATION DES STEINS IN IHREM GEBÄUDE KEINERLEI HAFTUNG FÜR SCHÄDEN ÜBERNOMMEN KANN, OB DIREKTER, INDIREKTER, BEABSICHTIGTER ODER VERSEHENTLICHER ART (EINGESCHLOSSEN, ABER NICHT BESCHRÄNKT AUF WEITERGABE PERSÖNLICHER DATEN, VERLUST VON EINKÜNFTEN, STÖRUNG VON ARBEITSABLÄUFEN ODER ALLE ANDEREN ARTEN VON VERLUST ODER SCHÄDIGUNG). DURCH INSTALLATION DES STEINS AKZEPTIEREN SIE DIE LIZENZBESTIMMUNGEN DIESES ZIEGELSTEINS EINGESCHLOSSEN ALLER HAFTUNGSAUSSCHLÜSSE, ERKLÄREN, AUF SCHADENERSATZ JEGLICHER ART ZU VERZICHTEN UND ERKENNEN AN, DASS KEINERLEI HAFTUNG FÜR DIE FOLGEN DER INSTALLATION DIESES STEINS IN IHR GEBÄUDE ÜBERNOMMEN WERDEN KANN. WENN SIE DIES NICHT AKZEPTIEREN, MÜSSEN SIE DEN STEIN UNVERZÜGLICH WIEDER AUS IHREM GEBÄUDE ENTFERNEN.\"

Aber wie gesagt: don\'t try this at home.

(gelesen in den News vom gulli.com)
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Tigerjan

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Kopierschutz als Sicherheitsrisiko
« Antwort #31 am: 26. November 2005, 01:17:07 »

Und schon gibt es die Gegenwaffe.

Alternativ kann man ja auch die äußeren Spuren zerkratzen. Nicht, daß noch was im Laufwerk rumfliegt.
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