Studie: Aggressionen gegen Computer sind nicht selten
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Xela

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Studie: Aggressionen gegen Computer sind nicht selten
« am: 16. November 2004, 18:10:10 »

Aggressionen gegen Computer sind nicht selten




\"Technology Related Anger\", Aggression gegen Technik, ist ein breites, aber bislang weitgehend unerforschtes Feld. Menschen ärgern sich über Fahrkartenautomaten, beschimpfen Scannerkassen, treten Autos. Und sie schlagen Computer. Dieses Phänomen hat nun die Soziologin Marleen Brinks für ihre Magisterarbeit (PDF) an der Fernuniversität Hagen untersucht. Aus den 340 Fragebögen von Menschen, die mindestens 30 Stunden je Woche am Computer sitzen, geht hervor, dass zwei Drittel der Befragten ihrem Computer gegenüber schon einmal laut geworden sind. Über 30 Prozent sollen zumindest mal nach der Maus geschlagen haben und immerhin noch 1,5 Prozent geben zu, den ganzen Monitor vom Tisch gestoßen oder den PC absichtlich fallen gelassen zu haben, teilt der Informationsdienst Wissenschaft mit.
    

Brinks plant nun eine Dissertation, in der sie das Thema weiter vertiefen möchte. Früher arbeitete sie selbst in einer IT-Abteilung. Dort beobachtete sie regelmäßig, wie die Kollegen ihren PCs gut zuredeten, sie lobten und streichelten, aber auch mit ihnen schimpften oder zuschlugen, wenn diese den Dienst verweigerten. Menschen reagieren aggressiv, wenn ihre Computer sie \"behindern\", hat Brinks herausgefunden. Heikel werde es, wenn unter Zeitdruck ein wichtiges Ziel erreicht werden müsse. Am Fachverstand könne das nicht liegen, denn auch IT-Fachleute behandelten ihre PCs häufig ausgesprochen schlecht. Eine Ursache könne sein, dass viele Mitarbeiter Probleme mit ihren Computern auf PC-Betreuer und Administratoren abschieben. Die Fachleute dagegen müssen sehen, wie sie mit Computern klarkommen, die entgegen aller Logik immer noch nicht tun, was die Benutzer wollen.

Die Kosten, die durch nicht funktionierende Technik entstehen, sind hoch. Eine niederländische Studie geht von anderthalb mit PC-Problemen verlorenen Stunden pro Woche an jedem Bildschirmarbeitsplatz aus, schreibt der Informationsdienst. Andere Studien veranschlagen den Zeitverlust noch erheblich höher. Anwenderfreundlichkeit sei dennoch lange kein Thema in der Entwicklung von Hard- und Software gewesen. Erst allmählich würden Anwender in die Programmierung mit einbezogen. Brinks hält es aber für wichtiger, dass die Nutzer sich von der Technik nicht allzu abhängig machen. Während langer Lade- und Rechenzeiten sollte man deshalb beispielsweise am besten telefonieren oder lesen. Und in kritischen Situationen tief durchatmen, eine Runde um den Block gehen, und es dann noch einmal versuchen.



Naja, wenn das Sche** Ding nicht das macht was es soll........ :evil: :D
Anm. New\'sFuzzi



Quelle: Heise.de / Meldung
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