Wir veröffentlichen neue Datenschutzrichtlinien um der europäischen DS-GVO, die ab dem 25.Mai 2018 in Kraft tritt, gerecht zu werden. Die neuen Datenschutzrichtlinien können Einfluss auf die Verwendung Ihrer Daten haben. Durch die weitere Nutzung unsere Webseiten stimmen Sie der Verwendung von Cookies, den neuen Datenschutzrichtlinien und den Geschäftsbedingungen zu.
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
Erweiterte Suche  

Autor Thema: Cray baut Superrechner  (Gelesen 919 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Xela

  • Ehrenmitglied
  • ***
  • :
  • Offline Offline
  • Beiträge: 3.523
Cray baut Superrechner
« am: 28. Juli 2004, 12:10:38 »



In den Sandia Laboratories, ein Forschungszentrum des US-Energieministeriums in New Mexico, wird ab sofort mit dem Aufbau des angekündigten neuen Supercomputers begonnen, der NECs Earth Simulator den Rang ablaufen soll. Das System wurde von Cray in Zusammenarbeit mit Sandia-Ingenieuren entwickelt. \"Red Storm\" soll für Simulationen in der Nuklearforschung eingesetzt werden.

Bis Ende September soll ein Viertel der Gesamtinstallation in Betrieb genommen werden. Im Vollausbau ab Januar rechnen die Atomforscher mit einer Spitzenleistung von 41,5 Teraflop/s, sagte Entwicklungsleiter William Camp von Sandia; ab Januar sollen dann auch die eigentlichen Performancetests zur Ermittlung der realen Rechenleistung beginnen. Red Storm soll nach den Vorhaben der Wissenschaftler den bisherigen Spitzenreiter im Supercomputing übertreffen: den von NEC gebauten Earth Simulator, der es zuletzt auf knapp 36 Teraflop/s gebracht hat.

Der Cray-Rechner basiert auf Opteron-Prozessoren von AMD, von denen jeweils vier Stück zusammen mit 8 GByte Hauptspeicher auf einem Prozessorboard sitzen. Jede CPU kommuniziert mit den anderen Hauptprozessoren über einen Seastar-Netzprozessor. Vier Seastar-Chips sitzen daher auf einer Tochterkarte jeweils unmittelbar über der CPU-Platine. 96 CPUs haben in einem Gehäuse Platz -- davon können bis zu 300 in einer Mesh-Topologie miteinander gekoppelt werden.  

Red Storm wird zunächst mit Single-Opterons gebaut. Ab Ende 2005 soll das System dann auf Doppelprozessoren umgerüstet werden -- dann erwartet Camp eine Leistung von rund 100 Teraflop/s.

Quelle:heise.de
Gespeichert