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Autor Thema: BIOS-Update im Detail  (Gelesen 629633 mal)

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der Notnagel

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  • Der Affe arbeitet nicht bei MSI
BIOS-Update im Detail
« am: 21. Juli 2004, 21:14:57 »

Einzelheiten und weitere Fragen zu diesem Thema werden hier diskutiert: BIOS-Update im Detail

Diese Anleitung soll alle Details eines Updates genau erklären. Sie sollte vor dem Update komplett durchgelesen und verstanden werden.
Die Themen im Überblick:
Vorbereitung
Finden der neuen BIOS-Version
Notieren der BIOS-Einstellungen und Bootreihenfolge umstellen
Ziel stabiles System
BIOS-Update mit LiveUpdate
BIOS-Update DOS-Methode
Flashen mit USB-Stick
CMOS-Reset
Hilfe, es ist was schief gegangen
BIOS-Baustein ausbauen
Adressen für BIOS-Service
EC-Reset (gilt nur für Notebooks!)
Flashservice über MSI
MSIHQ: USB Flashing Tool v1.18 - BIOS Flash leicht gemacht

Die Anleitung basiert auf Produkten von MSI.
Wer nicht viel Ahnung von einem Rechner hat, sollte die Finger von einem BIOS-Update lassen und seinen Händler damit beauftragen.
Wer Fragen zum BIOS-Update hat, stellt sie vor dem Flashen im Forum!

Never change a running system!


Das BIOS-Update ist ein Eingriff in die Rechnerhardware und fällt nicht unter die Garantie.
Bei einem stabilen Rechner ist in der Regel kein BIOS-Update notwendig.

-> Nicht von AIDA32 & Co wegen dem Hinweis Das BIOS ist älter als ... Jahre. zum Update verleiten lassen.
Bei Kompatibilitätsschwierigkeiten sollte ein Update gemacht werden.
« Letzte Änderung: 22. Mai 2017, 11:37:41 von der Notnagel »
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der Notnagel


Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
Vor dem Update beachten: Woran erkenne ich, welches Board ich habe und Die Grafikkarte richtig erkennen
Unterstützung bei BIOS-Problemen nur bei vollständiger Angabe des installierten BIOS (z.B A7226NMS.150)
Grundsätzlich Kein Support über PN, ICQ, Skype, WhatsAPP und dgl...

der Notnagel

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Vorbereitung:
« Antwort #1 am: 21. Juli 2004, 21:20:44 »

Vorbereitung:
 
 
 Werkzeug und Hilfsmittel
 - Diese Anleitung ausgedruckt oder auf einem anderen PC bereithalten
 - Handbuch zum Board, Blatt Papier und Bleistift bereitlegen
 - Werkzeug zum Öffnen des PC-Gehäuses
 
 Die genaue Boardbezeichnung und die installierte BIOS-Version muß nun ermitteln
 Im Allgemeinen steht die Boardbezeichnung zwischen den PCI-Slots.
 
 

 Man sollte sich bemühen, neben Marketing Name (z.B. K7N2 Delta2) auch Model Name (z.B. MS-6570E) und PCB-Nummer (z.B. VER:10C) zu notieren.

 Anmerkung zu den Nummern
 1 >> BIOS-Software >> AWARD oder AMI (klebt oft auf dem BIOS-Chip)
 2 >> der BIOS-Chip mit aufgeklebter Version. Wer den Text lesen kann, braucht die BIOS-Version nicht mehr weiter suchen (rechts daneben der Programmierstecker für den MSI-BIOS-Support)

 Beim Booten werden nach der Anzeige vom VGA-BIOS Angaben zum Board-BIOS angezeigt.
 Wird die Anzeige durch ein Logo verhindert, kann dieses durch die TAB-Taste oder im BIOS (dauerhaft) abgeschaltet werden.
 
 [BIOS Advanced BIOS Features Full Screen LOGO Show]
 Dieser Menüpunkt ermöglicht Ihnen, auf dem Startbildschirm Ihr Firmenlogo einzublenden. Die Einstellungen sind:
 Enabled Zeigt beim Hochfahren ein unbewegtes Vollbild
 Disabled Zeigt beim Hochfahren die POST-Meldungen.
 
 Dort sehe ich dann zuerst eines dieser schönen Bilder. Sie beantworten uns die Frage: Wo steht denn die BIOS-Version
 



Für die sogenannten OEM-Boards gibt es von MSI keinen Support. Boards mit fehlgeschlagenen Flashversuchen können von MSI auch nicht repariert werden.
 
 Bei PC der Marke Highscreen (Vobis), Peacock, Artist (Maxdata), Network, Fujitsu, Packard-Bell-NEC haben, in dem ein MSI-Mainboard eingebaut ist, vor dem Update den jeweiligen PC- Hersteller kontaktieren und fragen, ob man das MSI-BIOS verwenden kann. Dies hat technische und lizenzrechtliche Gründe, die dazu führen können, daß der PC mit dem MSI-Standard-BIOS nicht mehr funktioniert, oder die Herstellergarantie verloren geht. (diese Informationen hat uns Denniss zur Verfügung gestellt)
 
 Will jemand sein OEM-BIOS mit einem original MSI-BIOS flashen empfehle ich unbedingt das OEM-BIOS zu sichern.
 Dafür wird in der Kommandozeile folgendes eingegeben:
 AMI-Flashtool /s oder
 AWARD-Flashtool /sy
 Das Flashtool muß sich im gleichen Verzeichnis befinden und es ist der Name des verwendeten Flashtools einzusetzen!
 
 Folgende Bezeichnungen kennzeichnen die Softwareversion vom BIOS aber nicht die BIOS-Version vom Board:
 AMIBIOS Version 3.31a
 Award Modular BIOS v6.00PG
 
 Programme wie AIDA64 und CPU-Z zeigen genaue Angaben zum Board und zum BIOS (fehlerhafte Ausgaben können leider nicht ausgeschlossen werden)
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2015, 17:43:38 von der Notnagel »
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Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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der Notnagel

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Finden der neuen BIOS-Version
« Antwort #2 am: 21. Juli 2004, 21:26:08 »

Für das Auffinden einer neuen BIOS-Version gibt es 3 Wege:
- Mit dem Programm LiveUpdate von MSI
Programmdownload: http://download.msi.com/uti_exe/LiveUpdate.zip

- Die Homepage von MSI-Deutschland
Bei http://de.msi.com in der Schnellsuche Anfang von Marketing Name oder Model Name eingeben.
Im Suchergebnis werden oft mehrere Mainboards angezeigt. Das richtige auswählen, anklicken und auf der folgenden Produktseite links in den Menüpunkt BIOS Updates gehen.

Dort sind teilweise mehrere Dateien für ein BIOS-Update vorhanden. Die Datei mit dem höchsten Wert hinter dem Punkt ist die aktuellste. Man braucht im allgemeinen nur das letzte Update zu flashen. Es enthält alle Änderungen der Vorversionen!!

Durch Anklicken der BIOS-Version startet der Download einer ZIP-Datei. Zum Entpacken ist WIN-ZIP oder ein anderes Pack-/Entpackprogramm notwendig, das dieses Format händeln kann.

- Die Homepage von MSI-Taiwan
Die BIOS-Suche auf der Taiwanseite ähnelt stark der eben beschriebenen Suche.
Bei http://www.msi.com kann Marketing Name oder Model Name eingeben werden. Zusätzlich kann sofort BIOS oder Products ausgewählt werden.
In der Search List wird das entsprechende Board ausgewählt. Sollte Model Name und die erste Ziffer der BIOS-Version abweichen: Vorsicht.
Der weitere Weg entspricht der deutschen Seite.

- Vom Support zugesandte BIOS-Images
Der Support schickt bei bestimmten Problemen Beta-BIOS Versionen an den Fragesteller. Diese BIOS-Versionen können im allgemeinen für das Board genutzt werden, wenn man sich bei der Anfrage nicht bei der Boardversion vertan hat.

- Internetseiten mit modifizierten BIOS-Versionen
Für diese BIOS-Versionen gibt es keine Garantie von MSI. Wer wenig Erfahrungen mit dem BIOS hat, sollte die Finger davon lassen.
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2015, 17:51:09 von der Notnagel »
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Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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Notieren der BIOS-Einstellungen und Bootreihenfolge umstellen
« Antwort #3 am: 21. Juli 2004, 21:41:09 »

Vor einem Update sollten vor allem unerfahrene User ihre BIOS-Einstellungen notieren.
Dafür kann man die Screenshots im Handbuch verwenden.
Mit der DRUCK-Taste kann auch der Bildschirm über LPT1 ausgedruckt werden.
(aber wer nutzt schon einen Nadeldrucker an LPT1)
Beim Click-BIOS von MSI gibt es die Möglichkeit mit F12 im BIOS von jeder BIOS-Seite einen Screen zu machen. Hierfür ist ein USB-Stick an einem USB-Anschluß notwendig.

Vor dem Update sollte das Floppylaufwerk als erstes Bootlaufwerk eingestellt werden:
BIOS -> Advanced BIOS Features -> Boot Sequency / 1st/2nd/3rd Boot Device
Bei aktuellen Rechnern gibt es das Floppy-Laufwerk nicht mehr. Hier verwenden wir derzeit einen FAT32 formatierten USB2.0 Stick an einem USB2.0-Anschluß hinten am Board.

Dies ist bei der Flashmethode unter DOS in jedem Fall notwendig.
Außerdem soll diese Einstellung bei einem fehlgeschlagenen Flashvorgang die Chancen mit der Boot-Block-Methode erhöhen.

Ratsam ist es, einen USB-Stick mit LED zu verwenden, um Zugriffe auf den Stick zu erkennen. Mehr wie ein Stick schaden auch nicht. Mehr wie 32MB muß der Stick nicht haben.
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2015, 19:08:34 von der Notnagel »
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HKRUMB

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Ziel stabiles System
« Antwort #4 am: 21. Juli 2004, 21:43:58 »

Es ist alles zu unternehmen, um ein absolut stabiles System zu erhalten!

Freunde von OC sollten ihr BIOS auf Standartwerte zurücksetzten.
Problematische Hardware ist zu entfernen oder auszutauschen. Speicher eventuell auf einen Riegel reduzieren.

Es ist eine stabile Stromversorgung notwendig.
Nicht bei Unwetter flashen (Stromausfall).
Schädlingsfreiheit des Rechners prüfen (Viren, Trojaner...).
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der Notnagel

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BIOS-Update
« Antwort #5 am: 21. Juli 2004, 22:11:26 »

1. LiveUpdate BIOS flashen unter Windows

Bedingung für LiveUpdate ist eine absolut stabil laufende Windows-Installation!!!

- Virenfreises absolut stabiles Windows!!!
- Antivirenprogramme abschalten
- alle Firewall(s) im Rechner abschalten
- kein Overclocking
- SystemSavetools und dergleichen abschalten.
Da das BIOS-Update ein Eingriff in die Rechnerhardware ist, blockieren diese Programme den Zugriff.

Wenn das Board im Advanced BIOS Settings oder im Chipset Features Settings Menü
einen Eintrag Namens BIOS PROTECTION besitzt diesen auf DISABLED stellen.

1. LiveUpdate 5 starten und den Menüpunkt BIOS-Update auswählen. (Internetverbindung notwendig)
Prüfen ob in LiveUpdate das richtige Board angezeigt wird.

2. wenn neues BIOS Update verfügbar ist, dieses herunterladen

3. nach der Download der Datei, hat man die Wahl mit Liveupdate unter Windows weiterzumachen oder den Flashvorgang unter DOS fortzusetzen

4. mit LiveUpdate unter Windows ist unbedingt die Rettungsdiskette zu erstellen. Sie enthält unter anderem das alte BIOS und ist bei einem fehlgeschlagenen Update notwendig.

5. nun kann LiveUpdate das BIOS automatisch installieren.

6. Computer herunterfahren, ausschalten und vom Netz trennen
(CMOS-Reset nicht nötig, wenn LiveUpdate dies erfolgreicht ausgeführt hat)

7. CMOS-Reset durchführen (genaue Beschreibung erfolgt weiter unten)

8. Rechner starten und im BIOS die notwendigen Einstellungen vornehmen z.B. Takt für FSB, Clear NVRAM auf YES, speichern.

9. fertig ;)


Wer nicht mit LiveUpdate flashen will, findet nach der Installation alle notwendigen Programme im Unterverzeichnis von Live Update 3:
FlashUty mit AMI und Award
in AMI ist das Programm WinSFI.exe der WinFlasher für das AMI-BIOS
in Award ist das Programm WinFlash.exe der WinFlasher für das Award-BIOS

Wie man mit den Programmen arbeitet hat MurdoK hier beschrieben: How-to´s für AWARD & AMI Winflash
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2015, 19:10:34 von der Notnagel »
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Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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BIOS-Update
« Antwort #6 am: 21. Juli 2004, 22:11:43 »

2. DOS-Methode

Hierfür ist ein Floppylaufwerk und mindestens eine neue fehlerfreie Diskette notwendig.
(Wer schon immer eine Bootdisk gesucht hat, sollte hier vorbeischauen:Bootdisk)

Diskette vorbereiten
Boot-Diskette erstellen.
DOS
Dies ist unter DOS mit dem Befehl format a: /s möglich. (Die Dateien auf Diskette kopieren reicht nicht!)

Windows 9x
Explorer -> Kontexmenü Laufwerk A: -> Formatieren... -> MS-DOS-Startdiskette erstellen -> vollständig

WinME
unter Systemsteuerung -> Software -> Startdiskette erstellen und >>eine komplette Startdiskette erstellen<< auswählen.

Win2000
auf der Win2000-CD im Ordner \"\\Valueadd\\3rdparty\\Ca_antiv\" die Datei MAKEDISK.BAT ausführen. Diese Batchdatei erstellt eine fürs BIOS-Flashen dienliche Bootdiskette (ursprünglich nur für Antivirenprogramme gedacht ;) ).

Windows XP
Explorer -> Kontexmenü Laufwerk A: -> Formatieren...  -> MS-DOS-Startdiskette erstellen

Keine Windows NT-, OS/2-, Linux- oder ähnliche Startdisketten verwenden, sondern ausschließlich das Betriebssystem MS-DOS

Die Diskette von den Dateien:
AUTOEXEC.BAT,
CONFIG.SYS,
DRVSPACE.SYS,
DBLSPACE.SYS
befreien.

Die Diskette sollte nur folgende Dateien enthalten:
COMMAND.COM
IO.SYS (versteckte Systemdatei)
MSDOS.SYS  (versteckte Systemdatei)

Die BIOS-Datei wird von MSI komprimiert bereitgestellt (meistens als *.ZIP oder *.EXE).
Die Datei in ein separates Verzeichnis entpacken.

In dem Verzeichnis sind folgende Dateien:
neues BIOS-Image z.B. A6380VMS.360 für AMI oder W6373NMS.280 für AWARD/Phoenix
Die Ziffer hinter dem Punkt kennzeichnet die BIOS-Version.

Flashtool z.B. AMIFL827.EXE für AMI oder AWFL822A.EXE für AWARD/Phoenix

autoexec.bat (optional) diese Datei enthält eine Sequenz für das automatische Booten von Diskette.
Es kann nur die Datei aus dem MSI-Dateiarchiv verwendet werden!

Updateanleitung (optional) „How to flash the BIOS.doc“ oder „Wie führe ich ein BIOS Update durch.txt“

Release Informationen (optional) z.B. 6380v3X.txt

Das neue BIOS-Image und das Flashtool müssen auf die Diskette kopiert werden.
Die Datei autoexec.bat kann auf die Diskette kopiert werden. Eine bereits auf der Diskette vorhandene Datei autoexec.bat löschen.

Beispiel für den Inhalt einer Datei autoexec.bat aus dem ZIP-Archiv von MSI-Deutschland:

@ECHO OFF
CLS
ECHO.
ECHO MSI Technology GmbH - BIOS Update (Support Tel: 069-40893-191)
ECHO --------------------------------------------------------------
ECHO.
ECHO ACHTUNG : Um das BIOS Update jetzt durchzufuehren druecken
ECHO Sie bitte eine belibige Taste.
ECHO.
ECHO Falls Sie diese Datei unter WINDOWS gestartet haben oder das
ECHO Update spaeter durchfuehren wollen druecken Sie bitte STRG + C.
ECHO.
PAUSE

A:\\ amifl827 a6380vms.360 /A


Die letzte Zeile startet den Flashvorgang automatisch.
Wird die Datei autoexec.bat nicht auf Diskette kopiert, muß der Flashvorgang durch Eingabe der Befehlszeile vom DOS-Prompt gestartet werden.
Zur Sicherheit sollte man sich eine zweite Diskette mit gleichem Inhalt fertig machen.

Alternativen: Booten von Diskette, flashen von FAT32-Partition
Das neue BIOS-Image und das Flashtool können auch auf eine FAT Partition der Festplatte kopiert werden. Wer keine FAT-Partition auf der Festplatte hat, kann u. U. eine ältere kleine Festplatte extra einbauen.
Man vermeidet dann mit Sicherheit Lesefehler, wie sie bei einer Diskette auftreten können.

Die Befehlszeile zum Flashen

A:\\>Flashtool BIOS-Image /Optionen
z. B. A:\\>amifl827 a6380vms.360 /A

Achtung: Die Dateinamen müssen dem DOS-Format entsprechen: (max. 8 Zeichen vor dem Punkt und 3 Zeichen nach dem Punkt. Ist der Dateiname irgendwo länger, bitte unbedingt umbenennen! Das ist oft bei den Mod-Versionen des BIOS notwendig!

Optionen des AMI-Flashtool:


Die wichtigsten Parameter:
/? = Erklärung der Parameter aufrufen
/O = derzeitiges BIOS in einer Datei sichern
/U = ROM ID anzeigen
/P = BIOS programmieren
/B = Bootblock programmieren
/N = NVRAM programmieren
/C = CMOS Checksum zerstören (ersetzt nicht das CMOS-Reset!)

Beispiel für ein übliches Update eines AMI-BIOS:
afud408 a7376ams.140 /p /b /n /c

Beispiel für das Sichern eines BIOS in eine Datei:
afud408 oldbios.bin /o



Optionen des AWARD-Flashtool:


Optionen:
? oder H = Hilfe aufrufen
/cc = lösche CMOS nach dem Programmieren
/cd = lösche DMI nach dem Programmieren
/cp = lösche PNP(ESCD) nach dem Programmieren
/py = Programmiere den Flashbaustein
/sy = sichere das alte BIOS auf Diskette unter: \"OLDBIOS.BIN\"
/cks = zeige die Checksumme der Updatedatei
/R = Reset (Neustart) nach dem Programmieren
/wb= Mitflashen des Bootblocks ( für neuere Versionen )

Beispiel:
Sichern vom BIOS auf Diskette
AWFL783M /sy /pn

/sy -> herstellen einer Back-Up-Datei
Er verlangt dann nach einem Dateinamen. Am besten W6156VF1.210 eingeben.
/pn -> damit soll er nicht Programmieren. Das obere Feld frei lassen.

Diese Beschreibungen beziehen sich auf das klassische BIOS. Aktuell ist das UEFI. Das BIOS erkannt man am vorangestellten ExxxxxMS.xxx.
Das Flashen erfolgt wie bei Award- oder AMI-BIOS. Es ist nur das entsprechende Flashtool zu verwenden.
Eine Beschreibung und die entsprechenden Downloads gibt es hier:
Flashtools für (U)EFI
« Letzte Änderung: 27. April 2016, 15:32:43 von wiesel201 »
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Fragen zum BIOS-Update? BIOS-Update im Detail und Das Flashen einer Grafikkarte
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Thommy_Cool

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BIOS-Update im Detail
« Antwort #7 am: 21. Juli 2004, 22:18:44 »

Flashen mit USB-Stick

Benötigt werden
- ein beliebiger USB-Stick, dessen Daten gelöscht werden können
- das Freewareprogramm HP USB Disk Storage Format Tool 2.2.3 (inkl. Windows 7 Support)
- und die Dateien
COMMAND.COM,   
IO.SYS und
MSDOS.SYS (enthalten in diesem Archiv)

Das Format Tool wird installiert. Den USB-Stick einstecken, das Tool starten und das richtige Laufwerk auswählen. Das sollte dann so aussehen:


Als File System muß FAT oder FAT32 angegeben werden,
Creating DOS Startup Disk markieren und mit using DOS system files located at dem Tool sagen, in welchem Verzeichnis ihr die Boot-Dateien von DOS hingelegt habt.



Danach wird ein Flashtool (beispielsweise AFUD4310.EXE) und ein BIOS-Imagefile (beispielsweise A7550NMS.180) auf den vorbereiteten Stick kopiert.

Nun den Rechner neu booten und mit F11 Das Bootmenü aufrufen:



Man kann aber auch die Bootreihenfolge im BIOS ändern.
Wichtig: der USB-Stick muß im USB-Port stecken bevor die BIOS-Einstellungen geändert werden. Sonst wird der USB-Stick nicht im BIOS erkannt!

Beim nächsten Booten sollte dann der DOS-Prompt A:\\> oder auch C:\\> erscheinen. Nun gibt man zum flashen eines AMI-BIOS beispielsweise folgende Zeile (gebildet aus Flashtool, BIOS-Datei und Flashparametern) ein:

afud4310 a7550ams.180 /p /b /n /c

Beispiel AMI-BIOS


Achtung! Bei einem Update eines AWARD-BIOS ändern sich die Flashparameter! Die Befehlszeile sieht dann beispielsweise so aus:

awfl865 w7125nms.710 /sn /py /cc /cd

Beispiel AWARD-BIOS


Durch Betätigen der [Enter] Taste, setzt man den Flashvorgang in Bewegung.


<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ahwVa1BmJCQ" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=ahwVa1BmJCQ</a>


Wichtig!
Bei den hier angegebenen Befehlszeilen handelt es sich lediglich um Beispiele. Sie sind je nach Board, BIOS und Flashtool anzupassen!
Soll das BIOS eines MSI-Notebooks einem Update unterzogen werden, so gelten die hier angegeben Befehlszeilen generell nicht! In diesem Fall ist die im heruntergeladenen BIOS-Archiv enthaltene Datei flash.bat auszuführen!
« Letzte Änderung: 05. Januar 2017, 09:47:47 von der Notnagel »
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Rechenknecht

der Notnagel

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Das Flashen unter DOS
« Antwort #8 am: 22. Juli 2004, 18:13:52 »

Das Flashen unter DOS

Das Flashen erfolgt in reiner DOS-Umgebung. Führe das BIOS Update nicht aus einem Windows- DOS-Fenster, Linux DOSEMU, etc. Umgebung aus, denn sonst startet der PC im schlimmsten Fall nach dem Update nicht mehr.

Wenn das Board im Advanced BIOS Settings oder im Chipset Features Settings Menü einen Eintrag Namens BIOS PROTECTION oder BOOT VIRUS PROTECTION o.ä. besitzt, diesen auf DISABLED stellen.

Boot-Diskette mit Flashdateien in Laufwerk A: und den Rechner booten.
(Bei der Abfrage nach Datum und Uhrzeit einfach die Eingabetaste drücken)
Ist auf der Diskette die autoexec.bat von MSI-Deutschland erscheint u.a. folgender Text:
Um das BIOS Update jetzt durchzuführen drücken Sie bitte eine beliebige Taste.

Dann ist warten angesagt. Es dauert einige Zeit, bis das BIOS geflasht ist.
Das Ende wird durch 4 Beep-Töne signalisiert.
Wenn sich nichts mehr tut, Rechner ausschalten und weiter mit dem CMOS-Reset.

Mit DOS-Diskette und FAT-Partition der Festplatte - sehr sichere Variante
Beim Flashen von einer FAT-Partition der Festplatte kann man auch mit der autoexec.bat arbeiten.
Für den Laufwerksbuchstaben A am Anfang der Befehlszeile muß in der Regel C angegeben werden. Eventuell ist noch das Verzeichnis einzufügen, das die Flash-Dateien enthält. Danach läuft alles wie beim Flashen mit Diskette allein.

Das gleiche kann man auch ohne autoexec.bat machen.
- Boot-Diskette in Laufwerk A:
- Flashdateien sind auf der Festplatte
- Rechner booten.

Nach dem Booten von Diskette gilt bei fehlender keyb.sys die englische Tastaturbelegung:
Das / -Zeichen macht man am besten mit der Taste über dem Ziffernblock
Der Doppelpunkt ist das Ö.
Z und Y sind vertauscht.

Befehlsfolge:
c: (Laufwerk wechseln)
Flashtool BIOS-Image /Option (Flashbefehl)

Zum Beispiel
amifl827 a6380vms.360 /A

Die Befehle werden mit Enter abgeschlossen.
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CMOS-Reset
« Antwort #9 am: 22. Juli 2004, 18:16:00 »

CMOS-Reset (gilt nur für Mainboards!)

Mit dem Flashvorgang ist das BIOS-Update noch nicht abgeschlossen!
folgende Fehlermeldung ist ein Indiz für ein notwendiges CMOS-Reset:
\"CMOS Settings Wrong\"

Warum nach dem BIOS-Update eigentlich das CMOS löschen?
Bei einem BIOS Update ändern sich oftmals auch Datenstrukturen im CMOS-RAM, besonders häufig passiert dies insbesondere bei Versionsprüngen vor dem Komma (z.B. 2.x -> 3.x). Mal angenommen das alte BIOS legt an Adresse x des CMOS den Einstellwert y ab, der eine Einstellung für das IDE-Timing darstellt. Nun flashen Sie ein neues BIOS drüber, und dieses neue BIOS liest nun diesen Wert y aus Speicherzelle x aus und programmiert damit das Speichertiming... Der PC wird nun aller Voraussicht nach nicht mehr richtig funktionieren, abstürzen, Speicherfehler melden usw. Daher einfach das CMOS löschen, also Nullen hineinschreiben, und schon weis das BIOS, daß die Werte darin nicht gültig sind, nimmt diese nicht und verlangt vom Benutzer ersteinmal nach dem CMOS-Setup. Damit ist man auf der sicheren Seite.

Für den CMOS-Reset ist der Rechner immer vom Stromnetz zu trennen, der Ausschalter an der PC-Front reicht nicht!
Das NT ist noch voll unter Spannung und liefert weiterhin die 5Vstandby-Spannung an das Board.

Entweder Netzschalter am Netzteil aus oder Netzstecker aus der Steckdose!
Den Schalter an der PC-Frontseite drücken und dadurch die Restentladung der Elkos im PC beschleunigen.
Rechner öffnen und mit Hilfe des Handbuchs den Jumper JBAT1 oder den Schalter SW1suchen. Er befindet sich meistens in der Nähe der Batterie.

Der Jumper JBAT1 steckt auf 1-2 -> Daten erhalten (Keep Data)
Den Jumper JBAT1 auf 2-3 umstecken -> Daten löschen (Clear Data)
Ca. 20 Sekunden warten.
Den Jumper JBAT1 auf 1-2 zurückstecken -> Daten erhalten (Keep Data)

Oder, wenn vorhanden, den Schalter SW1 mehrere Sekunden gedrückt halten

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Hilfe, es ist was schief gegangen
« Antwort #10 am: 26. Juli 2004, 08:25:11 »

Unversehrter BIOS-Boot-Block
Zu den hier folgenden Tipps wäre eine ISA / VESA-Grafikkarte hilfreich. Dann würde beispielsweise folgender Text auf dem bildschirm angezeigt:

Award Bootblock BIOS v1.0
BIOS ROM checksum error
Detecting floppy drive A media...
Drive A error. System halted.


Der Boot Block Code unterstützt keine PCI-Grafikkarten. Mit einer PCI-Grafikkarte bleibt der Bildschirm dunkel, funktioniert aber dennoch, indem Meldungen durch Beep-Töne aus dem PC-Lautsprecher erfolgen:

Beep-Töne während des Bootens:
Zwei kurze Beeps = keine Bootdiskette in Laufwerk A:
Sich ständig wiederholende kurze Beeps = kein Diskettenlaufwerk vorhanden

Beep-Töne nach der Flashprogrammierung:
Sich ständig wiederholende lange Beeps = Programmierung abgeschlossen. NEUSTART!

Wie erkenne ich, ob der BIOS-Boot-Block noch unversehrt ist?
Nach einem Reset oder nach dem Einschalten bekomme ich nur ein schwarzes Bild, aber das Diskettenlaufwerk macht Geräusche und die Laufwerkslampe ist an.
Der Bootblock des BIOS hat anhand der BIOS-Prüfsumme festgestellt, daß das BIOS nicht in Ordnung ist, und startet einen Rettungsversuch um das richtige BIOS wieder einzuprogrammieren.

AWARD-BIOS:
Kurzanleitung:
Hierzu wird wieder unsere Bootdiskette benötigt, mit einer Änderung:
Man braucht zusätzlich eine Datei namens \"AUTOEXEC.BAT\", die man mit einem Texteditor auf einem anderen PC anlegt, und die nur den folgenden einzeiligen Eintrag enthält:
Flashprogrammname updatedateiname

Diskette einlegen und den Rechner starten:
Sich ständig wiederholende lange Beeps = Programmierung abgeschlossen. NEUSTART!

ausführliche Anleitung
Nutze hierfür bitte einen 2. PC.

1. MS-DOS Bootdiskette wie für das normale BIOS-Update erstellen. (Beschreibung ist weiter oben)

2. Das Flash-Utility und die BIOS-Datei auf die Diskette kopieren. (beispielsweise )

3. Eine AUTOEXEC.BAT auf der Diskette erstellen, in der das Flash-Utility (beispielsweise AWFL823.EXE) mit der BIOS-Image-Datei als Parameter aufgerufen wird, beispielsweise (hier MS-6378 mit BIOS W6378VMS Ver. 3.50):

Flashdatei Leerzeichen BIOS-Image-Datei
AWFL823 W6378VMS.350


Es sind die gleichen Dateien, die für den 1. Flashversuch genutzt wurden. Es kann aber auch eine andere Version für das Board genutzt werden.(beispielsweise W6378VMS.340 statt W6378VMS.350)

3. Den PC mit dem zerschossenen BIOS vorbereiten: Nur die erste Speicherbank bestücken, alle Erweiterungskarten außer der Grafikkarte entfernen, Festplatten abziehen. Nur das Floppy-Laufwerk, Speicher und CPU und Grafikkarte darf angeschlossen sein.

4. Die Diskette in Laufwerk A: einlegen, einschalten und hoffen.

5. Falls der PC anfangen sollte (evtl ohne Bildschirmanzeige), von der Diskette zu starten, hat man es fast schon geschafft. Wenn der PC nicht von der Diskette bootet, dann geht es leider nicht, Sie müssen sich an Ihren Händler oder den MSI-Support wenden.

6. Nachdem die Laufwerks-LED wieder aus ist, sicherheitshalber noch 5 Minuten warten, momentan wird gerade geflasht.

7. Wenn der Rechner nach langer Zeit keinen Reset von selbst machen sollte, dann den Resetknopf drücken, wenn auf dem Monitor ein Bild erscheint, dann haben Sie es geschafft. Wenn nicht, dann nochmal mit Punkt 3 anfangen, und nochmal mit dem anderen PC überprüfen, ob das Flash-Utility richtig in der AUTOEXEC.BAT eingetragen ist, und das der Dateiname der BIOS-Datei stimmt.

AMI-BIOS:
Kurzanleitung:
Hier wird eine leere und formatierte Diskette benötigt. Kopieren Sie Ihre Updatedatei auf Diskette und benennen Sie sie in \"AMIBOOT.ROM\" um. Jetzt den PC neu starten und dabei die Tasten \"\" gedrückt halten, bis Sie einen Piepston hören. Die Tasten loslassen und warten. Der Bildschirm bleibt dabei auch weiterhin schwarz. Nach 10-30 Sekunden sollten 4 Piepstöne zu hören sein, die aussagen, dass das BIOS neu programmiert wurde.

ausführliche Anleitung
1. Bereiten Sie in einem anderen PC eine leere Diskette vor, am schnellsten geht das mit „FORMAT A: /U /Q“ oder „DELTREE A:“. In der Zusammenfassung darf der Rechner keine Diskettenfehler anzeigen. Unter Windows ist ein Oberflächentest möglich.

2. Kopiere die BIOS-Image-Datei (beispielsweise a6380vms.570) auf die Diskette, und benenne diese in AMIBOOT.ROM um.
DOS-Befehl (Command-Line-Befehl)
REN A:[BIOSNAME.EXT] AMIBOOT.ROM
für [BIOSNAME.EXT] den Namen der BIOS-Image-Datei einsetzen.
(beispielsweise REN A:a6380vms.570 AMIBOOT.ROM)

Mach das keinesfalls mit der komprimierten EXE- oder ZIP-Datei!!! Es muß die BIOS-Image-Datei sein, die zum Board gehört.

3. Lege die Diskette in das Laufwerk A: des PCs mit dem nicht funktionierenden AMI-BIOS.

4. Schalte den PC ein und ...

5. ... drücken SOFORT die Tasten STRG und POS1 gleichzeitig. (Bei neueren Boards geht es oft auch ohne die Tasten -> ausprobieren)

6. Laß den PC von Laufwerk A: lesen, er liest dann bereits die BIOS-Datei!!! (Eventuell müssen die Punkte 4 und 5 mehrmals wiederholen, bis man es schafft, daß Punkt 6 startet).

7. Wenn der PC von der Diskette liest, dann können die Tasten losgelassen werden. Das BIOS wird in diesem Moment neu programmiert.

8. Die Wiederherstellung des BIOS ist beendet, sobald auf dem Bildschirm wieder etwas angezeigt wird.

9. Überprüfe, ob wieder die richtige BIOS-Version auf dem PC drauf ist.

Mit ein bischen Glück erkennt das AMI-BIOS auch von selbst, daß es die Bootblock-Methode automatisch starten soll. Bei neueren AMI-BIOSsen (wie z.B. beim MS-6191 und bei MS-6195 K7 Pro) funktioniert dies mittlerweile sehr zuverlässig, also ohne STRG+POS1 zu drücken, wenn eine falsche CRC-Prüfsumme des BIOS ermittelt wurde. Diese BIOSse schnarren solange auf der Floppy herum, bis sie eine Diskette mit einer AMIBOOT.ROM finden, die Datei wird dann vom BOOT-Block hocherfreut angenommen und in das Flash-ROM transferiert. Anschließend wird ein Reset durchgeführt, und das BIOS sollte sich wieder melden.

Auf keinen Fall den PC abschalten, während er das BIOS neu programmiert. Wenn man es doch machen sollte, kann das BIOS nicht mehr gerettet werden. Falls das trotzdem passieren sollte, wende mansich mit der Bitte um Hilfe an seien Händler, oder an den technischen Support von MSI.
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BIOS-Baustein ausbauen
« Antwort #11 am: 08. September 2004, 15:34:07 »

BIOS-Baustein ausbauen
 

BIOS gelötet. Hier muß das Board komplett zum Flashen eingeschickt werden.


Auf keinen Fall vom Board reißen!

BIOS gelötet. Hier muß das Board komplett zum Flashen eingeschickt werden. Links ist der Programmieranschluß zu sehen


Auf keinen Fall vom Board reißen!

BIOS gesockel. Mit etwas Geschick kann man diesen BIOS-Baustein ausbauen und zum Neuflashen an MSI oder eine andere Servicefirma schicken

Schauen wir uns den gesockelten BIOS-Baustein genauer an. Der rote Pfeil kennzeichnet eine abgeflachte Ecke. An ihr erkennen wir die Einbaurichtung im Sockel. Die beiden grünen Pfeile kennzeichnen die Stellen, wo wir mit Werkzeug den Baustein ausbauen können.
Vorbereitung

 Ich empfehle das Board aus dem Gehäuse zu nehmen. Rechner vom Netz trennen. Elektrostatische Aufladungen vermeiden. Die einzige Spannungsquelle auf dem Board ist die CMOS-Batterie. Ich empfehle sie auszubauen. Nach dem Flashen des BIOS- Bausteins ist ohnehin ein CMOS-Reset nötig.
Der gesockelte BIOS-Baustein moderner Bauart kann mit einem PLCC Ausziehwerkzeug oder mit einem (besser zwei) kleinen Schlitz-Schraubenziehern ausgebaut werden.
 Zuerst die Methode ohne Spezialwerkzeug.
 Die Schlitzschraubenzieher müssen in die gekennzeichneten Kerben passen!
 Der Schaltkreis wird vorsichtig mit den(m) kleinen Schlitzschraubendreher(n) ausgehebelt.


Man kann auch ein PLCC Ausziehwerkzeug (ab 2€ im Handel) nehmen.


Wer weder PLCC-Ausziehwerkzeug noch kleine Schraubenzieher hat kann sich auch mit einer Büroklammer behelfen.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2015, 08:55:57 von der Notnagel »
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Adressen für BIOS-Service
« Antwort #12 am: 23. Juni 2005, 09:22:14 »

Ein "zerschossenes" BIOS für nicht unweigerlich zu einem kaputten Board!! Aktuelle Boards haben bei MSI einen aufgelöteten BIOS-Chip, der über einen Programmieranschluß von MSI neu geflasht werden kann.
Hier mal ein paar Adressen von Firmen, wo ihr euren Chip flashen lassen könnt, oder die euch einen neuen Chip flashen
(wird fortgesetzt, weitere Adressen erwünscht)</span></p></td>



letzte Änderung: 16.01.2016
« Letzte Änderung: 12. Januar 2016, 19:37:09 von der Notnagel »
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EC-Reset
« Antwort #13 am: 22. Juli 2004, 18:16:00 »

EC-Reset (gilt nur für Notebooks!)

Nach dem Update eines Notebook-BIOS ist unbedingt ein Reset des EC (Embedded Controller) durchzuführen!

Folgende Schritte sind nach einem Flash dazu notwendig:

1. Notebook durch Drücken des Power-Buttons ausschalten.
2. Gerät durch Entfernen des Netzteils vom Stromnetz trennen.
3. Den Akku entnehmen.
4. Das Notebook in diesem stromlosen Zustand für ca. fünf Minuten liegen lassen.
5. Im Anschluss das Gerät wieder mit Strom versorgen und einschalten.

Nach dieser Prozedur sollte das neue BIOS nun korrekt seinen Dienst verrichten.



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Flashservice über MSI
« Antwort #14 am: 13. September 2010, 16:32:26 »

MSI hat seinen Flashservice jetzt in den MSI-Shop eingegliedert:
MSI-Flashservice
inkl. Versand innerhalb der EU zum Kunden kostet dieser Service 25€.

Vor allem sollte man bei der Abwicklung die Produktbeschreibung weiter unten auf der Seite vom MSI-Shop beachten.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2015, 08:29:53 von der Notnagel »
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BIOS-Update im Detail
« Antwort #15 am: 13. September 2010, 16:32:38 »

Einzelheiten und weitere Fragen zu diesem Thema werden hier diskutiert: BIOS-Update im Detail
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