Windows Longhorn
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Autor Thema: Windows Longhorn  (Gelesen 13135 mal)

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Maddi

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Windows Longhorn
« Antwort #20 am: 27. Juni 2004, 04:51:57 »

Erstmal soweit ich weiß kommt der Name Longhorn nicht von dem Berg, so soll nämlich das nächste Betriebssystem heisen(wer grad ´n atlas hat kann ja mal nachgucken).
Der Name kommt von einer Bar am Fuße dieses Berges, was einiges erklärt, unzwar: Longhorn soll nur die Vorstufe auf dieses \"Berg-System\" sein und sollte deshalb 2004 bereits rauskommen. Gehen wir mal davon aus, dass die mehr am Bunten als am Stabielen arbeiten und bedenken wir das Win2k heute noch gepacht wird, haben wir also 2010 ein fertiges Stazi-BS Auch wenn es schon öfters vorgekommen ist, man kann es nicht oft genug erwähnen: Vorsicht bei TCPA
http://www.againsttcpa.com (Wenn ihr geschickt seit konnt ihr ja wie ich im Unterricht Werbung für diese, oder Ähnliche, Aktionen machen und die DAU´s aufklären)
Überings es gibt Direct X unter Linux, das Projekt heißt WineX und basiert auf Wine (welch Wunder bei dem Namen) Ich hab es noch nicht ausprobiert, da dafür eine 3-Monats-Mitgliedschaft zu 5€ /Monat notwendig ist und es noch nicht alles unterstützt(CS geht aber),doch die Entwickler haben gesagt, dass sie bei 20000 zahlenden Usern den Code freigeben und bis 2006/2010 wird das bestimmt ausgereift genug sein, falls nicht sowieso die Spielehersteller sich an UT und quake ein Beispiel nehmen und  auch für Linux proramieren

/Monokulturen unterstützen die Verbreitung von Schädlingen
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agentsmith1612

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Windows Longhorn
« Antwort #21 am: 27. Juni 2004, 10:22:03 »

Sorry wenn ich frag aber was ist TCPA?
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longi

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Windows Longhorn
« Antwort #22 am: 27. Juni 2004, 11:41:55 »

Hi

Trusted Computing Platform Alliance

Cu

der Notnagel

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Windows Longhorn
« Antwort #23 am: 27. Juni 2004, 13:05:42 »

@agentsmith1612
Ich verstehe dich nicht ganz. Geh doch einfach mal auf den Link von Maddi.
Da steht alles, wirklich alles drin! Oder soll ich es dir vorlesen?

Hier nur mal die Kopie einer Seite von dort:
Zitat
Hier wollen wir das Ganze etwas entwirren und uns auf die Kernpunkte konzentrieren. Auf den ersten Blick ist es nämlich meist unmöglich, dass Geflecht aus Technologien, Konzernen und Gesetzen, im Ganzen zu erfassen.

Die Technologie:
TCPA steht für Trusted Computing Platform Alliance (Vertrauenswürdige Computerplattform Allianz). Bei der Technologie sprechen wir also von der TCP (Der Vertrauenswüdigen Computerplatform). Diese sieht vor, dass anfangs alle Computer mit einem TPM (Trusted Platform Module), auch bekannt als Fritz-Chip, ausgestattet werden. In späteren Entwicklungsstufen werden dessen Funktionen direkt in CPUs, Grafikkarten, Festplatten, Soundkarten, Bios usw. integriert. Dies stellt dann sicher, dass der Computer sich jederzeit in einem TCPA-Konformen Zustand befindet und dies überwacht. Präzise ausgedrückt heißt das: Auf der untersten Ebene befindet sich die Hardware, darüber TCPA, und erst danach kommt der User. Die gesamte Kommunikation arbeitet mit einer 2048Bit starken Verschlüsselung, also sicher genug, um das Entschlüsseln in Echtzeit auch auf längere Sicht zu verhindern. Dies dient dazu, sicherzustellen, dass die TCPA jegliche ungewollte Software & Hardware unterbinden kann. Daraus resultierend wird man Software und Hardware, welche nicht von diesem Konsortium abgesegnet (Zertifiziert) wurde, nicht einsetzen können. Und um diese zertifizieren zu lassen, wird man voraussichtlich, zumindest für Privatpersonen bzw. kleine & mittelständische Unternehmen, horrende Summen bezahlen müssen. Demzufolge würde man OpenSource praktisch zum Tode verurteilen, da eine Software ohne TCPA-Lizenz einfach nicht lauffähig wäre. Auf Kurz oder Lang würden nur die großen Softwareunternehmen überleben und den Markt nach belieben beherrschen können.
Wer jetzt meint, man könne dieses System doch sicher umgehen/entfernen, dürfte sich täuschen. Erstens gab es bisher noch nie eine solch in die Hardware integrierte Sicherheitstechnologie, zweitens waren es bisher immer Offline-Systeme. Bei TCP werden die Rechte zentral von der TCPA (USA?) verwaltet. Und sobald das System eine Manipulation bemerkt, wird dies gemeldet werden. Was dies strafrechtlich zur Folge haben könnte, erläutern wir unter \"Die Gesetzesentwürfe\". Das somit auch Systeme, die aus gutem Grund (Geschäftsdaten) nicht ans Netz sollen, zumindest zeitweise zum Schlüsselabgleich, auch online sein müssten, wäre da noch ein weiteres Übel.

Die Unternehmen:
Gegründet wurde die TCPA 1999 von Compaq, HP, IBM, Intel und Microsoft. Bis heute gehören ihr jedoch schon 200 Unternehmen an. Darunter finden sich Adobe, AMD, Fujitsu-Siemens, Gateway, Motorola, Samsung, Toshiba und viele weitere bekannte Unternehmen. IBM liefert schon die ersten Desktop-PC und Notebooks mit integriertem TPM aus.

Die Gesetzesentwürfe:
In den USA gibt es einen Gesetzesentwurf, den so genannten CBDPTA (Consumer Broadband and Digital Television Promotion Act). Vormals war dieser bekannt als SSSCA (Security Systems Standards and Certification Act). Die neue Bezeichnung liest sich bei weitem harmloser. Scheinbar machte es die erste Bezeichnung zu einfach, den Zweck des Gesetzesentwurfs zu verstehen.
Dieser sieht vor, sichere (also TCPA konforme) Geräte gesetzlich vorzuschreiben. Systeme welche diesem Gesetz nicht entsprechen dürften in den USA dann weder verkauft noch gekauft werden. Zuwiderhandlungen würden mit bis zu 5 Jahren Gefängnis und bis zu $500.000 Geldstrafe bestraft. Selbiges würde für die Entwicklung von \"offener\" Software gelten. Offen in dem Sinne, dass sie auf nicht TCP-Systemen lauffähig wäre.
Auch wenn dieses Gesetz selbstverständlich nur in den USA rechtskräftig wäre, hätte dieses katastrophale Auswirkungen für den Rest der Welt. Da US Unternehmen keine \"unsichere\" Software mehr entwickeln dürften, müssten andere entweder mit auf den TCP-Zug aufspringen, womit sie die Kontrolle über sich an die TCPA (USA?) abgeben würde, oder aber vollends auf Software von US-Unternehmen verzichten. Kein Windows, Solaris, MacOS, Photoshop, Winamp oder kurz gesagt, der größte Teil aller auf dieser Welt eingesetzten Software wäre nicht mehr einsetzbar.

Die Konsequenzen:
Damit sich das Ausmaß jeder für sich selbst und seine eigene Situation ausmalen kann, haben wir diesen Abschnitt sehr generell gehalten. Es sollte aber ein leichtes sein, anhand dieser Punkte die für sich selbst daraus resultierenden Einschränkungen zu bestimmen.


Die informelle Selbstbestimmung ist nicht mehr existent, man kann keine Daten mehr nach eigenem Willen speichern, kopieren, erstellen, programmieren, ... Sowohl für private als auch für Firmen
Der freie Zugang zum EDV/Software Markt ist für Nicht-Konzerne völlig unterbunden, der Markt wie wir ihn heute kennen völlig zerstört
Einschränkung des Eigentumsrechts an gekaufter Hardware
Die Meinungsfreiheit und das freie Wort im Internet sind endgültig beseitigt
Das Recht auf Privatsphäre bei der EDV Nutzung ist Geschichte
Die Nationale Unhabhängigkeit der einzelnen Staaten ist nun völlig in der Hand der Amerikaner
Die Welt bricht digital in zwei (Staaten die sich gegen TCP aussprechen)
Wem jetzt nicht die Alarmglocken bis zum jüngsten Gericht läuten, kann getrost darauf verzichten Ross Andersons ausführliche FAQ zu lesen.
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der Notnagel

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Maddi

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Da sieht man´s wieder
« Antwort #24 am: 30. Juni 2004, 16:57:04 »

Danke, agent
Deine Frage zeigt dass du, obwohl du in einem Monat 52 Beiträge hattest und deswegen dich wahrscheinlich viel mit PC´s beschäftigst keine Ahnung um die Gefahr von TCPA hattest. TCPA ist eine Gefahr für die Freiheit der gedsamten Welt.
Darum klärt eure Umgebung über die Gefahren von TCPA auf. Die Hersteller wollen  ihren Schrott nicht verstecken, so wie spyware das normalerweise tut, sondern damit Werbung machen für das bisschen an Sicherheit was es bringt (Nasenbluten lässt sich auch durch einbetonieren beheben ;) )
Ihr könnt es z.B. wie ich machen: Englishunterricht>referate über berühmte Personen>Billy Gaytes>1. Seite Biographie 2. Seiten warum er gehasst wird inkl. TCPA und entsprechende Bilder
(gab übrings ´ne 2)
Wer sich für das referat interresiert soll mich anschreiben (nospam)marius.wigger@freenet.de ich schick es gerne rum (Open Source sozusagen)
Übrings wenn TCPA schon auf den Servern und/oder meinem PC laufen würde währe dieses Posting und das Referat wahrscheinlich gelöscht werden(nur mal so um KLEINE Folgen zu zeigen)
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AMDAthlon2500+

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RE: Da sieht man´s wieder
« Antwort #25 am: 30. Juni 2004, 18:33:44 »

Hi,
Was soll dann noch ein PC bei diesen Einschränkungen. Dann kann man ihn ja alleine denken lassen, da der User ja so gut wie nix mehr zu sagen hat, dazu wird das bestimmt zu teuer für Endbenutzter.

I AM AGAINST TCPA   :motz

cu
Thomas
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Serge

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RE: Da sieht man´s wieder
« Antwort #26 am: 30. Juni 2004, 23:24:31 »

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agentsmith1612

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« Antwort #27 am: 01. Juli 2004, 06:40:57 »

Ich hab den Text jetzt noch mal gelsen und den erst jetzt richtig verstanden. DAs ist ja unerhört dieser schei.. Das ist ja fast so als wollten sich die Unternehmen die Weltherrschaft aneignen. Man kann dann nicht mehr selbst über den PC bestimmen was man damit macht. Alles bestimmt TCPA. Also ich bin definitiv


Against TCPA
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der Notnagel

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« Antwort #28 am: 01. Juli 2004, 07:09:39 »

agentsmith1612 und jetzt lies dir noch mal die Signatur von Xela durch. Intel hatte wiederholt Anläufe unternommen, die durch M$ unterstützt wurden.

der Notnagel
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« Antwort #29 am: 01. Juli 2004, 11:31:33 »

Zitat
Original von der.Notnagel
agentsmith1612 und jetzt lies dir noch mal die Signatur von Xela durch. Intel hatte wiederholt Anläufe unternommen, die durch M$ unterstützt wurden.

der Notnagel

AMD ist da leider auch dabei! :evil:
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Maddi

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« Antwort #30 am: 01. Juli 2004, 18:04:07 »

Via is auchz drin so dass wir das mit den CPU´s erstmal vergessen können (und die waren doch so hilfreich)
Und wer jetut lachend in seinen Apfel beißt: Apple denkt auch ernsthaft über einen Beitritt nach (40% der Apple-Aktien gehören Microschrott)
Außerdem sind dabei....:   http://www.againsttcpa.com/tcpa-members.html
Aber die meißten sind wahrscheinlich dabei weil es heißt: Friss oder stirb. (Die Softwareteilnehmer fressen aber gerne von wegen Raubkopie) Szenario wenn AMD nicht dabei wäre: TCPA wird durchgesetzt, der normale CB-Leser denkt sich: Super keine Viren mehr und deckt sich für 2000€ mit TCPA Software ein. (davon 200-400€ für die CPU wg. dem Fritzchip). Es gibt daneben ca. 5% User die wie wir wissen was los ist und und wie gewoht die AMD-Chips holen.  Da unsereins keine Server hat und mehr Graka als CPU braucht werden wir uns alle 3-4 Jahre eine neue kaufen. Überleg mal: Marktanteile von AMD->Investitionsausgaben von AMD-> Leistung und Zukunft von AMD.....
Deswegen klärt auch noch den letzten DAU auf, fangt am besten mit den Lehrern (=Propagandamaschienen) an.
Und gewöhnt euch an LINUX, es ist zwar schwer aber das sind Fremdsprachen ja auch und wer will schion sagewn M$ als Muttersprache zu haben.

#every human has the right on a /home
#(just the root, he has the /root)
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der Notnagel

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« Antwort #31 am: 01. Juli 2004, 20:10:37 »

Zitat
Original von Sergej
AMD ist da leider auch dabei! :evil:
Es gab hier vor langer Zeit dieses Thema schon mal. Die Frage ist aber auch, wie aktiv die Technologie durch die einzelne Firma umgesetzt wird. Bei Intel gab es immer wieder Versuche, um den gläsernen User zu erhalten. Bisherher wurden die Versuche vom Markt abgelehnt.

@Maddi, extra im MSI-Forum angemeldet, um uns aufzuklären. Schön.
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« Antwort #32 am: 01. Juli 2004, 21:58:22 »

Lol, glaubt ihr etwa, dass Leistungsbewusste User ihren P4 EE oder AMD64 FX-53 für so einen schwulen Palladium aufgeben? TCPA soll in das Loch zurückgehen, wo es rausgekrochen ist.

AGAINST TCPA!!!
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Maddi

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« Antwort #33 am: 02. Juli 2004, 14:34:03 »

@ der.Notnagel
Ich hab mich nicht hier angemeldet nur um Aufzuklären.
Ich hab mich hier angemeldet um nach linux-Treibern zu suchen.
Und ich hab hier nohc nicht mehr postings weil ich noch keine Zeit hatte hier länger rumzusurfen (werd ich aber dieses WE hoffendlcih nachholen können)
So und um hier sich etwas mehr auszuleben und nicht nur aufzuklären werd ich jetzt mit den Farben rumspielen
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