AMD verklagt Intel
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Autor Thema: AMD verklagt Intel  (Gelesen 2480 mal)

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der Notnagel

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AMD verklagt Intel
« am: 28. Juni 2005, 20:02:20 »

AMD mit weit reichender Kartellrechtsklage gegen Intel
Sunnyvale (dpa) - Der amerikanische Chip-Hersteller AMD hat gegen den globalen Branchenführer und Hauptkonkurrenten Intel eine umfassende Kartellrechtsklage eingereicht.

Darin wird Intel vorgeworfen, auf 38 Computerhersteller, kleine Systemhäuser, Groß- und Einzelhändler Zwang ausgeübt zu haben. Sie sollten mit illegalen Anreizen und Druck davon abgehalten werden, Geschäftsbeziehungen mit AMD einzugehen, teilte Advanced Micro Devices Inc. (AMD) am Montag (Ortszeit) mit. Durch die rechtswidrigen Geschäftspraktiken seien die Computerpreise in die Höhe getrieben und die Auswahl begrenzt worden.

Bei der Klage, die in einem amerikanischen Bezirksgericht in Delaware eingereicht wurde, geht es um Vorwürfe, dass Intel Corp. seine Monopolstellung ausgenutzt und unzulässige Geschäftsmethoden verwendet habe, um zu verhindern, dass PC-Hersteller Mikroprozessoren von AMD kaufen oder Groß- und Einzelhändler PCs mit AMD-Chips verkaufen. Intel hat bei PC-Chips eine ähnlich dominierende Position wie Microsoft mit Windows bei den PC-Betriebssystemen. Während gegen Microsoft wegen seiner Geschäftspraktiken zahlreiche Wettbewerbsklagen eingereicht worden waren, war es bisher um Intel in kartellrechtlicher Hinsicht vergleichsweise still gewesen.

AMD hat Intel in der 48 Seiten starken Klageschrift unter anderem vorgeworfen, wichtige Kunden wie Dell, Sony, Toshiba, Gateway und Hitachi zu exklusiven Intel-Vereinbarungen gezwungen zu haben. Dafür sollen sie Barzahlungen, Sonderpreise oder Marktsubventionen erhalten haben. Diese seien vom AMD-Ausschluss abhängig gemacht worden. AMD führte ferner Teilexklusivabkommen mit NEC, Acer und Fujitsu an. Sie seien durch Rabatte und Marktentwicklungs-Gelder erzwungen worden, die Käufe von AMD teilweise oder ganz verhinderten. Auch Hewlett- Packard sowie die frühere Compaq wurden in der Klage genannt.

AMD beschuldigt Intel, seine Monopolstellung auf dem Markt für x86-Mikroprozessoren in rechtswidriger Weise durch weltweiten Zwang auf Kunden aufrechterhalten zu haben, um Geschäftsbeziehungen zu AMD zu verhindern. Bei den x86-Mikroprozessoren handelt sich um Chips, die in den meisten Personal-Computern eingesetzt werden. Sie lassen den Einsatz von Windows-, Solaris- und Linux-Betriebssystemen zu. Selbst Apple will ab 2006 exklusiv auf Intel-Chips überwechseln.

Der Intel-Marktanteil in diesem Markt liege momentan vom Absatz her bei 80 Prozent und vom Wert her bei 90 Prozent des Umsatzes. Damit habe Intel \"Monopolbesitz\" und \"super-dominierende Marktkraft\", betonte AMD. \"Menschen müssen den Preis für die Intel-Monopol- Missbräuche von Osaka über Frankfurt bis Chicago in bar in Form höherer Preise für Monopolgewinne, geringerer Marktauswahl oder Innovationshürden zahlen\", erklärte AMD-Konzernchef Hector Ruiz.

Beim größten europäischen Computer-Einzelhändler Media Markt, der 35 Prozent des deutschen Einzelhandelsmarktes repräsentiere, sei AMD ausgeschlossen worden. In den USA führte AMD große Elektronik- Einzelhändler wie Office Depot, Best Buy und Circuit City an.

AMD berief sich unter anderem auf die japanische Wettbewerbsbehörde JFTC. Diese habe entschieden, dass Intel seine Monopolstellung verwendet habe, um fairen und offenen Wettbewerb zu verhindern. Damit habe Intel gegen das japanische Monopolgesetz verstoßen. Intel habe illegale Praktiken angewandt, um den steigenden AMD-Marktanteil zu stoppen, indem japanischen PC-Herstellern Beschränkungen auferlegt worden seien. Intel habe gegen diese Vorwürfe keinen Widerspruch eingelegt. Brüssel hat nach AMD-Angaben eine Untersuchung gegen Intel wegen möglicher Kartellrechtsverstöße eingeleitet und kooperiert mit den japanischen Behörden.

Quelle: GMX

Gibt es dann bald den AMD im Mediamurks?
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der Notnagel

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grimnir

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AMD verklagt Intel
« Antwort #1 am: 29. Juni 2005, 14:50:17 »

Tja dazu kann man geteilter Meinung sein.

PRO: Ja......., Intel nutzt sein Marktmonopol aus, dies wurde ja erst kürzlich gerichtlich im ostasiatischen Raum geklärt. Man gab zu Händler und Systembuilder unter Druck gesetzt zu haben und wird dafür Strafe zahlen.

CONTRA: Ich finde diese Rangeleien zwischen AMD und INTEL kindisch, und unnütz. Solche Aktionen schaden blos dem EIGENEN Ruf. AMD hat sich mit der Athlonserie einen nicht unbeträchtlichen Marktanteil schwer erkämpft und (nach meiner Meinung) auch verdient. Man ist eigene Wege gegangen und hat damit Erfolg. Warum pfeffert man dann Millionen für Gerichtsverfahren raus, anstatt sich leise über seinen Erfolg zu freuen und diesen zu festigen.  Mir wäre die Tatsache , daß INTEL die 64bit Erweiterung von mir Lizensiert, weil man dort selbst versagte hundert mal mehr wert als per Gericht zu entscheiden, ob jemand den anderen benachteiligt.

Man sollte doch besser durch Taten als durch Worte überzeugen

Man könnte natürlich auch mal das Wort Größenwahn in die Runde werfen.  ;)
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der Notnagel

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AMD verklagt Intel
« Antwort #2 am: 30. Juni 2005, 08:31:07 »

grimnir, ich finde es eine große Sauerei, daß die größten Elektronikmärkte in D weder NON-Windoofs-PCs noch NON-Intel-PCs im Angebot haben!! Was in D abgeht wird es auch weltweit in anderen Shopketten geben. Bei Windoofs ist die Monopolstellung kaum noch aufzuhalten.
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der Notnagel

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daniel-lilienthal

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AMD verklagt Intel
« Antwort #3 am: 30. Juni 2005, 13:08:25 »

Ich finde AMD hat Recht! Und hoffe das Intel einen auf den Deckel bekommt! :lala

Ich kaufe ausschließlich AMD, erstens meist billiger(Preis-Leistung stimmt) und AMD ist mir irgend wie sympatischer!

Intel hat doch bloß Angst das AMD vielleicht mehr Marktanteile bekommt, deswegen der Druck auf andere Firmen gegen AMD zu handeln!
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grimnir

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AMD verklagt Intel
« Antwort #4 am: 30. Juni 2005, 14:08:16 »

Tatsache, Mediamarkt hat kein AMD zeuch.....ist mir echt nicht aufgefallen, da MEDIAMURKS sich für mich schon vor langer Zeit aufgrund von Unwissenheit und Unfähigkeit disqualifiziert haben.

Die Fachhändler haben immer AMD .....nur bei nem MAC suche ich auch ne Weile bis mir einer wirklich fachlich helfen kann, kaufen kann ich die auch bei meinen Fachhändlern.


Sicher, INTEL versucht mit unlauteren Mitteln ihren Vorsprung zu halten, aber ganz ehrlich, AMD fährt sie doch auch so zur Zeit in Grund und Boden.
INTEL gab bekannt, daß die NETBURST-Technologie ein Schuß in den Ofen war, und nicht weiter entwickelt wird.... 8o ach echt.
Die müssen endlich wieder ne vernüftige DesktopCPU entwickeln, da sie nicht nur von Notbooks leben können.

Ich bin seit sehr langer Zeit AMD FAN. Aber solche PR macht sie für mich nicht besser als INTEL. Der Klügere sollte doch in so einem Kindergartenstreit nachgeben.
Und wenn man sich mal umhört,..... keiner von den Systembuildern denkt, das AMD das irgendwas bringt.

Als ob Ferrari und Porsche sich wie die Kinder um das schnellste Auto streiten würden.....die können auch nebeneinander.....
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Blackfire

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AMD verklagt Intel
« Antwort #5 am: 30. Juni 2005, 15:08:59 »

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[font='arial']AMD Desktop Prozessoren[/font][/b]

Klarstellung: Ich bin technischer Admin dieses Forums und habe nichts mit MSI zu tun. Wenn ihr Probleme mit der Forumsoftware habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren.

diddl1211

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AMD verklagt Intel
« Antwort #6 am: 30. Juni 2005, 15:23:14 »

tja, was hätte denn intel sonst sagen sollen?

wenn sie dreck am schuh haben, dann werden sie es bestimmt nicht zugeben.

den rest muss man abwarten, denn ich glaube kaum, dass einer von uns in so einer

position ist um genau zu wissen, was da alles abgegangen ist.

klar gibt es ungereimtheiten und es ist ja nicht das erste mal, doch jeder ist so lange

unschuldig, bis ihm die schuld bewiesen wurde.

ich finde es nur schade, dass so ein zickenterror ausgetragen wird.

beide verdienen genug und sind angesehen genug um nebeneinander existieren zu

können.

aber nein......