Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
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Autor Thema: Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?  (Gelesen 1006 mal)

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MadBean

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Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
« am: 05. November 2021, 21:16:43 »

HallO!

Ich hab mir ein neues Mainboard für meinen PC gekauft (MSI MPG GAMING PLUS B550), dabei hab ich
gesehen, dass auf der Rückseite bei dem Pins des PCIE-Anschlusses eine
relative unschöne Lötstelle ist. :huh:

Was haltet ihr davon? Einfach zu viel Lötzinn? Vl nicht richtig
verflossen?
Gefahr, dass es vl irgendwann eine kalte lötstelle wird? (durch
warm/kalt)  ;-(

Bilder im Anhang

LG Mario
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Nonac

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Re: Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
« Antwort #1 am: 06. November 2021, 09:35:37 »

Hallo,
sieht aus als wäre das Lötzinn nicht richtig verlaufen sondern hat eben diese "Kugel" beim Schwalllöten erzeugt.
Könnte man natürlich mit dem entsprechenden Equipment nachlöten.
Evtl. würde ich sogar vorsichtig versuchen diese Kugel zu entfernen.
Sollte dieser Lötpunkt sehr fest sein - ok, kann man so lassen.
Sitzt er aber relativ locker, so sollte man mit einer Pinzette vorsichtig entfernen, ansonsten könnte er sich nach einiger Zeit lösen und unkontrolliert andere Lötstellen kurzschliessen.
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"Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
© Albert Einstein

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Re: Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
« Antwort #2 am: 06. November 2021, 12:37:08 »

Mit etwas Heißkleber sichern? Es sieht aber mehr nach Reklamation aus, nach keinem Kontakt auf der Seite. Da ist wohl Lack direkt drunter, der ein Nachlöten verhindert?
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MeiloTheDog

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Re: Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
« Antwort #3 am: 15. November 2021, 16:39:24 »

Hallo zusammen,
ich kaufte mir einen gebrauchten "Fertig PC" mit dem "MPG x570 Gaming Plus", ich habe genau das selbe Problem u.a.,
bei mir ist diese besagte Stelle bei den Ram-Slots, bzw. bei einem der 4 zu sehen. (sie funtktionieren aber alle)

Da ich den PC recht jung gebraucht kaufte (1 Jahr erst alt, Bj mitte 2020), hätte dieser eigentlich auch noch Garantie.
"Eigentlich" weil ich nicht weis ob er die Garantie noch hat, da ich den Pc einmal komplett zerlegt hatte.

Grund dafür war, er lief nach dem kauf nicht stabil, stürzte immer wieder ab usw.
(daraufhin legte ich mich sogar mit dem Verkäufer an, was er mir da für Schrott verkauft hätte etc.)

Zum PC: von Kiebel.de

"Ryzen 3 Extreme"

MSI MPG X570 Gaming Plus
Amd Ryzen 5 3600X (Matisse)
16Gb 3200er Ram Crucial
RTX 2060Super 8GB
512Gb SSD nv M.2 Adata
1TB Sata Fastplatte
Windows 10 Home vorinstalliert

So, nach dem ich diese Daten im Inserat sah (für 800€ VB), und ich die derzeitigen Grafikkarten Preise gut im Kopf hatte,
wird einem gleich schnell klar warum ich meinen 1. und letzten Fertig PC kaufte für 700€ (1 Jahr alt/jung)

Ich hatte 4. Wochen absolut keinen Spaß damit, und jetzt auch noch 2 Anzeigen vom Verkäufer den ich beleidigte und bedrohte,
weil der PC von anfangan so instabil lief, dachte ich toll, 700€ bei einem bekannten Kleinanzeigenanbieter in den Wind geschoßen...
(Mit Neuinstalliertem Windows, frischen Treibern, mal direkt vom Hersteller, und mal habe ich Windows die Treiber selber suchen lassen lief er nicht stabil.)
Ich habe von der Windows 10 Home, über 10 Pro, bis hin zur Windows 10 Enterprise, letztendlich bin ich nun auf Windows 11 Enterprise, alles versucht was mir so einfiel.
Einer meiner Fehler war wohl aber die OEM Partition(en) zu löschen, ich löschte und formatierte die Festplatten ja vor jeder Neusintallation.
Fertig intalliert...

Danach schmiss Windows mir ständig die Grafikkartentreiber raus und es kam zu Game-Crashes, neustarten des PC ohne ersichtlichen Grund etc.
Der Windows Ereignisdienst schmiss nur irreführende Dinge raus. Tdr (man sagte mir das hat was mit Strom zu tun, darum war das Netzteil unterverdacht geraten.
Der Pc Hersteller meinte u.a. einschicken den kompletten PC, verdacht auf Hardwareschaden, genauer, das Netzteil oder die Grafikkarte könnten vielleicht defekt sein.
Alle vorherigen Pc´s´ ob meine oder die von Muttern, waren alle selbst zusammengebaut und liefen immer bestens.
Also bin ich erstmal zu Conrad anstatt den PC quer durch die BRD zu schicken, ich kaufte ein Marken Netzteil Thermaltake 650W, gleiche Leistung wie das alte Corsair TX650M auch,
dazu noch ein Motherboard Gigabyte b450 irgendwas, + CPU Wärmeleitpaste, das Board sollte ja nur zum testen sein.

Naja gesagt getan, fertig umgebaut, Windows auch nochmal neu installiert, aber der Pc lief immer noch wie vorher, wie ein Sack Nüsse.
Da ich ihn ja für den Umbau der Teile komplett zerlegen musste, bin ich der Meinung die Garantie hat er somit wohl nicht mehr, oder???

Es sollte sich am ende aber auch lohnen für mich, denn es war nichts defekt, denn nun läuft er ja stabil mit seinen orginalen Teilen unter Windows 11,
zocken und alles andere geht auch ohne Probleme.
Allerdings nicht ganz so wie er sollte, oben in den Daten steht unter "RAM 16 GB Crucial 3200er(Mhz)" kurz gesagt, da ist mein Problem...
Standartmäßig wurde er im Bios auf 3200 Mhz getaktet (ohne xmp), soll heißen Comos löschen und er müsste stabil laufen, dachte ich.
Er läuft dann aber nicht stabi, nach dem löschen des Comos stellt er somit doch alles auf Standard, und den Ram Takt auf die besagten 3200Mhz (Standard, ohne XMP)
Damit er wie jetzt, stabil läuft musste ihn auf nicht höher als 3000 Mhz einstellen, dann läuft er so wie er soll.

(((Warum gibt es Bios-Updates? ;-)  (Richtig irgendwas funktioniert nicht wie es soll, und wird so meistens gefixt
Bei der Anzahl der Bios-Updates war mir aber auch schnell klar der Fehler ist am oder im Board zu finden und andere haben auch diese Probleme,
sonst würde es ja keine Bios Updates die Speicherprobleme beheben sollen geben.
(schön wäre ja auch wenn die Probleme danach weg wären)
Und genau dass ließt man auch häufiger, "X570" "Ram Probleme" Lüfterprobleme, RGB Probleme.
Die habe ich zum Glück nicht, da ich es ausgeschaltet habe RGB. Lüfter haben keine Probleme bis lang)))

Jetzt wäre ich aber bei dem langen Text fast vom Thema abgekommen, " Die kalte Lötstelle, neues Board".

Bei dem ganzen umgebaue schaut man sich die Dinge ja auch genau an die man da in den Händen hat,
Sichtprüfung, und dabei fiel mir dieses Kugelförmige Lötzinn an einer Stelle auf, nämlich an einem RAM-Slot Rückseite.
Ob das auch das Problem ist das ich nur max 3000Mhz Ramtakt habe, weis ich nicht, vielleicht kann mir das jemand erklären?
Die Cpu unterstützt bis 3200Mhz Ramtakt (sollte also gehen)
Auch die frage ob die Pc Teile in meinem Fall noch Garantie haben oder nicht wäre interessant zu wissen für mich zu wissen.
Wenn jemand also was weis, ich wäre für Infos dankbar!


Ich bedanke mich erstmal bei euch, und bleibt Gesund...
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jeanlegi

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Re: Neues Mainboard - Kalte Lötstelle?
« Antwort #4 am: 16. November 2021, 09:31:51 »

@MadBean auf nachfrage beim Service sollte die Kugel kein Problem sein, da so etwas aber auch nicht vorkommen sollte könntest du eine RMA beantragen und dann wird es im Service Center in Polen entsprechend nachgebessert. Dafür muss es aber über den Verkäufer eingesendet werden.

@MeiloTheDog solange du einen Nachweis hast in Form einer Rechnung hat dein Mainboard Garantie, aber es muss ersichtlich sein aus der Rechnung das du der Besitzer bist.
Bei der CPU weiß ich nicht wie es AMD handhabt, RAM ist in der Regel auch über den Shop wo man gekauft hat die Abwicklung, bei der GPU keine Ahnung, weil ich nicht weiß welcher Hersteller.
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Cheerio
JP
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