Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
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Autor Thema: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox  (Gelesen 315 mal)

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der Notnagel

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Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« am: 10. Mai 2021, 16:24:51 »

Wie man hört:
Zitat
Zahlreiche Industriezweige sind nicht nur von der Pandemie sondern auch von einer sich zuspitzenden Chip-Krise betroffen: Immer mehr Produkte und Geräte können nur verspätet oder gar nicht produziert und geliefert werden, weil einzelne elektronische Bauteile fehlen.

Davon ist auch das deutsche Unternehmen AVM betroffen, wie die Welt am Sonntag auf Nachfrage erfuhr. Dort würden Lieferzusagen für Bauteile kurzfristig storniert, auf nachbestellte Ware müsse das Unternehmen bis zu einem Jahr warten. Lieferengpässe, so erklärte AVM, könne man nicht ausschließen.

Intel will offenbar auch ein Chipwerk in Deutschland errichten. Wird langsam Zeit, dass wir uns besinnen und nicht nur billig wollen...

Der Chipmarkt ist in jedem Fall in Bewegung. Was meint Ihr, wie die Entwicklung weitergeht? Ich denke Lieferketten von Fernost werden langfristig zum Problem. Man kann dort langsam steuern, was hergestllt wird.
Guckt auf das Board oder die Grafik. Wenn ein Teil fehlt, kann das nicht mehr hergestellt werden. Das letzte Werk (von Siemens) in D, dass Boards hergestellt hat, ist schon lange dicht. Vielleicht hätte man auch das Halbleiterwerk in FFO nicht einfach schließen sollen. AMD hat zumindest das Potential in Dresden genutzt...
Es wird Zeit, dass Deutschland wieder innovativ wird und nicht die letzten klugen Köpfe sich absetzen...

Quellen:
Welt: Lieferprobleme und höhere Preise – Chip-Mangel erreicht Unterhaltungselektronik
Golem.de: AVM muss Monate auf Fritzbox-Bauteile warten
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der Notnagel

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HKRUMB

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #1 am: 10. Mai 2021, 16:38:36 »

Zitat
Wird langsam Zeit, dass wir uns besinnen und nicht nur billig wollen...

... ich muss mich nicht besinnen ...ich werde gezwungen mehr zu zahlen  ... ich  hab als Kunde  garkeinen Einfluss auf die Preise , die Knappheit gibts nicht nur in der Unterhaltungsbranche ... alle Komponenten werden knapp oder künstlich zurückgehalten  zB Kunststoffgranulat  , Erdöl  , Medikamente ...ihr kennt bestimmt noch mehr Produkte ...MSI leidet auch darunter  8-)

googelt mal nach "Handelskrieg"   ;-)
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der Tobi

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #2 am: 10. Mai 2021, 16:47:41 »

Alle haben nach "Geiz ist geil" und Globalisierung geschrien, jetzt haben wir die Quittung dafür.
Für Produkte "Made in Germany" bin ich bereit mehr zu zahlen und so Deutschland zu unterstützen.
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iTzZent

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #3 am: 10. Mai 2021, 17:00:52 »

Naja, nur das es, dank der Globalisierung, kaum noch "Made in Germany" gibt. Denn China macht nunmal alle Preise kaputt... aber is auch nix neues mehr  :S

Und was AVM angeht, die verwenden, genauso wie alle anderen, auch Chips aus China. Aber von Lieferschwierigkeiten sehe ich da nix, die 7590 ist normal lieferbar, genauso wie die 7530AX. Die 7590AX wurde ja gerade erst vorgestellt und noch nicht gelistet, der neue Fritz Repeater 6000 ist hingegen tadellos lieferbar. Traurig ist da aber nur, das AVM leider auf den bereits überholten Wifi-6 Standard setzt und nicht den Wifi-6E Standard verwendet....  Wenn ich bedenke, das meine Notebooks schon seit Dezember 2020 die passende Intel Wifi-AX210E drin haben und AVM es immernoch nicht auf die Reihe bekommt... das finde ich schon traurig.

der Notnagel

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #4 am: 10. Mai 2021, 17:01:55 »

Es gibt doch heute kein Gerät mehr ohne Chip, wenn eine Batterie drin oder ein Kabelanschluß dran ist. Die Chinesen können die nach Freund/Feind sortieren und die notwendigen Chips für die Produktion liefern oder eben nicht.
Das gab es auch schon bei NVIDIA: Nur die Hersteller bekamen die begehrten Grafikchips, die zu 100% nach ihrer Nase tanzen.
Man kann doch so eine Schlüsseltechnoligie nicht ins Ausland verlagern...

Wenn AVM keine Lieferprobleme hat, dann wunder ich mich über derartige Meldungen. Oder liegt das Problem beim Wifi-6E und die haben nur die alten Chips??
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der Notnagel

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Hutbolzen

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #5 am: 10. Mai 2021, 17:24:55 »

Ich fände es auch gut wenn die Wirtschaft endlich mal von dem dauernden Gewinnnoptimieren mal wieder in die Zukunft schauen würde.
Die heißt für mich sich endlich mal wieder auf die einstigen Stärken zu besinnen und die Qualität im eigenen Land zu produzieren,denn Unabhängigkeit hat nunmal seinen Preis.
Dafür muss man sich dann aber auch nicht alles bieten lassen,so höhlt China seit Jahrzenten die Demokratien der Welt aus.
Das hat Methode,die Abhängigkeit ist ja schon so groß das keiner in der Welt wagt den Chinesen mal auf die Sauerei mit den Uiguren anzuhauen.
Da tut man lieber so als wäre das alles nicht so schlimm und läßt sich jeden Scheiß grün malen.
Das nächste was auf deren Plan steht ist sich Taiwan wieder unter den Nagel zu reißen,die warten nur auf die passende Gelegenheit.
Schuld sind wir aber alle,weil wir oft auch nicht über den Tellerrand schauen.
Jetzt kommt der Bumerang,und wir bluten für unsere Dummheit und "Geiz ist Geil" Mentalität.
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iTzZent

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #6 am: 10. Mai 2021, 17:43:13 »

@NN k.A. warum AVM so dumm ist, und noch nicht WIFI 6E verwendet... Hersteller wie Asus, Netgear oder auch Linksys haben schliesslich auch WIFI 6E Router auf dem Markt und das nicht erst seit gestern (abgesehen von Linksys).  Der WIFI 6E Chip kommt übrigens u.a. von Qualcomm, siehe dazu hier: https://www.computerbase.de/2020-05/qualcomm-wi-fi-6e-fastconnect-6900-6700/ und falls du es nicht weist, die meisten Smartphone SoC´s stammen von Qualcomm und die Chips werden auch von TSMC hergestellt.

wiesel201

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Re: Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Fritzbox
« Antwort #7 am: 10. Mai 2021, 17:59:00 »

Intel will offenbar auch ein Chipwerk in Deutschland errichten.
Aber nur unter der Bedingung, dass sie 40% staatliche Förderung bekommen.
https://www.golem.de/news/halbleiter-intel-will-grosse-chipfabrik-in-deutschland-bauen-2105-156185.html

Ich denke in den kommenden Jahren werden etliche neue Chipfabriken auf der ganzen Welt hingeklatscht, und dann passen die Produktionskapazitäten auch wieder zum Bedarf.
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