Virtual Reality: Strohfeuer oder wirklich das nächste große Ding?
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Autor Thema: Virtual Reality: Strohfeuer oder wirklich das nächste große Ding?  (Gelesen 2505 mal)

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VR hier, VR da, toll, toll, toll. Es nervt. Wirklich?

Bei all dem Hype um Virtual Reality schimpfen manche schon, das Thema sei heute so aktuell, wie es 3D Fernseher im Jahre 2010 waren. Nun, ein paar Jahre später: nicht mehr wirklich interessant. Doch ist das wirklich so? Haben HTC Vive und Co das Zeug dazu, das Game zu ändern? Ein Gamechanger zu sein? Oder ist das Thema bald wieder durch und wir widmen uns wieder dem Gaming, wie wir es bislang gewohnt waren?
Denken wir nur mal einen Augenblick an innovative Bedienkonzepte der jüngeren Zeit zurück. Da war die Nintendo Wii. Ein wirklich neuartiges Bedienkonzept für Jedermann dank Fuchtelsteuerung. Was war der Hype doch riesig! Doch so wirklich durchgesetzt und alles verändert hat die Bewegungssteuerung nicht wirklich. Das sieht man auch an der neueren Generation namens Wii U. Ähnliches gilt auch für etwaige Steuerungsmatten, Skateboards zum Draufstehen, Instrumente zum drauf Einkloppen und weitere Innovationen, die, wenn überhaupt in die Jahre gekommen, höchstens eine Nische besetzen, die sie sich selbst geschaffen haben.

Diese Nische dauerhaft am Leben zu halten ist mehr oder weniger semi-erfolgreich gelungen. Zumindest bei einigen.
Was wir aber aus diesen Projekten gelernt haben, ist, dass der Erfolg und Misserfolg eines neuen Konzepts mit dem Angebot steht und fällt, das es unterfüttert und überhaupt erst attraktiv macht. Das gilt, nicht zuletzt wegen der nicht gerade unerheblich hohen Anschaffungspreise, natürlich auch für die bislang verfügbaren VR-Systeme.
 
Stand heute? Hype, Hype, Hype mit Aussicht auf Sahnehäppchen
Was hat VR heute zu bieten?

Zuallererst muss, bei aller Skepsis, ganz klar betont werden: VR ist ein unvergleichliches Erlebnis. Setzt man sich die Brille auf, ist es so, als würde man in den Kaninchenbau hinabsteigen. Man taucht in eine andere Welt ein. Buchstäblich. Worte, seien sie noch so blumig, können einfach nicht beschreiben, wie immersiv die virtuelle Realität tatsächlich ist. Das ist kein Vergleich zum Unterschied zwischen 2D Fernsehern und 3D Modellen. VR ist eine völlig andere Liga. Eigentlich sogar eine völlig andere Sportart. Das Hirn braucht gefühlte 2 Sekunden, um zu erfassen, was da gerade passiert. Und dann geht es ab. Dann sind vermeintlich nur der Fantasie der Gamedesigner Grenzen gesetzt. VR ist das, was einem echten Rollenspiel wohl am nächsten kommt. Man stellt nicht nur einfach eine virtuelle Figur dar. Man verkörpert sie, man verschmilzt mit ihr. Denn um den Protagonisten im virtuellen Raum zu steuern, muss man eins mit ihm werden. Darauf setzen die Spiele, und natürlich auch die Technik.

Das Erlebnis ist ebenso fundamental fantastisch, wie seine Bedeutung für die Gaming-Welt. Die etwas älteren Semester unter uns erinnern sich an den Siegeszug der 3D Engines. Während in den Anfangstagen der Spieleentwicklung aufgrund technischer Limitierungen nur 2 Dimensionen abbildbar waren, sollte sich das ändern, als das Tor zur dritten Dimension aufgeschlagen wurde. Die simulierte Tiefe der frühen und heutigen 3D Games schaffen es aber nur mit viel Trickserei ein wirklich echtes Gefühl von Räumlichkeit zu vermitteln. Und selbst wenn dies ansatzweise gelingt, ist es dennoch nicht mit VR vergleichbar. Irgendwie scheint das Gehirn hier immer zu wissen, dass man auf einen flachen oder gebogenen Bildschirm sieht. Doch auch das beste Getrickse hilft nicht darüber hinweg, dass hier jahrzehntelang dieselben Eingabemethoden zum Tragen kamen, die auch die Damen und Herren einer Buchhaltungsfirma in ihren Excel-Tabellen einsetzen: Maus und Tastatur.

Die Motion Controller heutiger VR-Brillen tragen ungemein viel zur Immersion bei. Man hat wirklich das Gefühl eine Taschenlampe in den Händen zu halten, mit Pfeil und Bogen zu schießen und das schützende Schild selbst zu heben.



No. 1 in Gaming, 1. VR Ready

Bereits 2015 hat MSI den Trend und das Potential in Virtual Reality erkannt, ein VR-Labor errichtet und ein Team aufgestellt, um an der Technik zu arbeiten und zu forschen. Das MSI VR Lab hat mit VR-Experten zusammengearbeitet und hat sowohl ein neues Gaming Notebook-Design als auch Programme zur Optimierung von VR-Geräten entwickelt. Autorisiert von HTC VIVE, das momentan anspruchsvollste VR-Headset, und Intel VR, ist MSI der momentan einzige Hersteller, der einen solchen Support genießt. MSIs GT Gaming Notebooks und der Vortex besitzen mehr als genug Leistung um die HTC VIVE VR in langen Gamingsessions flüssig und problemlos laufen zu lassen. Diese stellen zudem die bestmögliche Kombination für Nutzer dar, die ihre „VR-Erfahrung“ auch an anderen Orten, zum Beispiel mit und bei Freunden, genießen möchten. MSI ist anderen Herstellern mehrere Schritte voraus und bietet als einzige Marke zurzeit derart zuverlässigen VR-Support.
VR-Systeme: http://vr.msi.com/index_VR_products.html




Was bietet Virtual Reality heute außer zweier verfügbarer Geräte samt Zubehör?

Neben einem Haufen (!) kostenloser Demos für die verschiedenen VR-Ökosysteme, die aufzeigen, wohin die Reise geht, gibt es bislang nicht viel, das die teure Anschaffung rechtfertigen würde. Der System-Seller ist noch nicht da. Aber die ersten kostenpflichtigen VR-Titel sind ein Erlebnis und weisen die Marschrichtung:

Ein Eve Valkyrie katapultiert uns buchstäblich in eine Sternenflotte in heiße Dogfights. Klingt so, als wäre das schon mal dagewesen? Ja. Und nein. Denn das Erlebnis mit einer VR-Brille erweckt einen Hunger auf Mehr, den bisher gängige Technik einfach nicht stillen kann. Wer anschließend etwa ein Elite: Dangerous ohne VR-Brille anwirft, labt sich am Gedanken daran, wie großartig das Spiel erst wäre, wenn man mit einem Head Mounted Device tatsächlich im virtuellen Cockpit säße.



Titel wie Adr1ft wirken erst in der virtuellen Realität. Einmal im All schweben? Neben einem handfesten Parabelflug sind HTC Vive und Co die einzigen Möglichkeiten, das innerhalb unserer Atmosphäre wirklich mal zu erleben. Und das ist noch nicht mal ein Spiel mit wirklich interessantem Gameplay. Alleine das Erlebnis reicht schon aus, um die Lust auf Mehr zu wecken.



Und wenn wir hoffentlich bald erleben, dass Erlebnis mit fesselndem Gameplay kombiniert werden, stehen die Zeichen für VR gut. Sehr gut sogar. Spätestens mit der nächsten Generation von günstigeren und noch besser ausgereiften Geräten werden wir ihn haben. Den Gamechanger. 
« Letzte Änderung: 07. Juni 2016, 12:19:57 von MSI News »
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HKRUMB

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...es gibt sicher auch viele andere Anwendungsmöglichkeiten für die virtuale Realität ... nicht nur Gaming ... der Markt entscheidet über die Zukunft ...
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HauptrechnerMSI MPG X570 Gaming EDGE WiFiRyzen 9 3900X @3,8 GHz2x 16GB G.Skill  DDR4 - 3600 MHzMSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio
ServerASRock Z370M-ITX/acIntel i7 8700T @65W2x 16GB Corsair DDR4 - 3200MHzIntel IGP
KleinigkeitenMSI B450M Pro-VDH MaxRyzen 7 3700X2x  8 GB Corsair DDR4 - 3600MHzMSI Radeon RX 5700 Evoke GP OC

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Natürlich gibt es auch außerhalb des Gamingsegments Möglichkeiten VR-Headsets sinnvoll einzusetzen. Im alltäglichen Leben kann die virtuelle Realität reale Aufgaben, wie den morgendlichen Besuch des WCs ablösen. Der Kollege macht's vor: https://forum-de.msi.com/index.php/topic,110272.msg863201.html#msg863201
« Letzte Änderung: 10. Juni 2016, 10:27:20 von der Notnagel »
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MSI Lucky

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...es gibt sicher auch viele andere Anwendungsmöglichkeiten für die virtuale Realität ... nicht nur Gaming ... der Markt entscheidet über die Zukunft ...
Sicherlich beschränkt sich der VR-Markt nicht nur auf die Gamingsparte :) Ikea und Mercedes beispielsweise experimentieren bereits in den Bereichen Design und Kundenbetreuung mit VR.  Jedoch dürfte das VR-Gaming für den Endkunden am interessantesten bleiben. Es bietet einem die Möglichkeit  in eine völlig andere Welt einzutauchen und diese zu erkunden; Time Machine VR oder Minecraft machen es vor. 
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