[Review] MSI Z170A Gaming Pro Carbon
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Autor Thema: [Review] MSI Z170A Gaming Pro Carbon  (Gelesen 2503 mal)

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Mandara

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[Review] MSI Z170A Gaming Pro Carbon
« am: 13. April 2016, 20:21:03 »

1. Vorwort
2. Testsystem
3. Lieferumfang
4. Äußerer Eindruck
5. Anschlüsse (extern)
6. Einbau
7. UEFI
8. Spieletest
9. Fazit


1. Vorwort

Da die Review-Aktion verlängert wurde, hatte ich mich entschieden, ein Skylake-System früher als geplant aufzubauen.
Ich hatte die Wahl zwischen einem MSI Z170A Gaming Pro und der Carbon-Version. Preislich ist zwischen beiden kein großer Unterschied vorhanden, aber der entscheidende Punkt für das Carbon war USB 3.1 Typ-C.
 
Weitere alternative Mainboards wären:
  • ASUS Z170 Pro Gaming
  • ASRock Z170 Extreme4

MSI bietet wie ASUS eine Cashbackaktion bis zum 30. April. Von ASRock gibt es lediglich ein PC-Spiel dazu. Meinen Recherchen zufolge gab es bei ASUS einige Probleme mit der Lüftersteuerung und den Cashback-Zahlungen - ein Grund mehr, weshalb ich MSI gewählt habe. (Dabei bin ich kein Fanboy und das Mainboard ist mein erstes MSI-Produkt.)


2. Testsystem

  • Intel Core i5-6600K
  • MSI Z170A Gaming Pro Carbon
  • 2x 8GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3000 CL15
  • Sapphire R9 290
  • Samsung EVO 850 500GB
  • be quiet! Straight Power E9-CM 580W
  • LG DVD-Brenner
  • Fractal Design Define R5
  • Noctua PWM-Lüfter
  • GPU-Kühler: Morpheus
  • CPU-Kühler: Noctua DH-15
  • Monitor: Eizo EV2455
  • Windows 7 Professional


3. Lieferumfang



Mainboard, ATX-Blende, SLI-Bridge, CD, Handbücher und 2 SATA-Kabel sind enthalten. Mehr Kabel brauche ich auch nicht für die SSD und den DVD-Brenner. Die Treiber-CD lasse ich bei der Installation wegen Gewohnheit links liegen und lade von der MSI-Supportseite die neusten Treiber herunter.


4. Äußerer Eindruck



Das PCB ist größtenteils schwarz gehalten. Verziert wird es von silberfarbenen Leiterbahnen und Passiv-Kühlern auf dem Chipsatz und den Spannungswandlern. Casemodder werden sicherlich an der LED am Rand, die in einer beliebigen Farbe leuchten kann, Gefallen finden. In meinem Fractal Define R5 ohne Seitenfenster macht diese LED nicht viel Sinn.
Zwei PCIe-Steckplätze sind metallverstärkt. Wenn man das Gewicht und die Größe heutiger Grafikkarten betrachtet, kann die Verstärkung sicherlich nicht schaden. Beworben wird das Carbon mit Military Class 5 Komponenten. Ob das die Haltbarkeit um mehrere Jahre steigert, wird sich noch zeigen. Äußerlich macht das Carbon einen hochwertigen Eindruck. Alle Anschlüsse sitzen fest und nichts wackelt.


5. Anschlüsse (extern)

  • 1x HDMI 1.4
  • 1x DVI-D
  • 2x USB 3.1 (Typ-A + Typ-C, ASM1142)
  • 2x USB 3.0
  • 4x USB 2.0
  • 1x Gb LAN (Intel I219-V)
  • 5x Klinke
  • 1x S/PDIF (optisch)
  • 1x PS/2 Combo

Der USB 3.1 Typ-C Anschluss wird in Zukunft sicherlich nötig sein und deswegen wollte ich beim Umstieg auf die Skylake-Plattform nicht darauf verzichten.
Ein Display-Port ist nicht vorhanden und wäre für Nutzer, die von der Intel IGP Gebrauch machen, ein nützliches Feature. Für Gamer, die sowieso auf eine diskrete Grafikkarte setzen, macht das nicht viel aus.


6. Einbau

Mein Fractal Gehäuse ist relativ groß und hat hinter dem Mainboard-Platz ein Loch, das den nachträglichen Ein- und Ausbau von CPU-Kühlern ermöglicht.
Zunächst montiere ich die Gehäuselüfter und das Netzteil in das Gehäuse. Im Zweiten Schritt werden das Mainboard, Arbeitsspeicher, SSD und die CPU eingebaut. Strom- und Verbindungskabel stecke ich vor dem Einbau des schweren CPU-Kühlers ein. Bei schweren CPU-Kühlern wie diesen Noctua würde ich generell empfehlen, das Mainboard zunächst in das Gehäuse zu schrauben. Zum Schluss schiebe ich die Grafikkarte rein und optimiere das Kabelmanagement. So sieht das Ganze dann von innen aus:



Hoffentlich werden die ganzen Schoko-Lüfter nicht bei Sommertemperaturen schmelzen. :-)
 
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Hurra, der Rechner geht an! Im Bootvorgang kann ich einen automatischen Neustart hören, bevor mich der MSI-Screen begrüßt. Vielleicht musste das System noch feststellen, welche Grafikkarte benutzt wird.


7. UEFI

MSI nennt ihr UEFI „msi click BIOS 5“. Dieses UEFI ist im Gegensatz zum UEFI meines vorigen H97 ASRock spielerischer designt und ich brauchte einige Minuten, um mich zurechtzufinden. Schlecht ist es deswegen bei weitem nicht. Es wirkt auf jeden Fall interessanter als schlichte Menüstrukturen.
Im UEFI mache ich zur Sicherheit sofort ein BIOS-Update per M-Flash. Dazu muss man eine BIOS-Datei in einem USB-Stick speichern, denn nur USB-Sticks können aus meinen Erfahrungen vom UEFI gelesen werden. Mit F12 kann man auch Screenshots machen und auf einem USB-Stick speichern.
 
Das Menü gliedert sich in zwei Modi, dem EZ Mode (leichter Modus) und Advanced (fortgeschrittener Modus).

Advanced:

Im Advanced haben wir direkt Zugriff auf OC-Optionen, welche in Profile gesichert werden können. Unter anderen kann man auf allgemeine Optionen wie die Bootreihenfolge zugreifen.

EZ Mode:

Für nichterfahrene Benutzer bietet sich der EZ Mode an, um nicht vor lauter OC-Optionen erschlagen zu werden.


Lüfterkurven werden beispielsweise übersichtlich dargestellt.


Mit der linken Maustaste kann man die vier Punkte für jeden Lüfteranschluss frei bewegen. Ob sich die Lüfter wirklich entlang der Kurven oder nur stufenweise steuern lassen, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen.


Beim Schließen werden alle durchgeführten Aktionen aufgelistet.

 
8. Spieletest

Mein Skylake-System habe ich mir ausschließlich für’s Gaming angeschafft. Derzeit spiele ich nur die beiden MMORPGs Tera Online und Blade & Soul. Auf meinem Eizo mit 1920x1200 Auflösung können beide Spiele mit hohen Details flüssig gespielt werden. Frame-Limiter stelle ich auf 70, damit die Grafikkarte nicht fiept.
Natürlich ist Tera sehr CPU lastig und schlecht optimiert und bei intensiven Berechnungen (viele MP-Spieler) kann die FPS auch mal auf 20 herabbrechen. Ini-Tweaks und CPU Übertakten wurden noch nicht gemacht und dennoch ist das System in diesem Spiel performanter als mein ehemaliger Haswell-Xeon.


9. Fazit

+ Hochwertiges Aussehen
+ Metallverstärkte PCIe-Steckplätze
+ Lüftersteuerung
+ Intel LAN
+ 3 Jahre Garantie ab Produktionsdatum
 
- Ein Display-Port fehlt als letzter Feinschliff
 
Für ein preiswertes Mainboard bis 150€ macht das MSI Z170A Gaming Pro Carbon einen insgesamt sehr guten Eindruck. Das gesamte System läuft bisher sehr flott und stabil. Dank der MSI Cashback-Aktion wird es noch preiswerter. Ich würde dieses Mainboard gerne wieder kaufen.
« Letzte Änderung: 13. April 2016, 21:13:10 von der Notnagel »
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