X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
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Autor Thema: X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST  (Gelesen 10790 mal)

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mcgyvr

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X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
« am: 17. Februar 2012, 17:11:11 »

Hallo allerseits,

ich bin gerade erfolglos dabei, ein System aus den im Titel genannten Komponenten zum Laufen zu bringen. Bei der CPU handelt es sich um den neuen LGA2011-Vierkerner, Stepping M1, S-Spec SR0LD.

Beim Starten leuchten alle LEDs des Boards auf, und auf dem Debug-LED-Block läuft relativ zügig (d.h. in ca. 1-1,5s) die Sequenz \"19\"-\"b0\"-\"FF\" ab. Nachdem die Anzeige bei \"FF\" stehenbleibt (was ja eigentlich der Code für erfolgreich abgeschlossenen POST sein sollte), läuft das Board noch ca. 5s, und schaltet sich dann selbsttätig ab. Weitere 3-5 Sekunden später startet es dann selbstständig neu, und die gesamte Prozedur wiederholt sich ad infinitum.

Grafikausgabe oder Beep-Codes Fehlanzeige.

CMOS Reset wurde mehrfach durchgeführt, RAM (jeweils nur ein Riegel in Slot 1 installiert) auch gewechselt. Getestet wurde mit jeweils einem 4GB Kingston ValueRAM DDR3-1333 CL9, als auch mit einem 8GB Corsair Vengeance DDR3-1600 CL10-Riegel.

Ebenso wurde die CPU drei mal entnommen und jeweils wieder neu in den Sockel eingesetzt. Das Feld der Kontaktfedern im Sockel sieht einwandfrei aus, ebenso die Kontaktmarken auf der Unterseite des CPU-Packages.


In mir gärt langsam der Verdacht, dass das Problem im Bereich einer BIOS-Inkompatibilität zur nagelneuen CPU-Revision zu vermuten ist. Ich kann mangels Bildschirmausgabe leider nicht sagen, welche BIOS-Version auf dem Mainboard im Auslieferungszustand drauf war bzw. ist, geschweige denn wäre ich in der Lage, ein BIOS-Update durchzuführen.

Das Mainboard wurde in Verbindung mit einem CPU-Kühler als \"Frio Advanced Bundle\" bei einem größeren Internetversender erworben, und der Umkarton, welcher die (Retail-) Kühler- und Mainboardverpackung enthielt, machte einen leicht angestaubten Eindruck. Von daher ist es denkbar, dass das nominell erst vor 3 Wochen erstandene Board aufgrund längeren Lagerstands noch ein \"steinaltes\" BIOS aus dem vergangenen Jahr trägt.


Hat jemand vielleicht einen heißen Tip?!?

Wie bekomme ich ohne \"alte\" CPU ein aktuelles BIOS auf das Board?

?-(


Gruß aus Südwest
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Jack

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X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
« Antwort #1 am: 17. Februar 2012, 17:18:22 »

Die \"Factory\"-UEFI/BIOS-Version ist auf kleinen Aufklebern auf dem BIOS-Chip(s) vermerkt.  Schau mal nach:



Ansonsten gib\' mal bitte einen kompletten(!) Systemüberblick: Wichtige Angaben zum System und der verbauten Komponenten
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mcgyvr

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X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
« Antwort #2 am: 17. Februar 2012, 18:19:46 »

Hallo Jack,

Danke für die schnelle Antwort.

Ich hab das Board jetzt über eine Viertelstunde lang auf Ober- und Unterseite nach derlei Stickern abgesucht, aber rein gar nichts gefunden, was auch nur im Entferntesten auf die BIOS-Rev. hindeuten könnte.

Die BIOS-ROM-Chips hab ich lokalisieren können - siehe angehängtes Bild. Sie sind leider zu großen Teilen vom Chipset-Kühler verdeckt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die BIOS-ROMs sind, da sowohl die Bezeichnung (SPI1 und SPI2), die Kontaktierung zum Multi-BIOS-Schalter (im Bild vorne), als auch die direkt benachbart gelegene Pfostensteckerleiste (JSPI1 - Programmieranschluss?) darauf hindeuten. Die Chips tragen keine Sticker o.Ä., lediglich eine pinke Markierung (siehe Bild).


Zum Thema \"kompletter Systemüberblick\":

1. Board: X79A-GD65 (8D) - MS-7760 Ver:1.1

2. BIOS-Version: nicht zu ermitteln

3. CPU: Core i7-3820 - S-Spec: SR0LD (Stepping: M1)

4. Netzteil: Scythe Stronger 500W
+3.3V=24A; +5V=20A; +12V1=20A; +12V2=20A; +3,3V/5V combined=130W; +12V1/12V2 combined=30A/360W

5. RAM - getestet mit:
1x Corsair CMZ16GX3M2A1600C10 (1 Riegel 8GB DDR3-1600 CL10); 1x Kingston KVR1333D3N9K2/8G (1 Riegel 4GB DDR3-1333 CL9)

6. Graka: Gigabyte Radeon HD5750/1G

7. Laufwerke: beim Test keine angeschlossen


So, das wär die Liste...
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Jack

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« Antwort #3 am: 17. Februar 2012, 18:23:44 »

Zitat
Die BIOS-ROM-Chips hab ich lokalisieren können - siehe angehängtes Bild. Sie sind leider zu großen Teilen vom Chipset-Kühler verdeckt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die BIOS-ROMs sind, da sowohl die Bezeichnung (SPI1 und SPI2), die Kontaktierung zum Multi-BIOS-Schalter (im Bild vorne), als auch die direkt benachbart gelegene Pfostensteckerleiste (JSPI1 - Programmieranschluss?) darauf hindeuten. Die Chips tragen keine Sticker o.Ä., lediglich eine pinke Markierung (siehe Bild).

Hmpf.  Keine Sticker?  Das ist eher merkwürdig.

Versuchen wir es mal so:

Schau\' mal nach der Seriennummer. Bsp.:



Du brauchst sie nicht ganz hier reinzuschreiben (nur die vier Zahlen nach dem K im Bespiel auf dem Bild, den Rest weglassen bzw. durch xxxxx ersetzen.
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mcgyvr

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X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
« Antwort #4 am: 17. Februar 2012, 18:30:48 »

Also,

die Seriennummer lautet:

601-7760-010B1110xxxxxx
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Jack

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« Antwort #5 am: 17. Februar 2012, 18:38:46 »

Das sieht aus nach: Oktober 2011 für das Produktionsdatum. Die UEFI/BIOS-Version dürfte dann älter als v1.2 sein (also v1.0 oder v1.1). \"Zu alte UEFI/BIOS-Version\" bliebe so also eine mögliche Erklärung.  Allerdings gibt es für Dich selbst wohl kaum einen Weg, ein Update durchzuführen, wenn das System nicht richtig hochfährt, es sei denn, Du hast eine andere passende CPU oder ein externes SPI-Programmiergerät.  Vielleicht kannst Du mal in einem Computerfachgeschäft nachfragen.

Flashen direkt bei MSI kostet 25 Euro.  Vielleicht mal den Händler kontaktieren und schauen, was der sagt?

-----------------

Spaßenshalber:

- Hast Du mal den Multi-BIOS-Switch umgestellt, so dass der zweite Chip zum Einsatz kommt?  Schau einfach mal, was passiert.

- CMOS-Reset bei gezogenem Netzstecker ordnungsgemäß durchgeführt?

- Das eine RAM-Modul steckt im richtigen Slot?

- CPU-Stromversorgung ist angeschlossen?
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mcgyvr

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« Antwort #6 am: 17. Februar 2012, 19:10:50 »

Zitat von: \'Jack\',\'index.php?page=Thread&postID=794451#post794451\'
Flashen direkt bei MSI kostet 25 Euro. Vielleicht mal den Händler kontaktieren und schauen, was der sagt?
Ok, ich habs schon fast befürchtet, dass ich mit den \"Bordmitteln\" so weit durch bin... Ich hab schon ein paar lokale Händler abtelefoniert, aber die Meisten haben gar keine Sockel-2011-Komponenten für eventuelle Tests vorrätig.

Am Montag werd ich nochmal bei einem überregional tätigen Lokal- und Versandhändler in Magstadt anrufen, dort wurde mir zumindest vorher am Telefon in Aussicht gestellt, dass man in der dortigen Technikabteilung (auf dem kleinen Dienstweg) wenigstens einen Funktionstest der CPU machen könnte.

Sollte das klappen und der Test der CPU positiv verlaufen, geht das Board mit Fehlerbeschreibung als RMA zurück zum Händler. Dann soll der entweder das richtige BIOS/UEFI flashen, oder ein Austauschteil mit aktuellem UEFI zurückschicken. Außer ich krieg die Jungs in Magstadt dazu, mir das aktuelle aufs Board zu flashen... schaunmermal.


Zitat
- Hast Du mal den Multi-BIOS-Switch umgestellt, so dass der zweite Chip zum Einsatz kommt? Schau einfach mal, was passiert.
Ja, hab ich - mit identischem Ergebnis.




Zitat
- CMOS-Reset bei gezogenem Netzstecker ordnungsgemäß durchgeführt?

Auch das. Stecker raus, Power-Switch zwei-dreimal gedrückt,
CMOS-Reset-Switch im ATX-Panel mehrere Sekunden gedrückt. Alternativ hab ich
auch einmal den \"JBAT1\"-Jumper 10 Sekunden gesetzt und wieder entfernt.
Alles ohne Wirkung...



Zitat
- Das eine RAM-Modul steckt im richtigen Slot?
Im ersten DIMM-Slot (DIMM1, schwarz). Einmal testweise in DIMM2
eingesetzt, ging die Debug-Sequenz nur bis \"b0\" und blieb dann dort
stehen (schaltete also nicht weiter auf \"FF\"). Das \"On-Off-On-Off\"-Spiel war aber das Gleiche.




Zitat
- CPU-Stromversorgung ist angeschlossen?

Ja. Steckt der 8-polige Stecker nicht, blinken die Board-LEDs beim Betätigen der Powertaste nur kurz auf, und es passiert sonst nichts weiter.
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Laserdance

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« Antwort #7 am: 18. Februar 2012, 19:06:46 »

Hallo Liebe Gemeinde. Ich hab ein ähnliches bzw. das gleiche Problem wieder Threadersteller. Vielleicht können wir uns ja austauschen oder finden gemeinsam eine Lösung für unser Problem:

Ich habe mir ein Asrock X79 Extreme 4 Board mit Sockel 2011 und einen Intel i7 3820 Sandy Bridge-E CPU mit M1 Stepping bestellt.

Nachdem alle Komponenten ordungsgemäß installiert sind meldet das Mainboard den Fehlercode 19.

Nach meiner Rechherche im Internet und auf der Asrock Homepage bin ich darauf gestoßen, dass das Extreme4 Board meinen neuen i7 3820 mit Sandy Bridge-E CPU mit M1 Stepping erst ab Bios Version P1.6 unterstützt. Leider ist auf meinem Mainboard nur die Bios-Version P1.1 (vgl. Aufkleber Bios Chip) installiert.

Da ich keine Möglichkeit habe das Bios des Mainboards upzudaten, da mein CPU nicht erkannt wird und der Bildschirm schwarz bleibt bitte ich euch um Hilfe.

Wie würdet ihr in dem Fall vorgehen? Ich habe bereits den Asrock Support sowie meinen Hardwarehänder kontaktiert. Ich frage mich aber ob es noch eine Andere Möglickeit gibt mein Bios mit der Version P1.1 auf die P1.6 zu flashen.

Habt ihr schon Erfahrung mit einem deraritgen Problem gesammelt? Ist es irgendwie möglich das Bios ohne CPU zu flashen oder kann man einen Bios-Chip mit aktuellem Bios nachbestellen?

Vielen Dank im Voraus für eure Beiträge!
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Jack

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« Antwort #8 am: 19. Februar 2012, 13:17:26 »

Mal abgesehen, dass es sich hier um ein Forum für MSI-Produkte handelt und Du mit dem Asrock-Board nicht wirklich optimal in diesem Thema hier aufgehoben bist, gilt generell:

Zitat
Ist es irgendwie möglich das Bios ohne CPU zu flashen oder kann man einen Bios-Chip mit aktuellem Bios nachbestellen?

1. Flashen \"ohne CPU\" würde, wenn, dann nur mit einem externen Programmiergerät funktionieren und auch hier kann es vorkommen, dass die Programmierung solange nicht richtig klappt, wie der Chip mit den unterliegenden Schaltkreisen des Boards verzahnt ist (Spannungs- und Signallecks in unterliegende Schaltkreise).

2. Auch bei einem \"nachbestellten\" Chip auf dem die aktuellste Version schon \"vorprogrammiert\" ist, stündest Du vor dem Problem, dass Du den momentanen Chip erstmal auslöten und den neuen dann wieder einlöten musst.  Mit den richtigen Werkzeugen und hinreichend Erfahrung mit solchen Tätigkeiten, sollte das natürlich, solange es sachgemäß ausgeführt wird, im Grunde klappen.  Nur: Willst Du Dir das antun?

3. Die Alternative bestünde darin, das Board an eine Servicefirma zu senden, die entweder Option 1 oder Option 2 für Dich fachgerecht gegen Bezahlung erledigt.  Machen tun z.B. diese Jungs hier derartige Serviceleistungen:

http://www.bios-fix.de/catalog/index.php?cPath=1_23&osCsid=4af952698aab3e5572b24bc23175cd1e

Bei einem Standard-8-Pin-SOIC-Chip kostet so ein Eingriff ~25 Euro.

---------------

Ansonsten bleibt Dir der Weg über den Händler, den Boardhersteller (ich weiß nicht, ob Asrock wie MSI einen Flash-Service anbietet) oder eben ein vernünftiges Fachgeschäft in Deiner Nähe.

Eine von der momentanen UEFI/BIOS-Version unterstützte CPU einbauen und Flashen geht natürlich immer.
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Adamo

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« Antwort #9 am: 19. Februar 2012, 20:20:32 »

Zitat von: \'Jack\',\'index.php?page=Thread&postID=794451#post794451\'
Das sieht aus nach: Oktober 2011 für das Produktionsdatum. Die UEFI/BIOS-Version dürfte dann älter als v1.2 sein (also v1.0 oder v1.1). \"Zu alte UEFI/BIOS-Version\" bliebe so also eine mögliche Erklärung. Allerdings gibt es für Dich selbst wohl kaum einen Weg, ein Update durchzuführen, wenn das System nicht richtig hochfährt, es sei denn, Du hast eine andere passende CPU oder ein externes SPI-Programmiergerät. Vielleicht kannst Du mal in einem Computerfachgeschäft nachfragen.

Flashen direkt bei MSI kostet 25 Euro. Vielleicht mal den Händler kontaktieren und schauen, was der sagt?




Hallo Jack,

das \"Motherboard\" MSI haben die \"M-Flash\".
Man konnte nicht mit einem USB-Memory-Port mit der richtigen BIOS (v1.5)?

Mit freundlichen Grüßen,
Adamo


(übersetzt als \"Google Translate\")
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Jack

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« Antwort #10 am: 19. Februar 2012, 20:25:26 »

Do you know English better than German? This google translated stuff is not really clear.  In other words:  I am not quite sure what you are trying to say.

Zitat
das \"Motherboard\" MSI haben die \"M-Flash\".
Man konnte nicht mit einem USB-Memory-Port mit der richtigen BIOS (v1.5)?

In case you are trying to point to M-Flash as a solution to the problem(s) discussed here, then the answer is \"no\", it won\'t work.  The system needs to properly start up first, so that the UEFI/BIOS Setup can be entered, only there is it possible to use M-Flash.
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Adamo

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« Antwort #11 am: 19. Februar 2012, 20:41:09 »

Yes, this is what I meant.

So, it is not possible... :(

I\'ve just bought an MSI-X79A-GD65 8D (week 10/2011) and an i7-3820.
So I think that I need an SPI programmer...
Ok, thank you very much.
Adamo
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mcgyvr

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« Antwort #12 am: 20. Februar 2012, 13:51:06 »

Hallo nochmal,

ich habe jetzt Samstagabend und Sonntag mehrfach vergeblich versucht, per SPI Kontakt zu den ROM-Chips aufzunehmen.

Habe diesen Thread aus dem englischsprachigen MSI-Forum als Leitfaden genommen: http://forum-en.msi.com/index.php?topic=133578.0 (Jack war damals auch an der Diskussion beteiligt).

Leider war das Ganze nicht von Erfolg gekrönt...


Was ich feststellen konnte:

1. Die von einem zweckentfremdeten ATX-Netzteil abgegriffenen 3,3V (in meinem konkreten Fall gemessene 3,45V) Speisespannung brechen wohl aufgrund parasitärer Ströme, die in alle möglichen anderen Boardkomponenten abfließen, auf 2,8V an der Steckverbindung \"JSP1\" zusammen. Die Stromversorgung habe ich mit einer 2,2uF Tantalperle zu stabilisieren versucht.

2. Kommunikation war mit keinem der beiden ROM-Chips herzustellen. SPIPGMW (aufgerufen unter XP auf einem alten Laptop mit Parallelport) erkannte keinen bekannten Chip (wobei der/die aufgelötete(n) W25Q64 laut Doku vom Programm aber unterstützt werden sollte) und konnte nur \"FF\" aus allen angeforderten Speicheradressen lesen. Ich habe es mit 150, 220, und 300 Ohm Metallschichtwiderständen in den 4 Datenleitungen versucht, jedesmal mit demselben Ergebnis.


Es liegt also vermutlich daran, dass die Speisespannung nicht ausreicht, oder es hat was mit der \"Multi-BIOS\"-Geschichte zu tun (die Chips können m.E. ja nicht parallel an JSP1 angebunden sein, da muss noch irgendeine vom BIOS-Wahlschalter abhängige Umschaltlogik dazwischen sein).
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Jack

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« Antwort #13 am: 20. Februar 2012, 13:56:43 »

Hast Du mal versucht, zumindest mit der Spannungsversorgung bzw. komplett auch mit den Datenleitungen direkt an den Chip zu gehen?

/EDIT:

Kommst Du z.B. an sowas hier ran?



Ich habe noch so ein Ding rumliegen, leider habe ich es kaputt gespielt, sonst hätt\' ich\'s Dir zugeschickt.

Zitat
Die von einem zweckentfremdeten ATX-Netzteil abgegriffenen 3,3V (in meinem konkreten Fall gemessene 3,45V) Speisespannung brechen wohl aufgrund parasitärer Ströme, die in alle möglichen anderen Boardkomponenten abfließen, auf 2,8V an der Steckverbindung \"JSP1\" zusammen.

Yep, das ist i.d.R. das Problem mit \"in-circuit\"-Verbindungsversuchen.  Ich hatte seinerzeit mal mit den Leuten von BIOS-FIX telefoniert und einfach mal nachgefragt, wie erfolgreich bei denen so im Durchschnitt die Versuche sind, die Chips der zu denen eingesendeten Boards ohne auslöten zu programmieren und die Antwort war, dass es bei manchen Platinen funktioniert und bei manchen eben nicht.  Um sich bei jedem Board etlichen Zeitaufwand mit Testversuchen zu ersparen, sind die für die allermeisten Fälle dazu übergegangen die Chips lieber gleich auszulöten, extern zu programmieren und dann wieder einzulöten.


Zitat
Habe diesen Thread aus dem englischsprachigen MSI-Forum als Leitfaden genommen: http://forum-en.msi.com/index.php?topic=133578.0 (Jack war damals auch an der Diskussion beteiligt).

Dann hast Du auch das hier gelesen?

http://forum-en.msi.com/index.php?topic=133578.msg1004433#msg1004433

Ich zitier\' mich mal:

Zitat
Another user has build a successful connection without external power supply by simply hooking up a PSU to the board and turning it on to supply standby-power which seemed to work quite well for him.
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« Antwort #14 am: 20. Februar 2012, 14:28:40 »

Hi,

das mit der Standby-Versorgung hab ich als erstes gecheckt. Wenn ich ein ATX-Netzteil angeschlossen habe (Standby), war auf den VCC-Pins 1+2 am JSP1 jedoch keine Spannung zu messen.

Habs auch mit betätigen der Power-Taste versucht: mit CPU im Sockel machte das Board ständig sein bekanntes \"An-Aus-Spiel\". Probeweise auch mal bei ausgebauter CPU auf die Power-Taste gedrückt, blinkten zwar die LEDs kurz auf, danach war jedoch wieder Stille im Karton. Spannung an JSP1: Fehlanzeige.

Danach eben der geschilderte Versuch mit externer Speisung.



Das Board ist übrigens mittlerweile wieder verpackt und mit detaillierter Beschreibung des Fehlers und der mutmaßlichen Ursache unterwegs zurück zum Händler. Soll der es entweder zu MSI zum BIOS flashen weiterschicken, oder den Flash selbst mit einer kompatiblen CPU erledigen. Von daher habe ich sowieso keine Möglichkeit mehr, weitere Versuche an dem Board zu unternehmen.

Der Programmier-\"Clip\", dessen Bild du da einstellt hast, hätte wohl auch nicht weiter geholfen. Ein Chip ist zur Hälfte, und der zweite vollständig vom Chipset-Kühler verdeckt. Und solange Garantie- & Gewährleistungfrist noch laufen, werd ich den Kühlkörper schön dort lassen, wo er hingehört. :emot:


Besten Dank trotzdem!
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« Antwort #15 am: 20. Februar 2012, 14:30:08 »

Zitat
Der Programmier-\"Clip\", dessen Bild du da einstellt hast, hätte wohl auch nicht weiter geholfen. Ein Chip ist zur Hälfte, und der zweite vollständig vom Chipset-Kühler verdeckt. Und solange Garantie- & Gewährleistungfrist noch laufen, werd ich den Kühlkörper schön dort lassen, wo er hingehört.

Verständlichster Weise...  :emot:

/EDIT:

Zitat
Das Board ist übrigens mittlerweile wieder verpackt und mit detaillierter Beschreibung des Fehlers und der mutmaßlichen Ursache unterwegs zurück zum Händler.

Selbst ohne das Board selbst in Augenschein zu nehmen, sollte der Händler anhand der Seriennummer den Produktionsmonat erkennen können und so zumindest einen Verdacht hinsichtlich der jeweiligen Factory-UEFI/BIOS-Version äußern können.  Ein Blick auf den bzw. die BIOS-Chips bringt natürlich genauen Aufschluss.  Den Fall, dass diese Aufkleber, wie bei Dir, komplett fehlen, habe ich eigentlich bei einem aktuellen Board noch nie erlebt.
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« Antwort #16 am: 04. März 2012, 04:36:17 »

Abschließender Rapport:

Es ist mittlerweile ja kein Geheimnis mehr, dass das Problem ein zu altes BIOS des Boards war - vielerlei Meldungen rund um den Globus, sowie letztlich auch der MSI-Support selbst (telefonisch) bestätigen mittlerweile das Fehlerbild \"19-b0-FF\" in Verbindung mit dem Core i7-3820.


Allein der Vollständigkeit halber will ich hier noch den momentanen Zwischenstand meiner \"Story\" schildern:

Das Board, welches sich i.V.m. dem i7-3820 boot-unwillig zeigte, ging - wie bereits am 20.2. geschrieben - zurück zum Versender. Der gab es, trotz einfacher, im Anschreiben suggerierter Lösungsmöglichkeit (ich hatte eine sehr exakte Fehlerbeschreibung beigelegt mit der Bitte, das aktuellste UEFI zu flashen), unkommentiert weiter in an MSI.

Nun dreht das Board seit nunmehr 10+ Werktagen seine Kreise irgendwo im RMA-Nirvana...


Da ich aber wegen meiner Diplomarbeit keine Zeit verlieren sollte, und dringend auf die Plattform - besonders wegen der Möglichkeit, mit wenig Geld viel Speicher (8x8GB - für numerische Strömungssimulation in 3D gerade mal der Anfang...) am Start zu haben - angewiesen war, bestellte ich dasselbe Board zwischenzeitlich nochmals bei einem lokalen Händler. Das gegenwärtig in RMA befindliche Board soll später dann einfach per Gebraucht-Verkauf einen neuen Eigner finden...

Nach der Meldung, dass das Board vom Distributor eingetroffen sei, kam bei der persönlichen Entgegennahme im Laden erstmal die Ernüchterung: das Board war gewissermaßen nur eine \"verschimmelte, grüne Banane\". Soll heißen: einen Monat später geordert, aber: Produktionsdatum 10/2011, Seriennummer ca. 3000 Stellen älter als das bereits andernorts in RMA befindliche Board. Zudem noch verpackt in einen wohl ab Werk schon ziemlich ramponierten Karton.

Kurz mit dem Verkäufer die Lage besprochen, nahm ich das Board dennoch ab - man weiß ja doch nicht, ob evtl. auf dem Vertriebsweg eine Charge per BIOS-Flash nachgebessert wurde,


Dem war allerdings nicht so - vulgo: daheim, nach CPU-Installation \"19-b0-FF\" und reboot, und das Ganze endlos.


Rücksprache mit der MSI-Hotline anderntags ergab jedoch einen gangbaren \"Fluchtweg\", ohne das Board in die langsamen RMA-Mühlen geben zu müssen:

Das Reboot-Cycle-Problem besteht ausschließlich mit dem Core i7-3820 (Quad-Core) - betroffene Boards mit BIOS/UEFI-Version 1.0 booten jedoch trotzdem fehlerfrei auch mit den aktuellsten Steppings (C2) der 6-Kern-CPUs (3930K, 3960X).


Die erwähnte Kompatibilität des \"Ur-BIOS\" zum C2-Stepping war dann das Stichwort: da mein Händler solche CPU-Modelle derzeit auf Lager hatte, wurde kurzerhand ein Termin zum BIOS-Flash mittels einer \"Gast-CPU\" für den nächsten Tag vereinbart.

Gesagt, getan, wurde darauf ein Core i7-3930K (C2) installiert, mit welchem das Board in der Tat bootete. Der BIOS/UEFI-Flash auf von V1.0 auf V1.5 war daraufhin nur noch Formsache...


Und... Tadaaaa


:thumbsup: Der Vierkerner lässt seitdem bei meinen Strömungssimulationen ordentlich die Socken qualmen. :thumbsup:



Das Ganze habe ich nun hier nochmal niedergeschrieben, damit die Information Anderen, mit einer ähnlichern Symptomatik konfrontierten Nutzern, helfen möge.
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« Antwort #17 am: 07. März 2012, 09:50:24 »

Hallo jungs,

ich habe auch gestern mein system endlich fertig bekommen.....habe ein MSI X79 GD65 (8D) bord mit einer i7 3820 CPU.

Bei mir das gleiche. Zubegin der Windowsinstallation ging alles.....nach erstem update dann das Problem......bord booten nicht mehr erkennt die CPU nicht startet nicht ins BIOS durch.....pipsen und auf der Hex Segmentanzeige Fehlercode (debug FF)......endloses booten und abschalten.....dank euerem Forum habe ich den Fehler gefunden :-)......ein Kumpel vom FM (Frag Master) Clan hat mir dann den entscheidenden Tip gegeben.Also wie gesagt bei mir ging nichts mehr hatte beide Bios (A+B) zerschossen....nun die Lösung...entweder Stechbrücke setzen dazu Grafikarte runter nehmen....oder einfacher Biosbatterie entnehmen und ca. 2-4min warten, gleiche funktion wie die steckbrücke (Spannungsunterbrechung zum BIOS Chip)....danach war mein Bios im Urzustand und siehe da, er bootet und fährt Windows hoch......bin direkt auf die MSI homepage und hab mir das \'\'live update\'\' geladen. Kurz installiert und das Bios wurde automatisch von Version 1.0 auf 1.5 geupdatet.....dauer 10min......seit dem keine Probleme mehr.....kommt daher das die 3820 CPU später auf den Martk kam.....ihr braucht also weder eine andere CPU noch das bord teuer zu MSI zu schicken....wichtig ist das ihr ins windows kommt und die treiber für euer lan installiert bekommt wodurch ihr das \'\'live update\'\' vom Bios machen könnt....umso besser wenn ihr noch das 2 Bios habt....einfach die windows updates blockieren und das Bios update zuerst duchführen.....

 Viel erfolg

by the way....das sytem ist hammer...mit gedrücktem boot knopf (neben power auf board) läuft die

die CPU mit 4000MHz und die Ram\'s mit max 1600MHz.....geil XD

 

Nachteil man bekommt die Rams schlecht drauf ....hab den Frio Advanced Kühler....

die beiden innern Ram slots sind kaum besteckbar....hab dann nur 4 statt acht Rams gesteckt .....auf Quad mode (siehe Anleitung)...

meine Rams haben auch ein Kühlblech oben drauf....möglicherweis gehen welche ohne Blech drauf....

 aber 16GB Ram auf 1600MHz reichen erstmal .... :thumb
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Jack

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« Antwort #18 am: 07. März 2012, 09:59:14 »

Zitat
mir ging nichts mehr hatte beide Bios (A+B) zerschossen
Zitat
oder einfacher Biosbatterie entnehmen und ca. 2-4min warten, [...] ....danach war mein Bios im Urzustand

Anmerkung: wenn das geholfen hat, dann war kein BIOS \"zerschossen\", sondern es gab nur ein CMOS-Problem.  Bei zerschossenem BIOS hilft Dir auch keine CMOS-Clear mehr.

Zitat
.bin direkt auf die MSI homepage und hab mir das \'\'live update\'\' geladen. Kurz installiert und das Bios wurde automatisch von Version 1.0 auf 1.5 geupdatet

Noch eine Anmerkung:  Bitte unbedingt darauf verzichten, BIOS-Updates unter Windows durchzuführen. Das Risiko ist exorbitant hoch!  Mach es in Zukunft auf die sicherere Art und Weise und DOS (Links zu entsprechenden Anleitungen findest Du in meiner Signatur.

Aktuellstes BETA-Release findest Du übrigens bei Bedarf hier: [X79A-GD65 (8D) / MS-7760 V1.x] BETA UEFI/BIOS-Versionen [E7760IMS.1xx-Releases]

Zitat
kommt daher das die 3820 CPU später auf den Martk kam.....ihr braucht also weder eine andere CPU noch das bord teuer zu MSI zu schicken....wichtig ist das ihr ins windows kommt und die treiber für euer lan installiert bekommt wodurch ihr das \'\'live update\'\' vom Bios machen könnt....umso besser wenn ihr noch das 2 Bios habt....einfach die windows updates blockieren und das Bios update zuerst duchführen.....

Das Problem, über das in diesem Thread geredet wurde, ist leider ein anderes:

Zitat
läuft das Board noch ca. 5s, und schaltet sich dann selbsttätig ab. Weitere 3-5 Sekunden später startet es dann selbstständig neu, und die gesamte Prozedur wiederholt sich ad infinitum.

... also nix mit Windows booten und Live Update (böse!) benutzen.

Zitat
by the way....das sytem ist hammer...mit gedrücktem boot knopf (neben power auf board) läuft die

die CPU mit 4000MHz und die Ram\'s mit max 1600MHz.....geil XD

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X79A-GD65(8D) + i7-3820: kein POST
« Antwort #19 am: 08. März 2012, 14:50:12 »

du hast ja viel bei meinen aussagen zu beabstanden :-D

hauptsache die rechtschreibfehler findet keiner :thumbsup: :lach

 ich meinte den coms fehler ja......bios hatte ich nicht zerschossen...sorry falsche wortwahl :-P

ich wollte so viel infos wie möglich geben da mir oft solche unscheinbaren unwichtigen nebensächlichkeiten gholfen haben....

zudem hat mit dieser thread sehr geholfen....hoffe es hilft auch anderen.....

außerdem meinte ich das ich das bios wieder herstellen konnte und das update über winows machen konnte....

man kann das update nur downloaden und ausführen.....es öffnet dos und installiert selbstständig....oder wie sollte man sonst das \'\'live update\'\' machen.....auf den usb-stick ziehen und über bios geht ja nicht......

wie gesagt man lädt nur das programm runter welches die aktuelle biosversion feststellt und danach das update durchführt......

die eingentlichen updatedatein bekommt man ja nicht...... ?-(

 :lach :lach :lach :lach :lach :lach

:lach Windows--> :brech <--Bios :lach

 :lach :lach :lach :lach :lach :lach
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