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Autor Thema: Usertest MSI X370 XPower Gaming Titanium  (Gelesen 210 mal)

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Berserkus

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Usertest MSI X370 XPower Gaming Titanium
« am: 24. Juli 2017, 22:57:45 »

Usertest MSI X370 XPower Gaming Titanium
 
 
 
 
 
 1.Einleitung

 
 Ich teste heute für Euch, für die MSI Test-IT Aktion, das Mainboard MSI X370 XPower Gaming Titanium.
 Dazu werden wir und nun das Board einmal genauer anschauen:
 
 Zuerst sehen wir eine sehr edel gehaltene Verpackung, die man auch aufklappen kann um sich das Board hinter einer Plastikscheibe anzuschauen.
 
 
 
 Auf der Rückseite sehen wir die genaueren Details der Anschlüsse und Ausstattung des Mainboards.
 
 
 
 2. Lieferumfang

 
 Der Lieferumfang ist sehr sparsam gehalten und ich hatte hier eingendlich deutlich mehr erwartet.
 Es befinden sich lediglich im Lieferumfang:
 
 1x Slotblende
 2x SATA Kabel
 1x MSI Mystic Light Anschlusskabel für RGB Stripes.
 1x Nvidia SLI Brücke
 1x Hochglanz Überblick des Mainbaord mit detailierter Beschreibung.
 1x Installations DVD
 1x Beschriftungsaufkleber für Kabel
 1x Handbuch
 1x Kurzinstallationsanleitung
 1x RAM und Kühlerinstallations Faltblatt
 
 
 
 Hier hätte ich mir aufgrund der vielen Anschlussmögichkeiten noch wenigstens gewünscht das wenigstens eine Slotblende mit 2x USB 2.0 und 2x USB 3.0 Anschlüsse Lieferumfang gewesen wäre.
 
 
 3. Technische Daten und Features

 
 Kommen wir zu den technischen Daten:
 
 - Model Name X370 XPOWER GAMING TITANIUM
 - CPU unterstützt AMD® RYZEN Serie Prozessoren und 7te Gen A-Serie / AthlonTM Prozessoren für Sockel AM4
 - CPU Sockel AM4
 - Chipset AMD® X370 Chipsatz
 - Grafik Schnittstelle 2 x PCI-E 3.0 x16 slots + 1 x PCI-E 2.0 x16 slot
 - 2-Wege SLI / 3-Wege CrossFire
 - Display Schnittstelle DisplayPort, HDMI
 - Speicher unterstützung 4 DIMMs, Dual Channel DDR4-3200(OC)
 - Expansion Slots 3 x PCI-E x1 slots
 - SATA / M.2 / U.2 6 x SATA 6Gb/s ports, 2 x M.2 slots
 - USB 3.1 Gen2 3 x USB 3.1 Gen2 (Type A+C)
 - USB 3.1 Gen1 8 x USB 3.1 Gen1
 - USB 2.0 7 x USB 2.0
 - LAN Intel® 211AT Gigabit LAN
 - Audio 7.1-Channel High Definition Audio with S/PDIF
 - Form Factor ATX
 
 
 Die Features lt. MSI
 
 - Unterstützt AMD® RYZEN- / A-Serie Prozessoren der 7ten Generation und Athlon™ CPUs im Sockel AM4
 - Unterstützt DDR4-3200 MHz Speicher, (A-Serie-/Athlon™ max 2400 MHz), max. 64GB
 - DDR4 Boost mit Steel Armor: Der Leistungsschub für deinen DDR4-Hauptspeicher
 - VR Ready und VR Boost: Beste Virtual Reality Erfahrungen ohne Latenzen
 - OC-Ausstattung: OC Genie, OC-Essentials, Game Boost, OC-Profile
 - Mystic Light Sync: Synchronisierung mit externen RGB-Geräten per GAMING APP steuerbar.
 - Mystic Light Extension: Anschluss und Steuerung externer LED-Leuchtstreifen.
 - Ultraschnelles Gaming: Twin Turbo M.2, Steel Armor, M.2 Shield, Turbo U.2, Lightning USB 3.1 Gen2
 - Audio Boost 4 mit Nahimic 2: Exzellenter Sound in Studio-Qualität
 - Intel GAMING LAN mit LAN Protect: Niedrigste Latenzen und effektives Bandbreitenmanagement
 - BIOS Flashback + Easy BIOS Recovery ohne CPU/Speicher/Grafikkarte
 - Military Class 5 und Guard-Pro: Hochwertige Qualitätskomponenten für hohe Sicherheit und Effizienz.
 - MULTI-GPU mit Steel Armor PCI-E Slots. Unterstützt NVIDIA SLI™ & AMD Crossfire™
 - In-Game Tools: Game Boost, GAMING Hotkey, X-Boost, Xsplit Gamecaster
 - EZ Debug LED: Einfachstes Troubleshooting
 - Click BIOS 5 mit skalierbarer High-Res-Darstellung, Favoriten und Suchfunktion
 - GAMING zertifiziert für 24-Stunden on- und offline Gaming, von eSports-Profis getestet.
 
 
 
 4. Aufbau, Design und Features

 
 Es handelt sich bei dem MSI X370 XPower Gaming Titanium um ein Board im klassischen ATX Design. Wichtig für das Overclocking ist hier das hier am Stromanschluss nicht gespart wurde!
 Das Board besitzt nicht nur einen 8 Pin Stromanschluss sondern zusätzlich noch einen 4 Pin, damit wird die Stromversorgung beim Overclocking garantiert und stabil!
 Man findet diese oben links bei der Kühlung der VRMs.
 
 
 
 Die Einfärbung im Titanium look sieht überaus Edel und Hochwertig aus.
 Bei der Verteilung der Komponeten ist alles an seinen gewohnten Plätzen, hier gibt es keine Überraschungen.
 Hervorzuheben ist hier noch der MSI M.2 Shield der die NVMe SSDs zu kühleren Temperaturen verhilft, gerade moderne NVMe SSDs werden unter Last sehr heiß und fangen an zu throttlen.
 
 
 
 Die rückwärtige Anschlusspanel ist sehr gut bestückt mit:
 
 - 2x USB 2.0 Ports
 - PS/2 GAMING Device Port
 - Clear CMOS Button
 - 1x USB 2.0 BIOS FLASHBACK+
 - HDMI 2.0
 - Display Port
 - 2x USB 3.1 Gen1 Ports
 - 2x VR Ready USB 3.1 Gen1 Ports
 - Intel® Gigabit LAN Port
 - LIGHTNING USB 3.1 Gen2 Type-C
 - Optical S/PDIF-Out
 - HD Audio Connectors
 
 
 
 An der rechten unteren Seite befinden sich die Anschlüsse für 6x SATA3, den U.2 Anschluss sowie einen 19 pin USB 3.0 Port.
 
 
 
 Die rechte untere Ecke beherbergt den Drehschalter für das Hardware Overclocking, den Resettaster sowie links eine zusätzlichen USB 3.1 Anschluss.
 Ausserdem einen Taster für Bios Flashback+ und eine Steckbrücke für den "Slow Mode" Start.
 
 Leider kann man auf dem Board nicht alle Anschlüsse gleichzeitig nutzen, eine Limitierung der PCIe Lanes führt hier zu einschränkungen bei den M.2/U.2 den SATA Ports
 und bei dem PCIe 2.0 16x Slot.
 Die kann man nur folgend nutzen:
 2x M.2 und 6x SATA
 U.2, oberen M.2 als SATA, 5x SATA
 PCIe 2.0 16x, 2x M.2 wobei unterer nur SATA, 5x SATA
 PCIe 2.0 16x, 2x M.2 beide nur SATA, 4x SATA
 PCIe 2.0 16x, 1x M.2 obere Slot, 6x SATA
 1x M.2 unterer Slot, 1x U.2, 6x SATA
 
 
 5. BIOS, Test und Benchmark
 
 Zu aller erst wird natürlich das BIOS auf den neuesten Stand gebracht.
 
 
 
 Kommen wir nun zum Herzstück des Board und werfen einen Blick ins BIOS, in das wir beim Booten durch drücken der Entf oder Del Taste gelangen.
 Hier gibt es auf den ersten Blick ein sehr aufgeräumtes und übersichtliche UEFI Oberfläche zu begutachten.
 
 
 
 Man kann sich hier direkt durch eine Vielzahl von Funktionen klicken und die wichtigsten Funktionen hat man hier kurz auf einen Blick, sogar der GameBoos sowie die XMP Profile sind hier zugänglich.
 Einen kleinen Fehler habe ich denoch gefunden, in der Beschreibung des Gameboost steht bei Set 1 ein + von 500MHz in der Hilfe 400MHz.
 Tatsächlich wird im Set 1 der Takt auch nur um 400MHz angehoben, hier sollte MSI noch einmal nachbessern.
 
 
 
 Auch der Hardwaremonitor ist hier erreichbar.
 
 
 
 Durch drücken von F7 kommen wir in das Advanced Menue, hier kann man dann seine Einstellungen nach belieben eingeben.
 Ebenso sind detailierte Overclocking Einstellungen vorhanden und die Möglichkeit sich hier insgesammt 6 OC Profile zu speicher. Auch ein Speichern und Laden von USB Stick ist möglich.
 
 
 
 Zusätzlich gibt es noch den Board Explorer, die markierten roten Flächen sind die Belegten Slots/Anschlüsse
 
 
 
 Beim beenden des UEFI BIOS bekommen wir noch ausführlich die Änderungen in einer Übersicht dargestellt, was mir wirklich gut gefallen hat.
 
 
 
 Kommen wir nun zum Testaufbau und den Test
 
 Eingebaut wird das ganze in ein Aerocool P7-C1 mit vollgender Hardware:
 CPU: AMD Ryzen 1800X
 CPU Kühler: Cryoric R1 Universal
 RAM: 2x8GB HyperX Savage PC2666
 GPU1: Sapphire R9 390X Nitro 8GB
 GPU2: Sapphire R9 390 Nitro 8GB
 M.2 SSD: Samsung PM961 256GB
 SSD: Samsung 850 Pro 512GB
 SSD: Cruzial MX200 256GB
 SSD: Toshiba Q Pro 256GB
 HD: Samsung F1 1TB
 HD: Seagate ST3000DM001 3TB
 BS: Windows 10 HP 64bit
 
 Wenn man das Board gut bestückt gibt es vom Design leider nicht mehr allzuviel zu sehen.
 
 
 
 Der Wechsel des Board verlief unspektakulär und da die Bestückung meines Asrock X370 Killer SLi kaum unterschiede aufweist war der Windowsstart reibungslos und es wurden direkt alle Bauteile anstandslos erkannt.
 Eine Neuinstallation wolle ich vermeiden, da die aktuelle installation relativ Frisch ist und sich die Hardware kaum unterscheidet.
 
 Exemplarisch getestet habe ich die M.2 NVMe SSD mittels AS SSD sowie ChrystalDiskMark.
 
 
 Die Performance des M.2 Slot ist hier dankt PCIe 3.0 4x absolut im Rahmen dessen was dieser leisten kann, das der Benchmark nun nicht jedes Quentchen aus der Samsung PM961 quetschen kann dürfte klar sein.
 Schließlich ist die Platte zu gut 50% gefüllt und es befindet sich das Betriebssystem da drauf, lediglich im ChrystelDiskMark wird die Maximale Leserate erreicht.
 In der Realität bemerkt man aber keinerlei Unterschied ob Windows auf der Samsung PM961 NVMe oder der Samsung 850 Pro SATA SSD liegt. Einen WOW Effekt wie beim Umstieg von einer normalen Harddisk gibt es hier nicht.
 
 Nun sehen wir uns noch die Perfomance des Systems im Ganzen unter die Lupe, genutz hier für habe ich PC Mark 8 (Confidental und Acceleratet) und 10.
 
 
 
 Auch dieser Benchmark zeigt die insgesammte sehr hohe Performance des Systems.
 
 
 6. Software
 
 Zum Schluss noch ein Blick auf die beigefügten Softwarebeigaben.
 Zuersteinmal den MSI Command Center, hier sind alle OC Einstellungen unter einer Oberfläche vereint. Für mich fast schon zu viel, so das die Gefahr besteht hier den Überblick zu verlieren.
 Overclocking habe ich nicht getestet da mir die Leistung meines Ryzen 1800X in allen belangen ausreicht, lediglich den GameBoost habe ich mal auf Stufe 1 versucht und dies lief durchgehend stabil auf 4GHz.
 Im Overclocking per Offsets bin ich leider noch nicht so geübt, das muss ich mir ersteinmal genauer ansehen und ausprobieren.
 
 
 
 Nun die MSI Gaming APP, in dieser lassen sich spezielle Gamingeinstellungen vornehmen wie z.B. ein Overlay in dem einige Überwachungsangaben oder die Frames per Seconds im Spiel angezeigt werden können.
 
 
 
 Das LiveUpdate in der Version 6 darf natürlich nicht fehlen, beim ersten Start wurden mir auch Treiber und Apps zum Updaten angeboten die schon längst installiert waren. Nach den Download und start des Updates, das aber abgebrochen wurde (es waren ja neuere Treiber installiert bzw. das Programm war schon installiert)
 zeigte LiveUpdate diese auch nicht mehr an. Obwohl ja nichts wirklich geändert wurde.
 
 
 
 Zusätzlich kann man auch noch seinen Sound "tunen", dazu hat sich MSI auf den Realtek HD Audiochip in Verbindung mit der Nahimic 2+ Audio Software verbunden.
 Unter Audio kann man hier diverse voreingestellte Profile nutzen für diverse verschiedenen Spiele wie MMO oder Rally usw., daneben noch die Einstellungen für das Microphon.
 Für Streamer gibt es hier auch die Funktion HD Audio Recorder 2, mittels dere Gamepad oder Keyboard Tasten für diverse Sounds einzustellen.
 Dann gibt es zum Schluss den Punkt Soundtracker, hier lassen sich bei bestimmten Spielen eine Art Tracker als Overlay einzublenden der anhand bestimmter Sound informationen die Richtung von Gegnern anzeigt.
 Hier werden aber noch leider nur sehr wenige Spiele Unterstützt, von denen ich ausser The Wichter 3 leider keins besitze. Und hier macht sowas irgendwie keinen Sinn, mit dem Hexersinn weiß ich auch so wo Feinde sind bzw. sehe die in der Minimap.
 
 
 
 Zum Schluss den MSI Gaming Lan Manager, die meisten kennen das sicherlich von Killernetwork das MSI auch selber auf einigen Boards verbaut. Die Funktion ist in großen Teilen ähnlich.
 Lediglich der Netzwerktest ist meiner Meinung nach sehr umständlich und vor allem auch noch sehr ungenau, hier wird man auf die Cfos Seite weiter geleitet. Die ermittelten Daten muss man dann von Hand eingeben.
 Da hier aber nur sehr ungenau gemessen wird kann ich nur andere Bandbreitenmesser empfehlen oder eben einfach seine gebuchte Bandbreite dort eingeben.
 In dem Programm kann man für jede Software seine eigenen Prioritäten eingeben, so das man beim Onlinegaming nicht von anderen Programmen (automatische Updates usw.) gestört wird, die die Bandbreite belegen wollen.
 
 
 
 
 7. Fazit
 
 
 MSI hat es mal wieder geschafft hier ein rundrum Sorglospaket auf die Beine zu stellen das mit guter Performace und nützlichen Softwaredreingaben glänzt, lediglich der Lieferumfang entäuscht ein kleines bisschen.
 Hier hätte man ruhig noch ein paar Kabel oder wie oben schon angesprochen eine Slotblende mit USB Anschlüssen mit beifügen können.
 Die Qualität des Mainbaords ist über jeden Zweifel erhaben und wirkt insgesamt gesehen wie aus einem Guss.
 Auch an der Optik gibt es nichts auszusetzen und ist natürlich reine Geschmacksache. Mir persönlich gefällt die Farbgebung sehr und harmoniert auch mit meiner blauen Beleuchtung des Towers und dem in weiß gehaltenen Cryoric R1.
 
 Der Preis mit gut 270€ des Boards ist natürlich eine Hausnummer und Boards mit dem X370 Chipsatz gibt es schon ab lediglich 115€. Diese haben dann aber auch eine deutlich schlechtere Ausstattung und nur ein 4Layer Design, was viel Geld spart aber für die Signalqualität, gerade beim OC sehr wichtig, nicht so gut ist.
 
 Normalerweise würde ich persönlich nicht so ein teures Board kaufen, hier hat es MSI aber geschafft mich von Gegenteil zu überzeugen. Das Board ist sein Geld in jeden Fall wert.
 
 Daher kommt von mir an der Stelle die uneingeschränkte Empfehlung für diese Board.
 
 
 Ich danke auch an dieser Stelle MSI Deutschland für den tollen Gewinn bei der MSI Test-IT Aktion.
 
 Zustätzlich zu diesem Review habe ich auch noch ein Unpacking auf meinem Youtube Channel, mit einem kleinen Gewinnspiel.
 Ich freue mich natürlich auch wen ihr dort hineinschaut.
 MSI X370 XPower Gaming Titanium - YouTube
 
 
 
 PS: da ich im Reviewschreiben noch nicht so fitt bin, freue ich mich über jegliche konstruktiven Kommentare.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2017, 15:18:46 von Berserkus »
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