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Autor Thema: X99A Tomahawk  (Gelesen 1569 mal)

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Loli-Loveless

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X99A Tomahawk
« am: 03. November 2016, 08:04:18 »

MSI X99A Tomahawk

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=cFrzqsYj3Os" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=cFrzqsYj3Os</a>

 
 Dank MSI und der Mindfactory AG durfte ich das X99A Tomahawk Mainboard testen. Dies ist meine erste Review und mein erstes Video. Aus diesem und finanziellen Gründen, möge man es mir hoffentlich verzeihen, dass die Qualität alles andere als professionell ist. Umso mehr juckte es mich in den Fingern, die Chance zu nutzen ein neues Produkt unter die Lupe zu nehmen, welches aus finanziellen Gesichtspunkten nicht meine erste Wahl gewesen wäre. Im folgenden Stelle ich kurz meine Meinung dar, für alle die an weiteren Details interessiert sind, schlüssele ich es noch genauer auf.
 
 Kurz und knapp
 
 Alles in allem finde ich das Motherboard sehr gut. Zu nennen ist, dass Mainboards mit dem Sockel LGA 2011-3 erst bei einem Preis von ca. 190€ starten, dieses Board diesbezüglich im unteren Preissegment liegt. Man bekommt für einen Preis von ca. 250€ viel, was auch die Spitzenmodelle liefern bzw. vor allem, dass was Gamer die ein begrenztes Budget haben auch nutzen. Klar jeder will gern mehr haben, am besten so viel wie möglich, aber Hand aufs Herz, ob man es wirklich braucht ist dann immer die andere Sache. Für mich ist mehr als genug geboten worden. Viel Platz für Arbeitsspeicher. Massig Anschlüsse sowohl SATA als auch USB, dabei sogar zukunftsorientiert sogar ein Typ C. Viele andere Modelle mit Sockel LGA 2011-v3 haben weniger in dieser Preisklasse. Das Erste, was ich mit meiner selbst doch schon älteren Technik im Rechner (H87-G41 PC Mate (MS-7850)) unbedingt testen musste, war der LED Streifen. Besorgt und angeschlossen, ich bin eine Frau es muss funkeln, glitzern und leuchten. Kinderleicht und wenig später, war mein Rechner erleuchtet. Falls jetzt berechtigter Weise die Frage aufkommt, wie ich mit einem Board mit Sockel LGA 1150 das Tomahawk getestet habe, ich haben mir einen halben Rechner geborgt. Mit ein wenig Geduld bin ich durch das Click BIOS gekommen und auch weitere Software, wie die Gaming App und der Live Updater sind ansprechend gestaltet und mit etwas Einarbeitungszeit gut zu bedienen. Das Mainboard relativ problemlos eingebaut und Rechner gestartet. Fährt schnell hoch, alle Komponenten werden erkannt und können installiert werden , keine Komplikationen, nur die Windows Updates nerven. Spiele laufen flüssig auf hohen Anforderungen. (Z.B. CS:GO, Final Fantasy XIV ) Ein Gaming/Leistungstest Video zum Board werde ich später noch drehen.
 
 
 Nun die detaillierte Ausführung zum Motherboard
 
 Das X99A Tomahawk von MSI ist das erste Motherboard in der Arsenal-Serie mit dem LGA 2011-v3 Sockel. Es wird thematisch passend in einem stabilen Karton im Camouflage-Design geliefert. Das heißt jedoch nicht, dass dieses Board sich in der Konkurrenz verstecken muss. Etwas irritierend ist, dass es sich bei der auf der Verpackung abgebildeten Rakete nicht um eine Tomahawk handelt, sondern eher um einen Flugkörper der Baureihe Maverick. Im Inneren der Box befindet sich in einem oben aufliegenden, separat zu entnehmendem Fach das Mainboard. Darunterliegend befindet sich das Zubehör.
 
 
 
 Zubehör
 
 MSI legt ganz klassisch eine Treiber und Utility CD, sowie eine gedruckte Fassung des Benutzerhandbuches bei. Bei dem Benutzerhandbuch handelt es sich leider nur um eine englischsprachige Ausgabe. Derzeit ist auch leider noch keine deutschsprachige Variante als Download erschienen. Wer sich also sehr schlecht auskennt und auch keinerlei Ansprechpartner hat, die unterstützend zur Seite stehen, sollte hier vorsichtig sein. Andere Vertreter wie das X99A Gaming 7 haben ein multilinguales Benutzerhandbuch beiliegend und auch schon eine europäische Version als Download auf der Seite von MSI. Wobei es nicht unwahrscheinlich ist, dass eine deutschsprachige Ausgabe für das Tomahawk als Download noch nachgeliefert wird. Eine Registrierungskarte mit Danksagung von MSI befindet sich ebenfalls im Zubehörfach. Desweiteren bekommt der Käufer die passende I/O Blende ,6 SATA Kabel, eine SLI Bridge und für den Anschluss eines RGB LED-Streifens ein 80cm langes Verlängerungskabel. Sehr praktisch ist, dass ein Bogen mit Kabellabels beigelegt ist. So können auch Benutzer, die nicht über ein gutes Kabelmanagement im Rechner verfügen, ihre Kabel beschriften und so für mehr Übersicht sorgen.
 
 
 Motherboard Aussehen, Größe, Einbau
 
 Das Motherboard selbst kommt in einem schlichten, schwarz-grauen Design daher. Ich finde dies ist ein geschickter Schachzug, da dieses neutrale Farbschema zu jedem PC Modding passt. Auch Benutzer die lieber ein Design in Grün oder Blau lieben, können hier zugreifen, da das Board nicht wie bei vielen Gaming Boards rot-schwarz daherkommt. Der oben schon erwähnte LED Streifen den man optional anschließen kann, und einem Lichteffekte in gewünschter Farbe liefert, kann über MSIs Gaming App gesteuert werden. (Mystic Light Extension) Meines Erachtens eine super Lösung das Board etwas preiswerter anbieten zu können, den Nutzer aber nicht vom Feature auszuschließen. Die großen Brüder und Schwestern wie das X99 Godlike Gaming(ca. 490€) haben nämlich Onboard LED. Beim Einbau des Lichtschlauchs sollte darauf geachtet werden, das 2m Länge nicht überschritten werden, da man sonst an Helligkeit einbüßt. Der Formfaktor ist ATX (30,5cm*24,4cm), d.h. das Mainboard passt in die gängigen Standardgehäuse. Meiner Meinung nach wünschenswert wäre es, wenn den Motherboards generell ein Rahmen angefügt wäre, auf dem sich keine Komponenten befinden. Eine Art Griffrahmen an dem man die Hardware festhalten kann, ohne Gefahr zu laufen, einen Kondensator oder einen Lüfteranschluss o.ä. zu beschädigen beim Einbau. Wenn man das Board mit Samtpfötchen anfasst, ist das Einsetzen auch so kein Problem. In meinem Falle wurde es in einem Zalman Z11 Plus Gehäuse eingesetzt. Chipsatz ist wie sich schon am Namen vermuten lässt Intel X99. Es werden sogar die Intel Core i7 Extrem-Edition Prozessoren unterstützt.
 
 
 Arbeitsspeicher
 
 Das Tomahawk besitzt 8 DIMM Sockel für DDR4 Speicherriegel mit bis zu 3333MHz. So lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 128GB aufrüsten, womit es selbst den teuren Spitzenmainboards in nichts nachsteht. Der relativ neue DDR4 Speicher unterscheidet sich zum gängigeren DDR3 in der Speicherdichte, Spannung und Taktung. Eine schnellere Taktfrequenz und die Möglichkeit mehr GB zu fassen stehen den höheren Timings des DDR4 gegenüber (wichtig im Gaming für die Latenz) Je nach Zusammenspiel aller ausgesuchten Bauteile ergibt sich, ob der Vorteil eher mäßig oder signifikant ist. Durch die DDR4 Boost-Technologie soll die Signalleitung zudem vor elektromagnetischen Signalen anderer Komponenten geschützt werden.
 
 
 Erweiterungsslots PCIe- Military Class V- Steel Armor
 
 Kleine Abstriche muss der Käufer beim Board bezüglich der Erweiterungsslots machen. Auf diesem Board stehen 3 PCIe 3.0 x16 und 2 PCIe 2.0 x1 Steckplätze zur Verfügung. Das unwesentlich teurere X99 Gaming 7 (ca. 260€) hingegen liefert 4 PCIe 3.0. Meiner Ansicht nach ein zu verschmerzender Kompromiss, Benutzer die diese Slots wirklich ausnutzen, werden vermutlich auch beim Board tiefer in die Tasche greifen. Auf dem Board befinden sich meiner Meinung nach unlängst genügend Komponenten, dass eine Vielzahl von Erweiterungskarten nicht nötig sind, wie z.B. USB-Steckkarten oder Soundkarte. Es werden reichlich Anschlüsse geliefert und auch die gute Qualität des Onbord Sound lassen den Käufer Geld sparen im Bezug auf Erweiterungen. An den PCIe Slots wird klar sichtbar, was eines der großen Themen dieses Mainbords ist. Stabilität und Langlebigkeit. Das Tomahawk gehört in MSIs Military Class V, die PCIe 3.0 Steckplätze sind mit Steel Armor ummantelt und verfügen über mehr Schweißpunkte. Nach MSIs eigenen Angabe soll dies vor allem das Rausbrechen der Slot aufgrund der immer schwerer werdenden Grafikkarten verhindern. In dieser Robustheitskategorie findet der Nutzer zudem Titanspulen mit Titankern, welche bis zu 220°C aushalten, mit höherer Stromstärke um können und Stromeffizienter sind. Es ist fragwürdig, ob man die Temperatur jemals austesten wird, da der Rest des PCs sich vermutlich an dieser Stelle schon verflüssigt hat. Ansonsten ein Feature auf das vor allem Freunde des OC schauen werden. Dark Caps sind ein weiteres Merkmal dieser Military Class. Wer also ein Sicherheitsfanatiker ist und einen Panzer als Mainboard haben will, kann hier definitiv zugreifen.
 
 
 SATA III, M.2, U.2
 
 Über satte 10 SATA III (6Gbps Datendurchsatz) kann sich der Benutzer freuen. Hier ist wieder die Frage, ob man es wirklich braucht. Meiner Meinung nach, wäre hier weniger mehr. Der Platz hätte für andere Technologien genutzt werden können, aber sowas ist eben auch Geschmackssache.
 Das Tomahawk verfügt zudem über einen Turbo M.2, (32 Gbps) einen Turbo U.2 (32 Gbps) sowie einen SATA Express Anschluss (16 Gbps). Im Falle man nutzt eine 40 LAN CPU z.B. Intel i7 5930K (ca. 570€) können alle 3 Ports gleichzeitig verwendet werden. Mit einer 28 Lane CPU wie der später verwendeten Intel Core i7 5820K (ca. 390€) muss leider eine Auswahl getroffen werden, wie folgendes Bild aus dem Handbuch von MSI veranschaulicht.
 
 
 
 Dies sollte den bewanderten Usern bekannt sein, für "Einsteiger" hier jedoch erwähnt. Prinzipiell finde ich den U.2 am interessantesten, er ist vergleichbar mit dem M.2 aber nimmt deutlich weniger Platz auf dem Mainboard weg. Beide haben aufgrund effizienterer Übertragung auch einen geringeren Energieverbrauch als SATA. Derzeit ist allerdings der Preis für SSD in beiden Kategorien noch sehr hoch. Was zumindest aus meiner Sicht zum aktuellen Zeitpunkt und in dieser Preisklasse, diese Ports in ihrer Notwendigkeit schmälert. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch diesbezüglich eine schnelle Preisentwicklung nach unten stattfindet, denn ein Mainboard tauscht man normalerweise nicht jedes Jahr aus.
 
 
 USB Anschlüsse
 
 Hier ist der Punkt bei dem das Tomahawk bei mir auf jeden Fall Punkten konnte, reichlich USB -Anschlüsse. Jeweils 4 USB 2.0 (H0,5 Gbps) und 3.1 Gen 1 (H5 Gbps) im I/O und die Möglichkeit zu weiteren 4 2.0 und 3.1 in der Front. Zudem auch noch 2 USB 3.1 Gen 2 Anschlüsse (H10 Gbps), davon einer im Typ A und einer Typ C. USB 3.1 Gen 2 Anschlüsse vor allem Typ C sind noch keinesfalls Standard, und z.T. bei Boards selber Preisschiene im Hause MSI vergeblich zu suchen (Z.B. beim Gaming 7). Ich vermute, dass dies der USB Anschluss der Zukunft sein wird (Typ C), da er symmetrisch ist und es damit egal ist wie rum man ihn anschließt.
 Der JUSB1 Konnektor ist der Anschluss für den " MSI Super Charger", d.h. der USB Port der Handys oder andere Geräte schneller laden kann und sogar im ausgeschalteten Zustand funktioniert.
 
 Audio Versorgung
 
 Hier stehen dem User 5 vergoldete OFC Audio Anschlüsse zur Verfügung mit denen man wie üblich Lautsprecher und Headset, aber auch ein 7.1 Surround Sound System versorgen kann. Zudem einen optischen Audioanschluss für beispielweise AV-Receiver.
 Der qualitativ hochwertige Audio Prozessor mit EMI-Schild ist das Kernstück von MSIs Audio Boost 3. Der Audio Boost fungiert wie eine dem Motherboard zugehörige, aber physikalisch getrennte Soundkarte. Die Trennung wird an der Audio PCB Linie sichtbar.(LED) Daraus resultiert, dass es nicht zu Störsignalen kommt, was selbstredend zu besserer Soundqualität führt.
 

 
 Wie auch schon vor Mainboardgenerationen wird man auf dem Rechner vom Realtek HD Audio Manager im gewohnten Stil begrüßt.
 
 
 Belüftung, Kühlung
 
 Zur Belüftung sind 5 Lüfteranschlüsse vorhanden, ein Prozessorlüfter (PWM), ein Lüfter für die Wasserkühlung und 3 weitere Gehäuselüfteranschlüsse. Die ersten beiden befinden sich praktisch angebracht nahe der CPU. 2 weitere auf der anliegenden Seite und auf der gegenüberliegenden Seite des CPU Lüfters befindet sich ein weiterer Platz für einen Lüfter. Gut verteilt damit man möglichst wenig mit den Kabeln um das Motherboard herum muss.
 Die Lüftersteuerung kann über MSIs Command Center erledigt werden.
 
 
 LAN
 
 Ein Feature was man an einem Mainboard dieser Preisklasse nicht unbedingt erwarten würde, 2 Gigabit LAN. Dem von MSI sogenannten Twin Gaming LAN. Es verspricht eine bessere, schnellere, lagfreie Verbindung.
 Die LAN Ports sollen zudem einen erhöhten Überspannungsschutz von 15KV haben, dem sogenannten LAN Protect.
 
 
 Was hat das Board sonst noch zu bieten?
 
 Was gibt es sonst noch erwähnenswertes? Das Board besitzt 2 BIOS ROMs ( A und B), welche mit einem Multi-BIOS Switch gewechselt werden können, falls eines defekt ist. Einen Clear CMOS Jumper um Systemkonfigurationen zurückzusetzen, sowie einen Slow Mode Booting Jumper , falls mit dem OC mal etwas schief geht, sind selbstverständlich auch vorhanden. Als Alternative zum Clear CMOS Jumper steht sehr praktisch ein Clear CMOS Button am I/O Panel bereit. Ich begrüße es sehr, den Rechner dafür nicht erst komplett öffnen zu müssen. Ebenso auch ein Power und ein Reset Button. Besonders komfortable finde ich die Debug Code LED. Wer kennt es nicht, der PC bockt und man selbst weiß nicht so richtig wo der Haken ist, gerade wenn man die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen hat. Das Lämpchen gibt einen Hexadezimal Code aus dessen Bedeutung im Handbuch nachgelesen werden kann, und Aufschluss über bestimmte Vorgänge und vor allem Fehler geben kann.
 
 
 Software
 
 Es wird einiges an Programmen geboten die man installieren kann.
 
 Command Center:
 
 Für Systemeinstellungen ähnlich denen im BIOS. Es können hier z.B. Einstellungen zum Prozessor Lüfter und der Prozessorspannung gemacht werden.
 Die Lüftersteuerungsfunktion finde ich hier besonders nennenswert. Die Lüfter können je nach Temperatur der Komponenten gesteuert werden oder man gibt selber einfach feste Werte vor. Die Lüftersteuerung ist meiner Ansicht nach auch deutlich übersichtlicher als FanXPERT von Asus.
 
 
 
 
 
 
 Live Update 6:
 
 Programm zur Installation der neusten passenden Treiber. Nicht zwingend notwendig, aber durchaus ganz praktisch. Lief im Test auch problemfrei. Bietet auch weitere optionale Sachen an wie Norton Security oder Google Chrom.
 
 
 
 
 Gaming App:
 
 Wie der Name schon vermuten lässt, ein Programm um die Gaming Leistung anzupassen. Buttons um schnell und einfach zwischen einer OC Einstellung, einem für Gaming optimierten Mode und den "Standards" , dem Silent Mode zu wechseln.
 
 
 
 Zudem befinden sich hier auch die LED Einstellungen. Meiner Meinung nach ein Must-have. Viele Funktionen schnell und einfach beisammen.
 
 
 Dragoneye:
 
 Ein sehr netter Gedanke für Personen, die wie ich tatsächlich nur einen Monitor besitzen, um ein Game zu spielen und in dem Game irgendwo ein kleines Fenster angezeigt zu bekommen, in dem ein Youtube-Video oder Twitch-Stream läuft. Voraussetzung ist natürlich, dass die jeweilige Internetleitung dies unterstützt.
 
 
 M-Cloud:
 
 Wie man wohl vermutet, eine Möglichkeit Daten zu speichern. Es wird eine Verbindung zum Google Drive oder zu einer Dropbox benötigt. Prinzipiell kann man mit diesem Programm den Rechner in einen Wi-Fi Access Point verwandeln. Die Soft AP Funktion ist leider nur verfügbar mit einem eingebauten WLAN Module, welches auf diesem Motherboard nicht vorhanden ist.
 Für mich persönlich wenig interessant, es gibt wesentlich einfachere Wege seine Daten zu verwalten als mit diesem Programm.
 
 
 RAMDISK:
 
 Software um Arbeitsspeicher in eine virtuelle Festplatte zu verwandeln.(wesentlich schneller als SSD) Z.B. um Speicherstände von Games schnell zu laden, aber auch für die Video und Bildbearbeitung.
 
 
 USB Speed Up:
 
 Tool um die USB Geschwindigkeit zu steigern. Beim Datentransfer wird so Zeit eingespart. Es steigert die Performance laut MSI um bis zu 30%.
 
 
 Gaming LAN Manager:
 
 Hier kann man sein "Internet verwalten".Bestimmten Prozessen können Prioritäten eingeräumt werden. Upload und Download können beschränkt werden. Netzwerktests können durchgeführt werden und Aussagen über die Anwendungen getroffen werden, die die höchste Auslastung verursachen. Man kann bestimmte IPs auch direkt blocken lassen.
 
 
 Intel Extreme Tuning Utility:
 
 Programm zum Übertakten der CPU und zum Überwachen des Systems. Es kann ein Stresstest und Benchmarktest gemacht werde.
 
 
 Nahimic Audio Enhancer:
 
 Diese Software ermöglicht eine Verbesserung der Klangqualität und kann für virtuellen Surround Sound sorgen. Es werden auch verschiedene Umgebungseffekte angeboten (z.B. Studio, Live, Theater) und Profile (Movie, Gaming, Music).
 
 
 kostenlose 2 monatige WTFast Premiumlizenz:
 
 Mit WTFast kann man dafür sorgen, dass man eine bessere Ping und weniger Lags hat. Es ist ein riesiges Netzwerk für Gamer. Die Gameserver werden direkt angesteuert, ohne dass die Verbindung viele Umwege machen muss.
 
 
 Preis -Leistungsvergleich bei Zubehör und Anschlüssen
 
 Zum Preis-Leistungsverhältnis nur vom Mainboard her fernab von der Performance, ist das X99A Tomahawk kaum zu schlagen. Im folgenden ein direkter Vergleich mit zwei anderen ATX Motherboards selber Preisklasse mit LGA 2011-v3 Sockel.
 
 
 
 
 Motherboard verbaut und gestartet
 
 Der komplette Rechner war in 45min zusammengebaut. Für das Mainboard selbst habe ich 5 min gebraucht. Aufgrund der Isolation der I/O Blende, war diese selbst schwer zu verbauen und auch das Board musste mit Kraft gegen die Isolation gedrückt werden, damit die Schrauben angebracht werden konnten. Was ich ebenfalls festgestellt habe beim Einbau ist, dass die ersten 6 SATA Anschlüsse für mein Setup deutlich schlecht positioniert waren. Es wäre deutlich einfacher gewesen, wenn der SATA Anschluss nach oben gezeigt hätte.(also so angebracht wie bei SATA Express) Dies mag aber auch am gewählten Tower liegen. Ansonsten verlief der Einbau ohne weitere Probleme. Der M- Konnektor war sehr hilfreich.
 
 
 
 
 BIOS- Click BIOS 5
 
 Äußerst schick gestaltet präsentiert sich das BIOS im schwarz-roten Design. Skalierbar und hochauflösend sind Worte die hier wirklich Fallen müssen. Gerade wer noch die alten Systeme kennt und als Ausgangspunkt nimmt, wird sehr zufrieden sein. Man kann es wirklich gut lesen, nicht ist schwammig und verwaschen.
 Das UEFI Click BIOS 5 liefert 2 Modi für den Benutzer. Zum einen den "EZ mode" für Grundeinstellungen, zum anderen den über F7 schnell anwählbaren "Advanced Mode". Beide Untermenüs sind klar strukturiert und übersichtlich, wie es auch schon im Vorgänger der Fall gewesen ist. Im oberen Bereich befinden sich Systeminformationen in der Übersicht. Temperatur der CPU und des Motherboards werden dem Benutzer auch durchgehend präsentiert. Ebenso ein selbsterklärender ON/OFF Button für XMP und Gameboost. Darunter folgen entsprechend dem gewählten Modus nach Kategorien übersichtlich unterteilt Menüpunkte wie z.B. Speicher und Lüfterinformationen oder im Experten Modus OC Settings und Profile oder M-Flash. Diese 2 Teilung finde ich sehr gelungen, weil auch Benutzer mit weniger Erfahrung sich schnell in dem was sie benötigen zurechtfinden, ohne mit Informationen überflutet zu werden.
 
 
 Was kann man erwarten?
 
 Zunächst einmal der Rechner mit dem getestet wurde:
 
 Prozessor : Intel Core i7-5820K (28 Lane CPU)
 
 Kühlung : Corsair Cooling Hydro Series H60
 
 Arbeitsspeicher : 32GB G.Skill RipJaws V rot DDR4-3000 DIMM Dual Kit
 
 Grafikkarte: MSI Geforce GTX 960 Gaming 4G
 
 Festplatte: Western Digital 1500 GB
 
 Netzteil: Thermaltake Berlin 630W
 
 Software: Windows 7 64-bit
 
 Alternative: mein etwas betagter Rechner
 
 Nun einmal ein paar Werte zur Anschaulichkeit. Ich habe hierfür das oben genannte Setup so belassen, wie es gestartet ist. Keine Feinabstimmungen o.ä., also wäre ggf. noch mehr möglich gewesen. Dies möchte ich aber gerne ausführlich in einem separaten Spiele-/Leistungstest vorstellen, für den ich mir Zeit nehmen werde, und auch zeitintensivere Dinge prüfen werde, wie PC Mark 8 und natürlich viele verschiedene Sparten an Games.
 
 
 Crystal Disk Mark (Shizuku Edition)
 
 Hier wird anhand von 3 verschiedenen Testweisen, die Lese- und Schreibgeschwindigkeit von Laufwerken getestet.
 
 Alter Rechner:
 
 
 Tomahawk:
 
 
 
 Cinebench R15
 
 Im folgenden habe ich den PC mit Cinebench gequält. Eine Programm das Informationen zur Performance anhand einer zu rendernden fotorealistischen 3D Szene ausgibt. Denn schließlich geht es nicht allen nur um das pure Zocken.
 
 
 
 
 
 Je höher die Bewertung desto besser.
 
 
 Ausführliche Leistungstest, werde ich in einem anderen Bericht noch anfügen und in einem Video veranschaulichen. Bis jetzt liefen die Systeme flüssig und ohne Abstürze. Anwendungen starteten schnell und arbeiteten stabil. Für ein umfassendes Urteil diesbezüglich, ist mir die Zeit jedoch zu knapp. Nach längeren Test werde ich dazu ein genaueres Fazit treffen. Die ist quasi nur der "Erste Eindruck" der Leistung.
 
 
 Es ist ein tolles Low-Budget-Board für Poser die in die Riege der LGA 2011-3 Sockel User aufsteigen wollen. Ich schließe mich da nicht aus und sehe sehnsüchtig dem Moment entgegen, wenn mein Budget es zulässt, das Board mit meinen eigenen Wunschkomponenten zu bestücken und zu nutzen, denn es hat im Test auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.
« Letzte Änderung: 03. November 2016, 08:41:43 von der Notnagel »
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Loli-Loveless

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Re: X99A Tomahawk
« Antwort #1 am: 13. November 2016, 11:39:06 »

Hier noch eine Ergänzung, zur Funktionsweise des optionalen LED Streifens mit der MSI GAming App

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=OMuJ0dFfGMM" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=OMuJ0dFfGMM</a>
« Letzte Änderung: 13. November 2016, 11:42:00 von der Notnagel »
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